Tira Luntfeld: Unterschied zwischen den Versionen
Die Seite wurde neu angelegt: „{{Person |Wappen= |Wahlspruch= |Familia=Luntfeld (horasisch) |Titel=Esquiria (Horasreich), Vögtin von Phecadistein |Tsatag={{Datum|1027|10|15|}} |Boronstag= |Größe=1.74 |Gewicht=66 |Haare=schwarz |Augenfarbe=tiefbraun |Kurzcharakteristik=wagemutige und unbekümmerte Reiteroffizierin |Herausragende Eigenschaften=MU, IN, GE |Herausragende Talente= Betören (Liebeskünste), Etikett…“ |
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Version vom 22. September 2026, 17:54 Uhr
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Tira Luntfeld (
1027 BF, 1.74, pechschwarze Pagenfrisur, athletisch, unbekümmerte, vorlaute und wagemutige Reiter-Offizierin; verschlingt heimlich erotische Romane, da zu schüchtern um mit jemandem anzubandeln) ist die Tochter Hisela Luntfelds, der Untervögtin der Baronie Kaiserlich Phecadien und verwaltet seit Anfang 1046 BF das Junkergut ihrer Mutter – nachdem sie von der angesehenen Horasischen Söldnereinheit der Goldenen Legion wegen wiederholter Disziplinlosigkeit und Eigenmächtigkeiten entlassen worden war.
Jugend und Ausbildung
Seit jeher durchlaufen sämtliche Mitglieder des Trestaler Zweigs der Familie Luntfeld eine kriegerische Ausbildung. Ursprünglich hatten ihre Mutter und ihre Familie vorgesehen, Tira an der angesehenen Vinsalter Kriegerakademie ausbilden zu lassen, wo sie für ihre Zukunft wertvolle gesellschaftliche Verbindungen hätte knüpfen können. Das Mädchen hatte jedoch eigene Vorstellungen. Mit Dickköpfigkeit und Charme erreichte sie, stattdessen die Akademie in Neetha besuchen zu dürfen, die sie als Drittbeste ihres Jahrgangs abschloss. Durch Verbindungen ihrer Mutter zu Zandor von Nervuk, Statthalter horasisch Phecadiens und angesehener horasischer Condottiere, erhielt Tira nach ihrem Abschluss in Neetha eine Anstellung als Leutnanta einer Reiterheinheit der Legion, die zur Friedenssicherung im Windhag stationiert war. Allerdings stellte sich schnell heraus, dass das Temperament der jungen Frau und die strikte Disziplin der Legion unvereinbar sind. Nach einem Reitunfall, der einen komplizierten Beinbruch nach sich zog, nutzte die Legion die Gelegenheit, Tira wegen ihrer längeren Rekonvaleszenzzeit zu entlassen.
Auftreten
Als Frau des Schwerts, nicht der Feder, tut sich Tira schwer mit Verwaltungsdingen. Als loyale Tochter ihrer Mutter gegenüber versucht die junge Esquiria, ihre Verwaltungspflichten zu tun wie es erwartet wird doch gelingt es ihr selten lange ihren Tatendurst zu zügeln und sie nutzt jede Gelegenheit, den Schreibtisch zu verlassen, um an der Spitze einer Lanze Leichter Reiter die Wesgrenze Almadas nach Schmugglern und "Windhager Räubern" abzusuchen.
Durch Bekannte wurde Tira Mitte der 1040er Jahre mit dem Ritterideal des Sewamunder Hauses Amarinto bekanntgemacht. Neugierig geworden und von ihrer Familie ermuntert, unter Gleichaltrige zu kommen, nahm sie 1045 BF erstmals am Ritterturnier von Mortêc teil. Obwohl den berittenen Kampf mehr mit dem Säbel als der Lanze gewohnt, gewann Tira im Tjost überraschende zwei Kämpfe und schied erst im Achtelfinale aus. Darüber hinaus verliebte sie sich erstmals unsterblich. Was wollte man also mehr…
Als ob sie zwei Seelen in ihrer Brust vereinte ist die eher vorlaute und "schwierige" Tira regelmässig melancholisch und zurückgezogen in einen Schmöker vertieft. Neben militärtheoretischen und -historischen Schriften verschlingt sie – überraschend – vor allem erotische Literatur und kennt z.B. sämtliche Romane über Rapiro Floretti beinahe auswendig. Wer die in Liebesdingen extrem schüchterne Tira allerdings beim Lesen von letzterem überrascht oder darauf anspricht, muss je nach eigener Reaktion mit scharfzüngigen Äusserungen, einem Faustschlag oder gar einer Duellforderung rechnen.
Volkes Stimme
+ "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm – zweifellos eine echte Luntfeld. Aber etwas mehr nachdenken und weniger schnell drauflos wäre nicht schlecht." (Colmar Luntfeld)
+ "Sie hat was?" (Zandor von Nervuk)
– "Sie hat was?" (Zandor von Nervuk)