Ramon di Ignatu: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Ramon Amado di Ignatu''' ({{TSA}} 14. Phex [[Annalen:1009|1009]] BF) ist der Soberan der | Dom '''Ramon Amado di Ignatu''' ({{TSA}} 14. Phex [[Annalen:1009|1009]] BF) ist der [[Soberan]] der [[Grafschaft Waldwacht|Waldwachter]] [[Familia di Ignatu]]. | ||
==Äußeres== | ==Äußeres== | ||
Ramon Amado ist meist in legerer Kleidung anzutreffen, die zwar einfach, doch edler Herstellung ist. Ein weißes Leinenhemd gepaart mit einer Weste in dunklem Grün und Schwarz, zeigen die Farben des Hauses di Ignatu. Die lederne Hose und Stiefel sind oft mit Erde seines Lehens verdreckt. So einfach gekleidet trifft man den Mann mittleren Alters oft auf dem Weingut seiner | Ramon Amado ist meist in legerer Kleidung anzutreffen, die zwar einfach, doch edler Herstellung ist. Ein weißes Leinenhemd gepaart mit einer Weste in dunklem Grün und Schwarz, zeigen die Farben des Hauses di Ignatu. Die lederne Hose und Stiefel sind oft mit Erde seines Lehens verdreckt. So einfach gekleidet trifft man den Mann mittleren Alters oft auf dem Weingut seiner Familiea oder dem noch kleinen Pferdegestüt vor. Zu gehobenen Anlässen erscheint Dom Ramon stets adrett und stilvoll gekleidet in typisch Almadaner Kleidung, die ebenfalls die Farben seinen Hauses tragen. Auffällig an dem Junker ist, dass man ihn niemals mit einer Kopfbedeckung antreffen wird. Optisch runden lange dunkelblonde Haare, welche einfach zusammen gebunden sind und ein Vollbart sein äußeres Erscheinungsbild ab. | ||
==Curriculum Vitae== | ==Curriculum Vitae== | ||
Ramon ist | Dom Ramon ist nur der zweitgeborene Sohn der Familia und so war er vom Stand her nie als Erbe und späterer Soberan der Familia di Ignatu vorgesehen. Seine Eltern schenkten seiner Erziehung daher weniger Aufmerksamkeit als die seines älteren Bruders [[Nirvan di Ignatu|Nirvan Idro]]. Von Domnito Ramon wurde natürlich verlangt sich standesgemäß benehmen zu wissen, doch seine zukünftigen Aufgaben lagen eher in der Unterstützung seines Bruders. So sollte Domnito Ramon sich bei der Verwaltung des Weingutes einbringen und hoffentlich mit einer Frau von gutem Stande den Traviabund eingehen, um den Einfluss der Familie zu erweitern. | ||
===Jugend=== | ===Jugend=== | ||
In seiner Jugend | In seiner Jugend nutzte Domnito Ramon die Unaufmerksamkeit seiner Eltern oftmals aus, um sich seiner Liebe zu den Pferden und ihren Artverwandten zu widmen. Da die Familie kein eigenes Pferdegut besaß, zog es ihn daher immer wieder in die Lager der erntehelfenden [[Zahori]]-Sippe. Diese sind bis heute bekannt für ihre Pferdeliebe und das Wissen im Umgang mit den Tieren. Hier erlernte der junge Ramon das Reiten und Wissen über Pferde, Esel und Maultiere. Er lernte, wie man die Tiere gut versorgte und sich um sie kümmerte. Ebenso konnte er hier den nötigen Abstand zu seinen Eltern gewinnen, den er nötig hatte. | ||
Natürlich freundete sich der junge Junkersohn auch mit den Zahori an und lernte ihre Sitten und Gebräuche kennen. So lernte er hier auch seine | |||
Da Ramon sich den Worten seiner Eltern nicht beugen wollte, entschlossen sie sich ihn fortzuschicken. Er sollte nach Punin gehen und | Natürlich freundete sich der junge Junkersohn auch mit den Zahori an und lernte ihre Sitten und Gebräuche kennen. So lernte er hier auch seine große Liebe [[Simanca Silfide|Simanca]] kennen. Duldeten Ramons Eltern zuerst noch missmutig seinen Umgang mit dem fahrenden Volk, so versuchten sie bald auf drastische Weise die Beziehung ihres Sohnes mit diesem Mädchen zu unterbinden. | ||
Ramon verbrachte mehrere Götterläufe an | |||
Da Ramon sich den Worten seiner Eltern nicht beugen wollte, entschlossen sie sich ihn fortzuschicken. Er sollte nach [[Punin]] gehen und bei Maestra [[avwik:Metessa Galora|Metessa Galora]] eine Ausbildung zum Schwertgesellen antreten, in der Hoffnung, dass er das Zahori-Mädchen vergessen und sich endlich den relevanten familiären Werten hingebe. Domnito Ramon verbrachte mehrere Götterläufe an bei Maestra Galora und schloss ihre Schule erfolgreich ab. | |||
===Ramons Rückkehr nach Ignatu=== | ===Ramons Rückkehr nach Ignatu=== | ||
Ramon kehrte nach seiner Ausbildung nach Ignatu zurück und zunächst schien es, als hätte der Plan seiner Eltern funktioniert. Ramon fügte sich den familiären Traditionen und Werten. | Ramon kehrte nach seiner Ausbildung nach [[Junkergut Ignatu|Ignatu]] zurück und zunächst schien es, als hätte der Plan seiner Eltern funktioniert. Ramon fügte sich den familiären Traditionen und Werten. Doch es sollte nicht lange halten, lag das Augenmerk der Eltern doch weiterhin nur auf den erstgeborenen Nirvan. Bei einem Ausritt traf Ramon tatsächlich seine Jugendliebe Simanca wieder, bei beiden war der Funke nie erloschen, und diesmal konnten beide es besser verstecken als noch in jungen Jahren. | ||
Doch es sollte nicht lange halten | |||
Es dauerte etwas, doch letztendlich war das Geheimnis keines mehr, insbesondere da Simanca schwanger | Es dauerte etwas, doch letztendlich war das Geheimnis keines mehr, insbesondere da Simanca schwanger ward. Sehr zum Unmut der Eltern, erlaubten sie ihm mit der Zahori den Traviabund einzugehen. Ihrer Ansicht nach war dies im Ansehen zu den anderen noblen Familias mehr zu verschmerzen, als ein Kind mit einer Erntehelferin ohne Bund. Hier würden zu viele Gefahren für die Zukunft bestehen. Die einzige Bedingung war, dass Simanca sich öffentlich von den Zahori distanzierte und beide sich vorerst in eine ruhigere Gegend zurückziehen sollten. So lebten beide für die nächste Zeit auf dem neu gegründeten Pferdegestüt außerhalb von Ignatu. | ||
===Verschwinden des Erben=== | ===Verschwinden des Erben=== | ||
Die | Die Familia di Ignatu ereilte eines Tages ein Schicksalsschlag. Der erstgeborene Nirvan war zu einer Reise ins benachbarte Horasreich aufgebrochen, von der er nicht zurückkehren sollte. Alles was die Familie erfuhr war nur, dass Nirvan und seine Begleiter spurlos verschwunden seien. Zahllose Suchen waren ergebnislos und so stellte sich immer mehr die Gewissheit ein, dass Nirvan nicht mehr zurückkehren würde. Für Ramons Eltern war ihr Erstgeborener nun in Borons Hallen. | ||
Ramon musste zurück nach Ignatu, nun war es an ihm das Erbe eines Tages anzutreten. | Ramon musste zurück nach Ignatu, nun war es an ihm das Erbe eines Tages anzutreten. Es wäre gelogen, wenn man behauptet dieser Gedanke würde den Eltern gefallen haben, doch so war und ist es Tradition und das Erbrecht sieht es ebenfalls vor. | ||
==Charakter== | ==Charakter== | ||
Ramon besitzt als Zweitgeborener und jemand dessen Frau nicht von Stande ist, nicht den besten Ruf. | Ramon besitzt als Zweitgeborener und jemand dessen Frau nicht von Stande ist, nicht den besten Ruf. Er gilt dennoch als ein ruhiger und besonnener Mann, den man gerne zum Gesprächspartner hat. Es heißt, seine Zuneigung zu den Zahori habe er bis heute nicht verloren und unter ihm als Soberan der Familia darf auch seine Frau wieder Kontakt zu ihrer Sippe pflegen. | ||
Es heißt, seine Zuneigung zu den Zahori | |||
Ebenfalls hat sich Ramon mit den Jahren auch den typischen Aberglauben des fahrenden Volkes angeeignet. | Ebenfalls hat sich Ramon mit den Jahren auch den typischen Aberglauben des fahrenden Volkes angeeignet. | ||
In Gesellschaft gilt Ramon als guter Zuhörer und als jemand, der es gelernt hat zwischen den Zeilen zu lesen. Er weiß wie er an Informationen gelangt und auch eben diese zu seinen Gunsten zu nutzen. Seine Loyalität ist meist schwer zu erfassen. Doch wer Ramon gut kennt weiß, dass seine erworbene Loyalität als unumstößlich gilt. | |||
Bislang hat der | In Gesellschaft gilt Ramon als guter Zuhörer und als jemand, der es gelernt hat, zwischen den Zeilen zu lesen. Er weiß, wie er an Informationen gelangt und auch eben diese zu seinen Gunsten zu nutzen. Seine Loyalität ist meist schwer zu erfassen. Doch wer Ramon gut kennt weiß, dass seine erworbene Loyalität als unumstößlich gilt. | ||
Bislang hat sich der Soberan der di Ignatu aus den meisten Machenschaften des Adels herausgehalten, ist er doch noch nicht lange das Oberhaupt der Familie. Doch ist es auch für ihn nun an der Zeit die Bühne des Adels zu betreten. | |||
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Version vom 12. Mai 2025, 21:33 Uhr
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Dom Ramon Amado di Ignatu (
14. Phex 1009 BF) ist der Soberan der Waldwachter Familia di Ignatu.
Äußeres
Ramon Amado ist meist in legerer Kleidung anzutreffen, die zwar einfach, doch edler Herstellung ist. Ein weißes Leinenhemd gepaart mit einer Weste in dunklem Grün und Schwarz, zeigen die Farben des Hauses di Ignatu. Die lederne Hose und Stiefel sind oft mit Erde seines Lehens verdreckt. So einfach gekleidet trifft man den Mann mittleren Alters oft auf dem Weingut seiner Familiea oder dem noch kleinen Pferdegestüt vor. Zu gehobenen Anlässen erscheint Dom Ramon stets adrett und stilvoll gekleidet in typisch Almadaner Kleidung, die ebenfalls die Farben seinen Hauses tragen. Auffällig an dem Junker ist, dass man ihn niemals mit einer Kopfbedeckung antreffen wird. Optisch runden lange dunkelblonde Haare, welche einfach zusammen gebunden sind und ein Vollbart sein äußeres Erscheinungsbild ab.
Curriculum Vitae
Dom Ramon ist nur der zweitgeborene Sohn der Familia und so war er vom Stand her nie als Erbe und späterer Soberan der Familia di Ignatu vorgesehen. Seine Eltern schenkten seiner Erziehung daher weniger Aufmerksamkeit als die seines älteren Bruders Nirvan Idro. Von Domnito Ramon wurde natürlich verlangt sich standesgemäß benehmen zu wissen, doch seine zukünftigen Aufgaben lagen eher in der Unterstützung seines Bruders. So sollte Domnito Ramon sich bei der Verwaltung des Weingutes einbringen und hoffentlich mit einer Frau von gutem Stande den Traviabund eingehen, um den Einfluss der Familie zu erweitern.
Jugend
In seiner Jugend nutzte Domnito Ramon die Unaufmerksamkeit seiner Eltern oftmals aus, um sich seiner Liebe zu den Pferden und ihren Artverwandten zu widmen. Da die Familie kein eigenes Pferdegut besaß, zog es ihn daher immer wieder in die Lager der erntehelfenden Zahori-Sippe. Diese sind bis heute bekannt für ihre Pferdeliebe und das Wissen im Umgang mit den Tieren. Hier erlernte der junge Ramon das Reiten und Wissen über Pferde, Esel und Maultiere. Er lernte, wie man die Tiere gut versorgte und sich um sie kümmerte. Ebenso konnte er hier den nötigen Abstand zu seinen Eltern gewinnen, den er nötig hatte.
Natürlich freundete sich der junge Junkersohn auch mit den Zahori an und lernte ihre Sitten und Gebräuche kennen. So lernte er hier auch seine große Liebe Simanca kennen. Duldeten Ramons Eltern zuerst noch missmutig seinen Umgang mit dem fahrenden Volk, so versuchten sie bald auf drastische Weise die Beziehung ihres Sohnes mit diesem Mädchen zu unterbinden.
Da Ramon sich den Worten seiner Eltern nicht beugen wollte, entschlossen sie sich ihn fortzuschicken. Er sollte nach Punin gehen und bei Maestra Metessa Galora eine Ausbildung zum Schwertgesellen antreten, in der Hoffnung, dass er das Zahori-Mädchen vergessen und sich endlich den relevanten familiären Werten hingebe. Domnito Ramon verbrachte mehrere Götterläufe an bei Maestra Galora und schloss ihre Schule erfolgreich ab.
Ramons Rückkehr nach Ignatu
Ramon kehrte nach seiner Ausbildung nach Ignatu zurück und zunächst schien es, als hätte der Plan seiner Eltern funktioniert. Ramon fügte sich den familiären Traditionen und Werten. Doch es sollte nicht lange halten, lag das Augenmerk der Eltern doch weiterhin nur auf den erstgeborenen Nirvan. Bei einem Ausritt traf Ramon tatsächlich seine Jugendliebe Simanca wieder, bei beiden war der Funke nie erloschen, und diesmal konnten beide es besser verstecken als noch in jungen Jahren.
Es dauerte etwas, doch letztendlich war das Geheimnis keines mehr, insbesondere da Simanca schwanger ward. Sehr zum Unmut der Eltern, erlaubten sie ihm mit der Zahori den Traviabund einzugehen. Ihrer Ansicht nach war dies im Ansehen zu den anderen noblen Familias mehr zu verschmerzen, als ein Kind mit einer Erntehelferin ohne Bund. Hier würden zu viele Gefahren für die Zukunft bestehen. Die einzige Bedingung war, dass Simanca sich öffentlich von den Zahori distanzierte und beide sich vorerst in eine ruhigere Gegend zurückziehen sollten. So lebten beide für die nächste Zeit auf dem neu gegründeten Pferdegestüt außerhalb von Ignatu.
Verschwinden des Erben
Die Familia di Ignatu ereilte eines Tages ein Schicksalsschlag. Der erstgeborene Nirvan war zu einer Reise ins benachbarte Horasreich aufgebrochen, von der er nicht zurückkehren sollte. Alles was die Familie erfuhr war nur, dass Nirvan und seine Begleiter spurlos verschwunden seien. Zahllose Suchen waren ergebnislos und so stellte sich immer mehr die Gewissheit ein, dass Nirvan nicht mehr zurückkehren würde. Für Ramons Eltern war ihr Erstgeborener nun in Borons Hallen. Ramon musste zurück nach Ignatu, nun war es an ihm das Erbe eines Tages anzutreten. Es wäre gelogen, wenn man behauptet dieser Gedanke würde den Eltern gefallen haben, doch so war und ist es Tradition und das Erbrecht sieht es ebenfalls vor.
Charakter
Ramon besitzt als Zweitgeborener und jemand dessen Frau nicht von Stande ist, nicht den besten Ruf. Er gilt dennoch als ein ruhiger und besonnener Mann, den man gerne zum Gesprächspartner hat. Es heißt, seine Zuneigung zu den Zahori habe er bis heute nicht verloren und unter ihm als Soberan der Familia darf auch seine Frau wieder Kontakt zu ihrer Sippe pflegen. Ebenfalls hat sich Ramon mit den Jahren auch den typischen Aberglauben des fahrenden Volkes angeeignet.
In Gesellschaft gilt Ramon als guter Zuhörer und als jemand, der es gelernt hat, zwischen den Zeilen zu lesen. Er weiß, wie er an Informationen gelangt und auch eben diese zu seinen Gunsten zu nutzen. Seine Loyalität ist meist schwer zu erfassen. Doch wer Ramon gut kennt weiß, dass seine erworbene Loyalität als unumstößlich gilt.
Bislang hat sich der Soberan der di Ignatu aus den meisten Machenschaften des Adels herausgehalten, ist er doch noch nicht lange das Oberhaupt der Familie. Doch ist es auch für ihn nun an der Zeit die Bühne des Adels zu betreten.