Marbenval (Dorf)

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Marbenval (Dorf)
Herrschaft: Ein Dorfschulze für die Junkerin
Einwohner: 350
Bewaffnete: 2 Dorfbüttel, ab und an Bewaffnete der Junkerin
Tempel/Kultstätten: Peraine, Boronschrein
Wichtige Gasthöfe/Schänken: Gasthaus "Zur durstigen Krähe" (Al Cuerbo Assediento)
Wichtiger Comercio: Bauern, Viehzüchter, Mühle am Rinnval, Weingut Cosecha Dulce der Junkerfamilie
Bedeutende Familias: Familia de Valdecorneja
Gewässer: Rinnval
Verkehrswege: Dorfpfad Richtung des Städtchens Franfeld
Besonderheiten: Bekannt für diverse Obstweine wie dem Sidra Dorada (goldener Apfel), der Pera Blanca (weiße Birne) oder dem Rubí de Cereza (Kirschrubin)

Marbenval ist ein Dorf und gleichzeitig Hauptort im Junkergut Valdecorneja. Es liegt nur wenige Meilen von der gleichnamigen Kluft entfernt. Das hügelige Heideland rund um das liebliche Dorf bietet der Junkersfamilia und den Einwohnern einen hinlänglichen bis ansehnlichen Ertrag; man lebt zuvorderst von den Erträgen aus dem Anbau von Obst, Getreide und Obstwein, züchtet Vieh und betet zu Peraine im kleinen Ährentempel im Dorfzentrum. Hochtrabend nennen die Anwohner die Gegend um das Dorf – als Gegensatz zur düsteren Nebelheide beim Marbenval - gar Campos de Oro (Goldene Felder), wiewohl die Erträge dies jedoch bei weitem nicht rechtfertigen.

Etwas außerhalb des Dorfes liegt das repräsentative Weingut Cosecha Dulce (Süße Ernte), das neben der Herstellung von regionalen Obst-Weinen oftmals auch Angehörigen der Familie oder hochrangigen Gästen als Refugium dient.

Die Nähe zur Kluft wird von den Dörflern für gewöhnlich gemieden, wenn sie nicht gerade zu Frondiensten auf der nahen Junkersburg eingeteilt sind, über fehlende Spenden darf sich der örtliche Schrein des Schweigsamen jedoch nicht beschweren.