Chronik.Ereignis1045 Selkethaler Pferderennen zu Ehren der schönen Göttin 1045 BF 21
Ingerimm 1045 BF
Autor: tommeltann
Der feierliche Abschluss einer langen Ausbildung, fand ihren Höhepunkt, in einer stillen Zeremonie. Ihre Ausbildung, einer alten Tradition folgend, die aus Zeiten, so alt wie das altehrwürdige Sultanat stammte, fand ihren Anschluss. Ihr Onkel selbst hatte die Nichte ausgebildet. Amiras Onkel, selbst ein Priester der Rondra, hatte schon früh das Mädchen in den Weisungen Rondras, Askese, Meditation, dem Erlernen alter Schriften und dem Lesen und Schreiben der solchen, unterwiesen.
Im Sattel war Amira geboren, daran bestand kein Zweifel, auch Schild und Schwert wusste sie schon früh zu führen und im Umgang mit Dschadra, dem Waqqif und der Zweihandwaffe erwies sie sich als geschickt. Oft nahm der Onkel die Schülerin mit in entlegene Bergdörfer des Khoram Gebirge oder den Ordensburgen der Hadschins im Rastuhlswall, um dort Rondras Wort zu predigen aber auch Hilfe anzubieten. Als Schutz für Karawanen und Händler waren Beide gerne gesehen und oft verbrachten Beide Wochen unter freiem Sternenhimmel. Omar lehrte die Schülerin so manches, war es die Kriegsführung oder die Philosophie , die götter gefälligen Segnungen, das Heilen von Wunden, Zubereiten von Essen und immer wieder das Studium alter Texte.
“Sei der Hirte nicht das Schaaf”! hattet er sie gelehrt und bald war das Kind zur jungen Frau herangereift und reif für ihre Weihung. Als nun als Knappin ausgerufen wurde, seit Jahren hatte sie Träume, von einem grünem Land weit im Norden, war es an der Zeit ihre eigenen Erfahrungen zu machen. Mut und Weisheit hatte sie bewiesen, sie sprach das Alt Tulamidya so gut wie das Tulamidya und auch das Garethi beherrscht sie und die Grundzüge im Bospran reichten aus, sie war gewappnet.
Ihr Traum oder Vision , deutete Omar als ihre Bestimmung, sehr zur Trauer ihrer Eltern, die Amira in Khunchom gehofft hatten. In Kunchom war Amira auf einen Reisebericht aus dem Norden gestoßen und je mehr sie forschte, um so mehr, hatte sie Gewissheit- die Herrin wollte sie in Arraned, einer Provinz in den Nordmarken.
Omar, der selbst in den Norden musste, nahm die Nichte mit, wie passend war es das eine Karawane sich auf den langen Weg, durch die Kohm nach Punin aufmachte. Von seltsamen Ereignissen wurde berichtet. Einen Ritter und eine Knappin der Rondra als Geleitschutz zu wissen, kam der Karawane mehr als gelegen. Amira selbst hatte sich diese Route ausgebeten, noch einmal den Zauber der Kohm sehen. Die Reise war beschwehrlich und von einer neuen Prophezeihung des Rastuhla, den Onkel als “Humbug!” abtat war die Rede. Immer wieder wurden Räuber und im Rastuhlswall auch Ferkinas gesichtet, die es aber abließen die Karawane weitetr zu behelligen.
In Punin reisten beide weiter. Von einem Pferderennen hörten beide und Omar , der weiter in den Norden musste, hielt die Nichte an , an dem Rennen teilzunehmen “Mut und Ehre!” war seine Weisung.
Ihr Shadif. ein Geschenk zu ihrer Volljährigkeit würde ihre gute Dienste erweisen und vielleicht könnte sie Nützliches in Almada lernen. Nicht lange danach verabschiedete sich der Onkel von der Nicht und versprach, die Nichte bald besuchen zu wollen. Er drückte sie zum Abschied herzlich und gab ihr seiner Mutters Schwert und Schild. Obwohl Amira ablehnte, hatte sie bereits Großmutters Spiegelpanzer, zum Abschluss iher Ausbildung erhalten, bestand Onkel darauf. Er war sich sicher, das viel von seiner Mutter in der Nichte steckte und es Großmutter so gewollt hãtte. So trennte sich Amira, schweren Herzens, ihrem geliebten Onkel und trat die Reise alleine an.