Bockenburg
Bockenburg liegt am Rahjaufer des Aquenauer Sees am Aquenauer Stieg und gehört mit seinen 200 Seelen zum Junkergut Aquenauer See.
Siedlungsbild
Der Anger mit Brunnen, Waagstein und Fuhrhöfen liegt auf einer Terrasse über dem Ufer; darunter Steg, Bootsschuppen und eine kleine Fassrampe. Die Hänge um den Ort sind von Obstgärten mit Trockenmauern gegliedert; Wein findet man hier nur vereinzelt.
Wirtschaft und Alltag
Bockenburg lebt vom Obst: Äpfel, Zitronen und Arangen bedecken die gegliederten Hänge um das Dorf, das milde Seeklima sorgt für sichere Ernten und gute Lagerfähigkeit. In Press- und Sudhäusern entstehen Most, Essig und Obstbrand; auf Trockenrahmen wird Dörrobst für den Handel vorbereitet. Am Ufer und entlang des Aquenauer Stiegs werden Körbe, Fässer und Ballen auf Karren oder kleine Lastkähne umgeschlagen, während Küfer leichte Mostfässer fertigen und die Schmiede Fuhrwerke und Hufe instand hält. Weinbau findet sich hier nur vereinzelt – das Winzerzentrum der Dominie ist Aquenau –, Bockenburg dagegen ist der obstreiche Umschlagplatz dort, wo der Aquen den See wieder verlässt.
Verkehrswege
In Bockenburg kreuzen sich See- und Landtransport: Karren mit Obstkörben und Mostfässern, am Ufer kleine Lastkähne. Nach Praios gehend kommet man nach Pradt oder mit dem Lastkahn über den Aquen bis zum Yaquir. Gen Firun führt der Weg nach Aquenau oder über den See nach nach Sorobán und Al'Muktur.