Sandschak Shinadra

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Sandschak Shinadra
Herrschaft: Bey Arrashid Al'Samandal (El'Ghulshach)
Ortschaften: einige kleine Siedlungen, Bazar am Yaquirufer
Castillos: Zitadelle Shinadra
Landschaften: Nash'Yaquim, Amhallashiskuppen
Gewässer: Yaquir
Verkehrswege: Karawanenroute von Amhallah zur Oase Virinlassih, Uferstraße entlang des Yaquir von Amhallah nach Ukuban
Kennziffer: EmA-I-02

Der Sandschak Shinadra ist ein Lehen am Südufer des Yaquirs im Emirat Amhallassih. Herrscher von Shinadra ist der gefürchtete, über hundertjährige Magier und Bey Arrashid Al'Samandal, genannt El'Ghulshach (tulamidisch für "der Herr der Geier"), der in der Zitadelle Shinadra in den Hügeln haust. Belehnt wurde der bereits von Kalif Malkillah II, im Jahre 926 BF.

Der amtierende Emir Dschelafan Al'Tergaui ben Thurschim stellte einmal die Forderung, der Bey Arrashid Al'Samandal möge in die Hauptstadt reisen und vor ihm das Knie beugen. Nachdem der Bote schrecklich verstümmelt aufgefunden wurde, hat Emir Dschelafan seither auf dieses Ansinnen verzichtet.

El'Ghulshach ist unangefochtener Herr des Sandschak Shinadras.


Derographie

Lage

Im Norden bildet der Yaquir die natürliche Grenze. Die Westgrenze des Sandschak zum benachbarten Sandschak Amhallas beginnt gegenüber von Brig-Lo und führt zur Zitadelle Shinadra in den Amhallasshi-Kuppen. Von dort folgt die Grenze der Karawanenroute nach Virinlassih über den Pass der Geister. Südlich grenzt der Sandschak jenseits der Hügelkuppen an die Wüste Khôm. Im Osten liegt die Grenze zu den Sandschaks Ferchaba und Al'Mharim (garethi: Eslamabad]

Örtlichkeiten

Weithin verrufen ist die Zitadelle Shinadra am Pass der Geister auf der Karawanenroute von Amhallah zur Oase Virinlassih. Das Umland der Zitadelle ist unbewohnt.

Im Sandschak gibt es auch sonst keine großen Siedlungen, nur kleine verstreute Kzours (nov.: Siedlung mit umgebender Befestigungsanlage) und Höfe. Diese findet man häufiger nahe am Yaquir, an dem entlang auch eine Uferstraße verläuft, welche die Städte Amhallah und Ukuban verbindet. An der Yaquiruferstraße gibt es einen größeren Bazar, an dem Güter aus Shinadra verkauft und eingetauscht werden.

Wirtschaft

Weinbau, Anbau von Hirse und Weizen, Pferde- und Viehzucht im fruchtbaren Nash'Yaquim. Abbau von Achat, Erzen und Almandin in den Amhallasshikuppen. Der alte "Herr der Geier", Bey Arrashid Al'Samandal verlangt von seinen Subjekten nur die Abgabe von Edelsteinen, Silbermünzen und von einem (beträchtlichen) Teil ihrer Jungtiere. Bewohner des Sandschak Shinadra verkaufen oder tauschen daher ihre sonstigen gewonnenen Güter an Händler von außerhalb.

Historie

Lange vor der menschlichen Besiedlung lebten bereits Auelfen in dieser Region, die den Elfen als Sha'nadra bekannt war (Isdira: "Land des Weges zur gleißenden Sonne", womit wohl der Pass zur Wüste Khom gemeint war)

Der jetzige Bey und Schwarzmagier Arrashid Al'Samandal (El'Ghulshach) herrscht schon seit der Schlacht von Yrosien über das Sandschak. Er wurde damit im Jahre 926 BF von Kalif Malkillah II belehnt.

Zur Zeit der Reichsmark Amhallas lag in dieser Region das Junkergut der Familia di Rueda.

Noch etwa bis zur Jahrtausendwende 1000 BF lebten in Shinadra kleinere Elfenstämme in der (über weite Strecken naturbelassenen und wilden) Auenlandschaft des südlichen Yaquirufers. Als jedoch dem Emir von Amhallasshi 1000 BF sein erster Sohn Charim Said geboren wurde, ließ der Emir von hunderten Sklaven eine neue Straße anlegen: die Handelsstraße am südlichen Yaquirufer, welche seine Residenz in Amhallah mit der östlichen Enklave Ukuban verband, die er seinem erstgeborenen Sohn und Kronprinzen dann mit Erreichen des Mannesalters als Beyrunat übergab. Der Straßenbau zerstörte die Siedlungen der Auelfen von Shinadra, führte zu blutig niedergeschlagener Gegenwehr und dem Exodus der Überlebenden nach Almada. (siehe dazu Silberweber)