Gräflich Taladur: Unterschied zwischen den Versionen

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Familia Cordellesa (Diskussion | Beiträge)
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===Örtlichkeiten===
===Örtlichkeiten===
Wahlweise auf einem Karren oder hoch zu Ross über die [[Eisenstraße]] oder mit einem Treidelkahn auf dem Valquir von Praios her kommend, erreicht der Reisende zunächst das '''[[Castillo San Cardasso]]''', eine Zollfeste der Reichsstadt '''[[Taladur]]''', die nur wenige Meilen weiter firunwärts liegt. Von dort führt die Königliche Landstraße gen Firun, um sich durch die [[Valguzia]] bis [[Pundred]] und den [[Königsforst]] bis [[Jennbach]] zu ziehen und die [[Eisenstraße]] gen Efferd. Bei '''Aldea Nova''', einem Fischerort, das der [[Familia Starazza]] hörig ist, muss der Valquir mit einer Fähre überquert werden, ehe sich die Eisenstraße, an '''[[Hundred]]''' vorbei, in die Baronie Bangour und ins [[Tosch Mur]] weiterschlängelt.
Wahlweise auf einem Karren oder hoch zu Ross über die [[Eisenstraße]] oder mit einem Treidelkahn auf dem Valquir von Praios her kommend, kann der Reisende bereits in '''Aldea Nova''' oder '''Neudorf''' seine erste [[Taladura]] verzehren. Der Fischerort gehört zwar zur Baronie Hérisson, ist jedoch der Taladurer [[Familia Starazza]] hörig. Dort kann der Valquir auf einer morschen alten Holzbrücke überquert werden, um in das zur [[Baronie Nordhain]] gelegene Dorf [[Nesterbrück]] zu gelangen. Der eigentliche Beginn Taladurer Herrschaft ist jedoch das kleine '''[[Castillo San Cardasso]]''', das, zur Reichsstadt '''[[Taladur]]''' gehörend, Zollfeste und Flusshafen zugleich ist. Oberhalb von San Cardasso ist der Valquir nicht mehr schiffbar. Von hier kann an klaren Tagen bereits die zehn Meilen firunwärts auf einem der Hügel der [[Valguzia]] die Streitturmstadt selbst erspäht werden. Taladur ist das wirtschaftliche und politische Herz der Waldwacht.


Wie die Starazza, so haben sich Taladurer Patrizier sich im direkten Umland der Streitturmstadt niedergelassen und in den sanften Hügeln [[Valguzia]]s ihre Landgüter errichtet, aus denen sie ihre Einkommen beziehen. Dazu zählen unter anderem die in der Rosszucht tätige [[Familia Cordellesa]] mit ihrer '''Hacienda Caballata''', die ebenfalls Pferde züchtende [[Familia Cavazaro]] mit der '''Hacienda della Estrellas''', beide nordöstlich der Streitturmstadt gelegen, oder die Landedlen [[Familia von Zalfor|von Zalfor]], die ein ausgedehntes '''[[Landedlengut Zalfor|Weingut]]''' im Nordwesten ihr Eigen nennen.  
Wie die Starazza, so haben sich auch andere Taladurer Patrizier im direkten Umland der Streitturmstadt niedergelassen und in den sanften Hügeln Valguzias ihre Landgüter errichtet, aus denen sie ihre Einkommen beziehen. Dazu zählen unter anderem die in der Rosszucht tätige [[Familia Cordellesa]] mit ihrer '''Hacienda Caballata''' sowie der '''Finca de la Vega''', einem Weingut, die ebenfalls Pferde züchtende [[Familia Cavazaro]] mit der '''Hacienda della Estrellas''' oder die Landedlen [[Familia von Zalfor|von Zalfor]], die ein ausgedehntes '''[[Landedlengut Zalfor|Weingut]]''' im Nordwesten ihr Eigen nennen.  


Durch dieses Weingut führt auch der Karrenweg nach '''[[Calcato]]''', einem Minendorf am praioswärtigen Ende eines bewaldeten Ausläufers des [[Amboss]]gebirges, in dem seit dem VI. Jahrhundert der für die Tuchfärberei kostbare Alaunstein abgebaut wird. Etwa zwanzig Meilen firunwärts davon, jenseits des bewaldeten Bergrückens, liegt die beinahe ebenso alte Minensiedlung '''[[Premura]]''', das über eine Abzweigung von der Königlichen Landstraße zwischen Taladur und Pundred oder von Calcato aus über einen weitestgehend unbekannten Fellachenpfad durch die Berge erreicht werden kann. Beide Alaundörfer gehören zum Besitz der Reichsstadt Taladur, was Gräfin [[Groschka Tochter der Bulgi|Groschka von Waldwacht]] sehr verdrießt.
Von Taladur aus führt die Königliche Landstraße gen Firun, um sich durch die Valguzia bis [[Pundred]] und den [[Königsforst]] bis [[Jennbach]] zu ziehen. Efferdwärts der Königlichen Landstraße erstreckt sich das [[Junkergut Valguziena]] mit seinem befestigten Hauptort '''[[Curission]]'''. Die [[Eisenstraße]] derweil führt gen Efferd. Nach etwa zwölf Meilen, am Zusammenfluss von [[Selke]] und Valquir, muss letzterer Valquir mit einer Fähre überquert werden. Nach weiteren zehn Meilen bietet die '''Taberna de Cuatro Caminos''' eine gute Möglichkeit zur Einkehr, ehe sich die Eisenstraße, an '''[[Hundred]]''' vorbei, in die Baronie Bangour und ins [[Tosch Mur]] weiterschlängelt.


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Entlang des Valquir führt auch der mühsame Karrenweg nach '''[[Calcato]]''', einem Minendorf am südwestlichen Ende eines bewaldeten Ausläufers des [[Amboss]]gebirges, in dem seit dem VI. Jahrhundert der für die Tuchfärberei kostbare Alaunstein abgebaut wird. Etwa zwanzig Meilen nordöstlich davon, jenseits des bewaldeten Bergrückens, liegt die beinahe ebenso alte Minensiedlung '''[[Premura]]''', die über eine Abzweigung von der Königlichen Landstraße zwischen Taladur und Curission oder von Calcato aus über einen weitestgehend unbekannten Fellachenpfad durch die Berge erreicht werden kann. Beide Alaundörfer gehören zum Besitz der Reichsstadt Taladur, was Gräfin [[Groschka Tochter der Bulgi|Groschka von Waldwacht]] sehr verdrießt. Der Gräfin Lehnstreue schuldig ist dagegen das '''[[Edlengut Selkethal|Tal der Selke]]''', welche südwestlich von Calcato entspringt und sich in den Valquir ergießt. Hier wird Eisenerz abgebaut. Efferdwärts davon liegt das [[Junkergut Ignatu]], wo ebenfalls ein edler Tropfen gekeltert wird.  
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[[Datei:Alm-III-08bG Gräflich Taladur Dominien.jpg|thumb|300px|left|Dominien in Gräflich Taladur]]Gräflich Taladur gliedert sich in sechs Afterlehen, von denen die Gräfin das [[Edlengut Selkethal]] auf Lebenszeit ausgegeben hat. Die beiden Junkergüter [[Junkergut Ignatu|Ignatu]] und [[Junkergut Valguziena|Valguziena]] sind dagegen Erblehen.


Das [[Landedlengut Zalfor]] dagegen ist dem direkten Einfluss der Gräfin entzogen, weil es auf Lebenszeit vom Almadanerfürsten ausgegeben wird. Auch die verstreut liegenden Gebiete der Reichsstadt [[Taladur]] (die Stadt selbst, das Castillo San Cardasso sowie die Minenorte Calcato und Premura) unterliegen nicht dem Grafen- sondern dem Reichsrecht.
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Aktuelle Version vom 17. Juli 2025, 21:50 Uhr

Gräflich Taladur
Grafschaft: Waldwacht
Herrschaft: Administrador Guillermo Cordellesa für Gräfin Groschka Tochter der Bulgi
Einwohner: 6.400 Menschen, 200 Zwerge, einige Elfen
Ortschaften: Hundred, Curission, Calcato (zur Reichsstadt Taladur gehörig), Premura (zur Reichsstadt Taladur gehörig)
Castillos: Castillo San Cardasso (zur Reichsstadt Taladur gehörig)
Dominien: Junkergut Ignatu, Junkergut Valguziena, Landedlengut Zalfor, Edlengut Selkethal
Bedeutende Familias: von Taladur ä. H., von Zalfor, Cordellesa
Landschaften: Valguzia
Gewässer: Valquir, Selke
Verkehrswege: Eisenstraße, Waldwachter Stieg, Königliche Landstraße
Kennziffer: ALM-III-08bG

Das Gräfliche Eigengut Taladur umschließt die Reichsstadt Taladur und liegt am firunwärtigen Ufer des Valquir. Ursprünglich lebten hier viele Elfen, die mit der Zeit aber immer mehr von Zwergen und Menschen verdrängt wurden.

Derographie

Lage

Gräflich Taladur (rot) in der Grafschaft Waldwacht (grau).

Gräflich Taladur, im Herzen der Valguzia gelegen, grenzt gen Rahja an die Baronie Hérisson, gen Firun an die Baronie Jennbach und an die oberirdischen Gebiete der ambosszwergischen Bergfreiheit Tosch Mur, gen Efferd an die Baronie Bangour und gen Praios, teilweise getrennt durch den Valquir, die Yaquirtaler Baronie Nordhain.

Örtlichkeiten

Wahlweise auf einem Karren oder hoch zu Ross über die Eisenstraße oder mit einem Treidelkahn auf dem Valquir von Praios her kommend, kann der Reisende bereits in Aldea Nova oder Neudorf seine erste Taladura verzehren. Der Fischerort gehört zwar zur Baronie Hérisson, ist jedoch der Taladurer Familia Starazza hörig. Dort kann der Valquir auf einer morschen alten Holzbrücke überquert werden, um in das zur Baronie Nordhain gelegene Dorf Nesterbrück zu gelangen. Der eigentliche Beginn Taladurer Herrschaft ist jedoch das kleine Castillo San Cardasso, das, zur Reichsstadt Taladur gehörend, Zollfeste und Flusshafen zugleich ist. Oberhalb von San Cardasso ist der Valquir nicht mehr schiffbar. Von hier kann an klaren Tagen bereits die zehn Meilen firunwärts auf einem der Hügel der Valguzia die Streitturmstadt selbst erspäht werden. Taladur ist das wirtschaftliche und politische Herz der Waldwacht.

Wie die Starazza, so haben sich auch andere Taladurer Patrizier im direkten Umland der Streitturmstadt niedergelassen und in den sanften Hügeln Valguzias ihre Landgüter errichtet, aus denen sie ihre Einkommen beziehen. Dazu zählen unter anderem die in der Rosszucht tätige Familia Cordellesa mit ihrer Hacienda Caballata sowie der Finca de la Vega, einem Weingut, die ebenfalls Pferde züchtende Familia Cavazaro mit der Hacienda della Estrellas oder die Landedlen von Zalfor, die ein ausgedehntes Weingut im Nordwesten ihr Eigen nennen.

Von Taladur aus führt die Königliche Landstraße gen Firun, um sich durch die Valguzia bis Pundred und den Königsforst bis Jennbach zu ziehen. Efferdwärts der Königlichen Landstraße erstreckt sich das Junkergut Valguziena mit seinem befestigten Hauptort Curission. Die Eisenstraße derweil führt gen Efferd. Nach etwa zwölf Meilen, am Zusammenfluss von Selke und Valquir, muss letzterer Valquir mit einer Fähre überquert werden. Nach weiteren zehn Meilen bietet die Taberna de Cuatro Caminos eine gute Möglichkeit zur Einkehr, ehe sich die Eisenstraße, an Hundred vorbei, in die Baronie Bangour und ins Tosch Mur weiterschlängelt.

Entlang des Valquir führt auch der mühsame Karrenweg nach Calcato, einem Minendorf am südwestlichen Ende eines bewaldeten Ausläufers des Ambossgebirges, in dem seit dem VI. Jahrhundert der für die Tuchfärberei kostbare Alaunstein abgebaut wird. Etwa zwanzig Meilen nordöstlich davon, jenseits des bewaldeten Bergrückens, liegt die beinahe ebenso alte Minensiedlung Premura, die über eine Abzweigung von der Königlichen Landstraße zwischen Taladur und Curission oder von Calcato aus über einen weitestgehend unbekannten Fellachenpfad durch die Berge erreicht werden kann. Beide Alaundörfer gehören zum Besitz der Reichsstadt Taladur, was Gräfin Groschka von Waldwacht sehr verdrießt. Der Gräfin Lehnstreue schuldig ist dagegen das Tal der Selke, welche südwestlich von Calcato entspringt und sich in den Valquir ergießt. Hier wird Eisenerz abgebaut. Efferdwärts davon liegt das Junkergut Ignatu, wo ebenfalls ein edler Tropfen gekeltert wird.

Dominien

Dominien in Gräflich Taladur

Gräflich Taladur gliedert sich in sechs Afterlehen, von denen die Gräfin das Edlengut Selkethal auf Lebenszeit ausgegeben hat. Die beiden Junkergüter Ignatu und Valguziena sind dagegen Erblehen.

Das Landedlengut Zalfor dagegen ist dem direkten Einfluss der Gräfin entzogen, weil es auf Lebenszeit vom Almadanerfürsten ausgegeben wird. Auch die verstreut liegenden Gebiete der Reichsstadt Taladur (die Stadt selbst, das Castillo San Cardasso sowie die Minenorte Calcato und Premura) unterliegen nicht dem Grafen- sondern dem Reichsrecht.

Gräflich Taladur
Grafschaft Südpforte

Grfl. Agum • Brigellan • Brindâl • Culming • Pfgft. Geiersgau • Haffith • Inostal • Mesch • Ksl. Phecadien • Phexhilf • Pildek • Schelak

Grafschaft Waldwacht

Bangour • Braast • Flogglond • Hérisson • Jennbach • Kyrstollen • Grfl. Taladur • Reichsstadt Taladur • Taubental • Berggau Waldwacht

Grafschaft Yaquirtal

Artésa • Brig-Lo • Pfgft. Cumrat • Imrah • Khabosa • Nemento • Nordhain • Stadtmark Punin • Reichsstadt Punin • Grfl. Thangolsforst

Grafschaft Ragath

Bitterbusch • Bosquirien • Cres • Dubios • Kgl. Franfeld • Falado • Jurios • Kgl. Khahirios • Kgl. Kornhammer • Reichsbaronie Molay • Mark Ragathsquell • Reichsstadt Ragath • Rosenteich • Ksl. Selaque • Valpokrug • Schrotenstein • Yasamir

Verlorene Reichsmark Amhallas

Amhallah • Ashdrabad • Eslamabad • Fercaba • Omlad • Ksl. Omlad • Shinadra • Ukuban • Zul'Djerim