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:::Im Lexikon (Artikel Leibeigenschaft) steht: "Eine besondere Art der Fürsorge, die selbst im Mittelreich an einigen Orten noch gepflegt wird, ist das "Recht der ersten Nacht", Hier genehmigt sich der Adel das Privileg, einer Leibeigenen (oder seltener einem Leibeigenen) in der Hochzeitsnacht anstelle des Ehegatten beizuwohnen. Bei Heiratswilligen ist dies keineswegs beliebt und ist in manchen Gegenden mit ein Grund für die Landflucht vieler Unfreier in die Städte." Man kann's sich also aussuchen, ob "an einigen Orten" zutrifft oder nicht. --[[Benutzer:Derograph|Derograph]] 18:36, 15. Jun. 2011 (CEST) | :::Im Lexikon (Artikel Leibeigenschaft) steht: "Eine besondere Art der Fürsorge, die selbst im Mittelreich an einigen Orten noch gepflegt wird, ist das "Recht der ersten Nacht", Hier genehmigt sich der Adel das Privileg, einer Leibeigenen (oder seltener einem Leibeigenen) in der Hochzeitsnacht anstelle des Ehegatten beizuwohnen. Bei Heiratswilligen ist dies keineswegs beliebt und ist in manchen Gegenden mit ein Grund für die Landflucht vieler Unfreier in die Städte." Man kann's sich also aussuchen, ob "an einigen Orten" zutrifft oder nicht. --[[Benutzer:Derograph|Derograph]] 18:36, 15. Jun. 2011 (CEST) | ||
::::::Diese "Anleitung" zum Lehnsspiel stammte damals m.W. von Ragnar Schwefel und Udo Kaiser - also keinesfalls von Spezies, die sich sowas mal eben aus den Fingern saugen. Dass es in Aventurien für beide Geschlechter gilt, ist sowieso klar. Dass das aber sogar Eingang ins Lexikon gefunden hat, wußte ich nicht, obwohl es damals das erste DSA-Werk war, an dem ich mitgearbeitet habe und in dem ein längerer Text zu Almada zu finden war. Was den Punkt mit den Geweihten & Lehnsnehmern betrifft - ändert es um, wie ihr wollt, was liegt mir daran. Ich hasse es nur, wie hier aus jeder Mücke ein Elefant gemacht wird und bei jeder nebensächlichen Randfigur eine Riesen-Diskusssion vom Zaun bricht. --[[Benutzer:SteveT|SteveT]] 21:23, 15. Jun. 2011 (CEST) | ::::::Diese "Anleitung" zum Lehnsspiel stammte damals m.W. von Ragnar Schwefel und Udo Kaiser - also keinesfalls von Spezies, die sich sowas mal eben aus den Fingern saugen. Dass es in Aventurien für beide Geschlechter gilt, ist sowieso klar. Dass das aber sogar Eingang ins Lexikon gefunden hat, wußte ich nicht, obwohl es damals das erste DSA-Werk war, an dem ich mitgearbeitet habe und in dem ein längerer Text zu Almada zu finden war. Was den Punkt mit den Geweihten & Lehnsnehmern betrifft - ändert es um, wie ihr wollt, was liegt mir daran. Ich hasse es nur, wie hier aus jeder Mücke ein Elefant gemacht wird und bei jeder nebensächlichen Randfigur eine Riesen-Diskusssion vom Zaun bricht. --[[Benutzer:SteveT|SteveT]] 21:23, 15. Jun. 2011 (CEST) | ||
:::::::Gerade Reto ist wieder so ein Beispiel, wo man die Sachen eigentlich gut in alle Richtungen drehen kann. Einerseits hatte er in Sachen Reichsreform ordentlich den Daumen drauf, da hat | :::::::Gerade Reto ist wieder so ein Beispiel, wo man die Sachen eigentlich gut in alle Richtungen drehen kann. Einerseits hatte er in Sachen Reichsreform ordentlich den Daumen drauf, da hat León de Vivar schon recht. Andererseits kann er es sich in seinen 18 Jahren Regentschaft auch nicht mit '''jedem''' verscherzt haben. Wenn also Ksl. Selaque ein (mehr oder weniger illegaler) Sonderfall hinsichtlich der Geweihtenbelehnung war, kann man es letztlich halten wie man will: Reto hat es sofort korrigiert oder aber Reto hat soviel korrigiert, dass er diesen (almadanischen?) Sonderfall beibehalten musste. Wie gesagt, man kann sich nicht jeden zum Feind machen. Da würde ich dann eher - solange der Sonderfall entsprechend plausibel begründet wird, Kaiserlose Zeiten, Bardo & Cella o. ä.? - der besseren Geschichte den Vorzug geben. Was ''ius primae noctis'' angeht, bin ich eher skeptisch. Meinem Empfinden nach widerspricht das zu krass Rahja, als dass das wirklich Aufnahme in einer Gesetzgebung zwölfgötterlicher Lande Platz hätte, auch wenn es offenbar mal im Lexikon (aber sonst auch in scheinbar keiner SH, auch durchaus vielsagend!) genannt wurde. Wiederum nichts spricht in meinen Augen dagegen, dass in einem halbwegs abgelegenen Lehen irgendein Tyrann - gerade ein Geweihter mit vermeintlich gleichzeitig weltlicher und alveranischer Legitimation - sich zum eigenen Vorteil/Vergnügen ein solches Gesetz aus dem Ärmel saugt. Auch wenn ich fürs klassische Praioten-Bashing eigentlich wenig übrig habe, bin ich grundsätzlich ein Freund fehlbarer Geweihter...O:)--[[Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez|Der Sinnreiche Junker von Aranjuez]] 02:31, 16. Jun. 2011 (CEST) |