Familia de Valdecorneja: Unterschied zwischen den Versionen
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|Wappen=[[Datei: | |Nachname=de Valdecorneja | ||
|Wahlspruch="Crescens ab imis, vernans ab altis." [Bosp.: Erwachsen aus Tiefen, erblüht in Höhen.] | |Nachname (Kurzform)=Valdecorneja | ||
|Ursprung= | |Wappen=[[Datei:Familia Valdecorneja.png|199px]]<br>Silberne Krähe in schwarzem Schluchtkeil auf silbernem Grund | ||
|Stammsitz=[[Burg Valdecorneja]] | |Wahlspruch=''"Crescens ab imis, vernans ab altis."'' | ||
|Schutzpatrone= | [Bosp.: Erwachsen aus Tiefen, erblüht in Höhen.] | ||
| | |Ursprung=laut den Aufzeichnungen [[Caldaña de Valdecorneja|Domna Caldañas]] erstmals in der Ägide des [[Familia_de_Aguilon|Hauses Aguilón]] als ''Herren über das Marbenval'' erwähnt | ||
| | |Stammsitz=[[Burg Valdecorneja|Castillo Valdecorneja]] an der Marbenkluft im gleichnamigen [[Junkergut Valdecorneja|Junkergut]] | ||
|Bedeutende Ahnen= | |Schutzpatrone=[[Bild:BOR.png|20px]] [[avwik:Boron|Boron]], [[Bild:MAR.png|20px]] [[avwik:Marbo|Marbo]], [[avwik:Etilia_(Heilige)|Hl. Etilia]] | ||
|Soberan=[[Caldaña de Valdecorneja|Caldaña de Valdecorneja]] (Caldaïstin) | |||
|Bedeutende Mitglieder=[[Caldimero de Valdecorneja]] (Mundillo, Caldaïst) | |||
|Bedeutende Ahnen=Corvara ''´la Corneja Plateada´'' (die silberne Krähe) de Valdecorneja (Stammmutter) | |||
|Größe=Klein | |Größe=Klein | ||
|Verbreitung=[[Ragatien]] und in [[Caldaia]] | |Verbreitung=[[Ragatien]] und in [[Caldaia|Caldaïa]] | ||
|Beziehungen= | |Beziehungen=hinlänglich in Ragatien und Caldaia, darüber hinaus gering | ||
|Finanzkraft= | |Finanzkraft=hinlänglich | ||
|Politische Position= | |Politische Position=zum Teil radikale [[gar:Garetien:Caldaisten|Caldaïsten]] | ||
|Freunde und Verbündete= | |Freunde und Verbündete=[[gar:Garetien:Caldaisten|Caldaïsten]] | ||
|Feinde und Konkurrenten= | |Feinde und Konkurrenten= | ||
|Besonderheiten= | |Besonderheiten=gelten als intellektuell, berechnend und in der Wahl ihrer Mittel nicht gerade zimperlich | ||
|Verwendung im Spiel= | |Verwendung im Spiel= | ||
|Spielstatus=SC ([[Benutzer:CuervoOscuro|CuervoOscuro]]) | |||
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Die '''Familia Valdecorneja''' ist laut eigener Aussage dem alten [[Caldaia|caldaïschen]] Adel zugehörig, was heißt, dass sich ihre Ursprünge bis in die Zeit vor der Teilung Caldaias durch Kaiser [[Eslam I. von Almada]] zurückführen lassen. Eben der ehemaligen [[Landgrafschaft Caldaia]] fühlen sich die Angehörigen der Familia noch immer verbunden; man versteht sich seit jeher eher als [[Caldaia|Caldaïaner]], denn als Almadaner und sehnt eine Wiedervereinigung der einst geteilten [[Landgrafschaft Caldaia|Landgrafschaft]] herbei - am besten als eigenständige Provinz, unabhängig von [[gar:Königreich Garetien|Garetien]] und [[Königreich Almada|Almada]] -, auch wenn man sich dessen bewusst ist, dass man gegenwärtig weder über den nötigen Einfluss noch die Mittel verfügt um diese herbeizuführen. Demnach ist das derzeitige Oberhaupt bestrebt, aus dem Verborgenen heraus eine historische Grundlage zu schaffen bzw. diese in einer Unmenge von zusammengetragenen Aufzeichnungen zu finden. | |||
Das typische feurig-heiße Almadaner Blut sucht man in den Adern der Familienangehörigen für gewöhnlich vergebens; stattdessen gibt man sich intellektuell, ruhig, abwartend und berechnend. Seit den ersten Tagen der Familia steht man dem Kult [[avwik:Boron|Borons]] nahe, auch wenn es dieser Tage eher der Tradition, denn morbider Faszination geschuldet ist. | |||
Durch die Namensgleichheit mit der Greifenfurter [[gar:Greifenfurt:Familie Krähenklamm|Familie Krähenklamm]], geht man davon aus, dass der Ursprung der beiden Häuser derselbe sei, wobei man hier natürlich fest davon überzeugt ist, selbst die Wurzel zu sein. Es sind keine Quellen vorhanden, die entweder das eine oder das andere belegen. | |||
==Historie== | |||
''“Vor langer Zeit, als die Nebelheide noch von flüsternden Winden und sprechenden Tieren durchzogen war, lebte eine Caballera namens Corvara am Rande des dunklen Forstes, den wir heute als den Fremmelsfelder Wald kennen. Sie war klug, von Rondra gesegnet, aber einsam, denn die Bewohner der Gegend hielten sie seit jeher für sonderbar – sie sprach mit den Krähen der Kluft und verstand ihre Sprache.'' | |||
''Eines Tages, als ein bitterer Winter die Felder erstarren ließ und das Praiosmal sich hinter grauen Schleiern verbarg, kam ein Bote des Schweigsamen in Gestalt einer alten Krähe mit silbernen Federn zu Corvara. „Die Zeit ist gekommen“, krächzte sie, „du musst das dir zugewiesene Schicksal antreten.“'' | |||
''Die Krähen führten Corvara tief in den Wald, wo ein uralter Baum stand – schwarz wie die Nacht, mit Augen in seiner Rinde. Dort überreichten sie ihr eine Kluft aus Federn, gewebt aus Schatten, Wind und Erinnerung. Wer sie trug, konnte durch Nebel wandern, Gedanken lesen und sich in eine Krähe verwandeln, wenn Gefahr nahte.'' | |||
''Doch diese Kluft war nicht nur ein Geschenk – sie war ein Schwur. Corvara wurde zur Hüterin der Grenze zwischen Realität und Traum, zwischen Mensch und Tier. Fortan sah man sie nur noch selten, meist bei Dämmerung, wenn Krähen in Schwärmen über die Marbenkluft zogen und der Wind ihren Namen flüsterte.'' | |||
''Und so sagt man bis heute: Wenn du eine Krähe siehst, die dich lange anschaut, könnte es Corvara sein – in ihrer Krähenkluft, wachend über das Gleichgewicht der Welten.”''<br> | |||
- Aus der Mär von Corvara ´der Krähe´, wie sie in [[Königlich Franfeld]] gerne erzählt wird | |||
Seit den Tagen der Stammmutter Corvara ist viel Wasser den [[Yaquir]] hinab geflossen. Die stets klein gebliebene Familia de Valdecorneja schien der Zahn der Zeit jedoch nicht verändert zu haben. Man zeigte nie den nötigen Ehrgeiz, um mehr als den Junkerstand zu erreichen, und die Angehörigen machten nur sehr selten durch große Taten auf sich aufmerksam. Fast schien es, als döste die Familia in einem, dem Schweigsamen gefälligen Schlaf dahin; man schien unbeeindruckt von Kriegen, wechselnden Herrschern, Querelen, oder der Gegenkaiserschaft des [[Selindian Hal]] und einzig die lange zurückliegende Teilung [[Caldaia|Caldaïas]] schien die Familia getroffen zu haben. Erst in den letzten Götterläufen - etwa seit dem Beginn des [[avwik:Sternenfall|Sternenfalls]] - meinen Beobachter jedoch eine untypische Bewegung in der sonst sehr unaufgeregten Sippschaft erkennen zu können. | |||
Woher genau der Familienname Valdecorneja (Garethi: ''Tal der Krähen'') einst kam, ist ebenso ungewiss wie die Frage, ob zuerst die Familia oder das [[Junkergut Valdecorneja|Junkergut]] den Namen trug. Es ist jedoch anzunehmen, dass beide nach der ''Marbenkluft'' benannt wurden, die die Hälfte des [[Junkergut Valdecorneja|Lehens]] durchzieht. | |||
==Stammbaum der {{PAGENAME}}== | |||
*Corvara de Valdecorneja (Stammmutter) | |||
:*weitere Generationen | |||
::*Xuilermo de Valdecorneja (975-1021 BF) ''Junker von [[Junkergut Valdecorneja|Valdecorneja]]'' oo [[gar:Garetien:Familie_Kamp|Nita von Kamp]] (973-1045 BF) | |||
:::*[[Caldaña de Valdecorneja]] ({{TSA}} 994) ''Junkerin von [[Junkergut Valdecorneja|Valdecorneja]]'' oo [[Urko von Schlehen]] ({{TSA}} 994 BF) | |||
::::*[[Caldimero de Valdecorneja]] ({{TSA}} 1013 BF) ''Mundillo von [[Junkergut Valdecorneja|Valdecorneja]]'' oo [[Caneya de Caldac]] ({{TSA}} 1022 BF) | |||
:::::*Xuilermo de Valdecorneja ({{TSA}} 1042 BF) | |||
:::::*Boronya de Valdecorneja ({{TSA}} 1045 BF) | |||
::::*[[Aniola de Valdecorneja]] ({{TSA}} 1014 BF) oo [[Maleïan del Escarabajo]] ({{TSA}} 1022 BF) ''Mundillo von [[Junkergut Schrotenhof|Schrotenhof]]'' | |||
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::::*[[gar:Garetien:Saioa de Valdecorneja|Saioa de Valdecorneja]] ({{TSA}} 1016 BF) ''Mondschatten'' oo [[gar:Garetien:Venward von Rammelbast|Venward von Rammelbast]] ({{TSA}} 1012 BF) ''Junker zu [[gar:Garetien:Junkertum_Birkenweiher|Birkenweiher]]'' | |||
:::::*[zwei Nachkommen] | |||
::::*[[Rondraldo de Valdecorneja]] ({{TSA}} 1021 BF) | |||
:::*[weitere] | |||
::*[[Yanis de Valdecorneja]] ({{TSA}} 980) ''Gräfl. Ragather Offizierin a. D.'' | |||
::*[[Omar de Valdecorneja]] ({{TSA}} 984) oo [[Urraca von Aranjuez]] | |||
[[Datei:Valdecorneja Familie.jpg|thumb|center|750px|die Familia 1048 BF, v.l.n.r. [[Caldimero de Valdecorneja|Caldimero]], [[Caneya de Caldac|Caneya]], [[Caldaña de Valdecorneja|Caldaña]], [[Urko von Schlehen|Urko]], [[Aniola de Valdecorneja|Aniola]] und [[Rondraldo de Valdecorneja|Rondraldo]]]] | |||
[[Kategorie:Familia]][[Kategorie:Familia Valdecorneja]][[Kategorie:Grafschaft Ragath]] | [[Kategorie:Familia]][[Kategorie:Familia Valdecorneja]][[Kategorie:Grafschaft Ragath]] | ||
Aktuelle Version vom 20. Dezember 2025, 13:04 Uhr
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Die Familia Valdecorneja ist laut eigener Aussage dem alten caldaïschen Adel zugehörig, was heißt, dass sich ihre Ursprünge bis in die Zeit vor der Teilung Caldaias durch Kaiser Eslam I. von Almada zurückführen lassen. Eben der ehemaligen Landgrafschaft Caldaia fühlen sich die Angehörigen der Familia noch immer verbunden; man versteht sich seit jeher eher als Caldaïaner, denn als Almadaner und sehnt eine Wiedervereinigung der einst geteilten Landgrafschaft herbei - am besten als eigenständige Provinz, unabhängig von Garetien und Almada -, auch wenn man sich dessen bewusst ist, dass man gegenwärtig weder über den nötigen Einfluss noch die Mittel verfügt um diese herbeizuführen. Demnach ist das derzeitige Oberhaupt bestrebt, aus dem Verborgenen heraus eine historische Grundlage zu schaffen bzw. diese in einer Unmenge von zusammengetragenen Aufzeichnungen zu finden.
Das typische feurig-heiße Almadaner Blut sucht man in den Adern der Familienangehörigen für gewöhnlich vergebens; stattdessen gibt man sich intellektuell, ruhig, abwartend und berechnend. Seit den ersten Tagen der Familia steht man dem Kult Borons nahe, auch wenn es dieser Tage eher der Tradition, denn morbider Faszination geschuldet ist.
Durch die Namensgleichheit mit der Greifenfurter Familie Krähenklamm, geht man davon aus, dass der Ursprung der beiden Häuser derselbe sei, wobei man hier natürlich fest davon überzeugt ist, selbst die Wurzel zu sein. Es sind keine Quellen vorhanden, die entweder das eine oder das andere belegen.
Historie
“Vor langer Zeit, als die Nebelheide noch von flüsternden Winden und sprechenden Tieren durchzogen war, lebte eine Caballera namens Corvara am Rande des dunklen Forstes, den wir heute als den Fremmelsfelder Wald kennen. Sie war klug, von Rondra gesegnet, aber einsam, denn die Bewohner der Gegend hielten sie seit jeher für sonderbar – sie sprach mit den Krähen der Kluft und verstand ihre Sprache.
Eines Tages, als ein bitterer Winter die Felder erstarren ließ und das Praiosmal sich hinter grauen Schleiern verbarg, kam ein Bote des Schweigsamen in Gestalt einer alten Krähe mit silbernen Federn zu Corvara. „Die Zeit ist gekommen“, krächzte sie, „du musst das dir zugewiesene Schicksal antreten.“
Die Krähen führten Corvara tief in den Wald, wo ein uralter Baum stand – schwarz wie die Nacht, mit Augen in seiner Rinde. Dort überreichten sie ihr eine Kluft aus Federn, gewebt aus Schatten, Wind und Erinnerung. Wer sie trug, konnte durch Nebel wandern, Gedanken lesen und sich in eine Krähe verwandeln, wenn Gefahr nahte.
Doch diese Kluft war nicht nur ein Geschenk – sie war ein Schwur. Corvara wurde zur Hüterin der Grenze zwischen Realität und Traum, zwischen Mensch und Tier. Fortan sah man sie nur noch selten, meist bei Dämmerung, wenn Krähen in Schwärmen über die Marbenkluft zogen und der Wind ihren Namen flüsterte.
Und so sagt man bis heute: Wenn du eine Krähe siehst, die dich lange anschaut, könnte es Corvara sein – in ihrer Krähenkluft, wachend über das Gleichgewicht der Welten.”
- Aus der Mär von Corvara ´der Krähe´, wie sie in Königlich Franfeld gerne erzählt wird
Seit den Tagen der Stammmutter Corvara ist viel Wasser den Yaquir hinab geflossen. Die stets klein gebliebene Familia de Valdecorneja schien der Zahn der Zeit jedoch nicht verändert zu haben. Man zeigte nie den nötigen Ehrgeiz, um mehr als den Junkerstand zu erreichen, und die Angehörigen machten nur sehr selten durch große Taten auf sich aufmerksam. Fast schien es, als döste die Familia in einem, dem Schweigsamen gefälligen Schlaf dahin; man schien unbeeindruckt von Kriegen, wechselnden Herrschern, Querelen, oder der Gegenkaiserschaft des Selindian Hal und einzig die lange zurückliegende Teilung Caldaïas schien die Familia getroffen zu haben. Erst in den letzten Götterläufen - etwa seit dem Beginn des Sternenfalls - meinen Beobachter jedoch eine untypische Bewegung in der sonst sehr unaufgeregten Sippschaft erkennen zu können.
Woher genau der Familienname Valdecorneja (Garethi: Tal der Krähen) einst kam, ist ebenso ungewiss wie die Frage, ob zuerst die Familia oder das Junkergut den Namen trug. Es ist jedoch anzunehmen, dass beide nach der Marbenkluft benannt wurden, die die Hälfte des Lehens durchzieht.
Stammbaum der Familia de Valdecorneja
- Corvara de Valdecorneja (Stammmutter)
- weitere Generationen
- Xuilermo de Valdecorneja (975-1021 BF) Junker von Valdecorneja oo Nita von Kamp (973-1045 BF)
- Caldaña de Valdecorneja (
994) Junkerin von Valdecorneja oo Urko von Schlehen (
994 BF)
- Caldimero de Valdecorneja (
1013 BF) Mundillo von Valdecorneja oo Caneya de Caldac (
1022 BF)
- Aniola de Valdecorneja (
1014 BF) oo Maleïan del Escarabajo (
1022 BF) Mundillo von Schrotenhof
- [vorhanden]
- Saioa de Valdecorneja (
1016 BF) Mondschatten oo Venward von Rammelbast (
1012 BF) Junker zu Birkenweiher
- [zwei Nachkommen]
- Rondraldo de Valdecorneja (
1021 BF)
- Caldimero de Valdecorneja (
- [weitere]
- Caldaña de Valdecorneja (
- Yanis de Valdecorneja (
980) Gräfl. Ragather Offizierin a. D. - Omar de Valdecorneja (
984) oo Urraca von Aranjuez
