Ramon di Ignatu

Aus Almada Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Ramon di Ignatu
Wappen: zwei schwarze Pferde auf grünem Grund
Wahlspruch: "höre und beobachte"
Familia: di Ignatu
Titel: Junker
Tsatag: &20000010090914 14. PHE 1009 BF
Alter: etwa 40 Jahre
Größe: 1,83 Schritt
Gewicht: 78 Stein
Haare: dunkelblond
Augenfarbe: braun
Herausragende Eigenschaften: IN, MU, CH
Herausragende Talente: Reiten, Selbstbeherrschung, Menschenkenntnis, Fechten
Vorteile: Adelige Abstammung, Gutes Gedächtnis
Nachteile: Neugier, Aberglaube
Geschwister: Nirvan Idro di Ignatu (verschwunden), Dela Saria di Ignatu
Travienstand: vermählt Simanca Silfide
Nachkommen: Alonso Nazir di Ignatu, Farah Ayla di Ignatu
Spielstatus (Ansprechpartner): SC (Ignatu)

Ramon Amado di Ignatu ( 14. Phex 1009 BF) ist der Soberan der Familie di Ignatu.

Äußeres

Ramon Amado ist meist in legerer Kleidung anzutreffen, die zwar einfach, doch edler Herstellung ist. Ein weißes Leinenhemd gepaart mit einer Weste in dunklem Grün und Schwarz, zeigen die Farben des Hauses di Ignatu. Die lederne Hose und Stiefel sind oft mit Erde seines Lehens verdreckt. So einfach gekleidet trifft man den Mann mittleren Alters oft auf dem Weingut seiner Familie, oder dem noch kleinen Pferdegestüt vor. Zu gehobenen Anlässen erscheint Ramon stets adrett und stilvoll gekleidet in typisch Almadaner Kleidung, die ebenfalls die Farben seinen Hauses tragen. Auffällig an dem Junker ist, dass man ihn niemals mit einer Kopfbedeckung antreffen wird. Optisch runden lange dunkelblonde Haare, welche einfach zusammen gebunden sind und ein Vollbart sein äußeres Erscheinungsbild ab.

Curriculum Vitae

Ramon ist nominell nur der zweitgeborene Sohn der Familie und daher war er vom Stand her nie als Erbe und späterer Soberan der Familie du Ignatu vorgesehen. Seine Eltern schenkten seiner Erziehung daher weniger Aufmerksamkeit als die seines älteren Bruders Nirvan Idro. Von Ramon wurde natürlich verlangt sich standesgemäß benehmen zu wissen, doch seine zukünftigen Aufgaben lagen eher in der Unterstützung seines Bruders. So sollte Ramon sich bei der Verwaltung des Weingutes einbringen und hoffentlich mit in eine Frau von gutem Stande den Traviabund eingehen um den Einfluss der Familie zu erweitern.

Jugend

In seiner Jugend nutze Ramon die Unaufmerksamkeit seiner Eltern oftmals aus, um sich seiner Liebe zu den Pferden und ihren Artverwandten zu widmen. Da die Familie kein eigenes Pferdegut besaß, zog es ihn daher immer wieder in die Lager der erntehelfenden Zahori-Sippe. Diese sind bis heute bekannt für ihre Pferdeliebe und den Wissen im Umgang mit den Tieren. Hier erlernte Ramon das Reiten und Wissen über Pferde, Esel und Maultiere. Er lernte wie man die Tiere gut versorgte und sich um sie kümmerte. Ebenso konnte er hier den nötigen Abstand gewinnen, den er zu seinen Eltern nötig hatte. Natürlich freundete sich der junge Junkersohn auch mit den Zahori an und lernte ihre Sitten und Gebräuche kennen. So lernte er hier auch seine Jugendliebe Simanca kennen. Duldeten Ramons Eltern zuerst noch missmutig sein Umgang mit dem fahrenden Volk, so drastisch versuchten sie die Beziehung ihres Sohnes mit diesem Mädchen zu unterbinden. Da Ramon sich den Worten seiner Eltern nicht beugen wollte, entschlossen sie sich ihn fortzuschicken. Er sollte nach Punin gehen und dort an der Metessa Galora Schwertgesellenschule eine Ausbildung antreten, in der Hoffnung das Zahori-Mädchen zu vergessen und sich endlich den relevanten familiären Werten hinzugeben. Ramon verbrachte mehrere Götterläufe an dieser Schule und schloss diese erfolgreich ab.

Ramons Rückkehr nach Ignatu

Ramon kehrte nach seiner Ausbildung nach Ignatu zurück und zunächst schien es, als hätte der Plan seiner Eltern funktioniert. Ramon fügte sich den familiären Traditionen und Werten. Doch es sollte nicht lange halten. Lag das Augenmerk der Eltern doch weiterhin nur auf den erstgeborenen Nirvan. Bei einem Ausritt traf Ramon tatsächlich seine Jugendliebe Simanca wieder, bei beiden war der Funke nie erloschen, und diesmal konnten beide es besser verstecken als noch in jungen Jahren. Es dauerte etwas, doch letztendlich war das Geheimnis keines mehr, insbesondere da Simanca schwanger war. Sehr zum Unmut der Eltern, erlaubten sie ihm mit der Zahori den Traviabund einzugehen. Ihrer Ansicht nach war dies im Ansehen zu den anderen Familien mehr zu verschmerzen, als ein Kind mit einer Erntehelferin ohne Bund. Hier würden zu viele Gefahren für die Zukunft bestehen. Die einzige Bedingung war, dass Simanca sich öffentlich von den Zahori distanzierte und beide sich vorerst in eine ruhigere Gegend zurückziehen sollten. So lebten beide für die nächste Zeit auf der neu gegründeten Pferdegestüt außerhalb von Ignatu.

Verschwinden des Erben

Die Familie di Ignatu ereilte eines Tages ein Schicksalsschlag. Der erstgeborene Nirvan war zu einer Reise ins benachbarte Horasreich aufgebrochen, von der er nicht zurückkehren sollte. Alles was die Familie erfuhr war nur, dass Nirvan und seine Begleiter spurlos verschwunden seien. Zahllose Suchen waren ergebnislos und so stellte sich immer mehr die Gewissheit ein, dass Nirvan nicht mehr zurückkehren würde. Für Ramons Eltern war ihr Erstgeborener nun in Borons Hallen. Ramon musste zurück nach Ignatu, nun war es an ihm das Erbe eines Tages anzutreten. es wäre gelogen wenn man behauptet dieser Gedanke würde den Eltern gefallen haben, doch so war und ist es Tradition und das Erbrecht sieht es ebenfalls vor.

Charakter

Ramon besitzt als Zweitgeborener und jemand dessen Frau nicht von Stande ist, nicht den besten Ruf. Doch er gilt dennoch als ein ruhiger und besonnener Mann, den man gerne zum Gesprächspartner hat. Es heißt, seine Zuneigung zu den Zahori hat er bis heute nicht verloren und unter ihm als Soberan der Familie darf auch seine Frau wieder Kontakt zu ihrer Familie pflegen. Ebenfalls hat sich Ramon mit den Jahren auch den typischen Aberglauben des fahrenden Volkes angeeignet. In Gesellschaft gilt Ramon als guter Zuhörer und als jemand, der es gelernt hat zwischen den Zeilen zu lesen. Er weiß wie er an Informationen gelangt und auch eben diese zu seinen Gunsten zu nutzen. Seine Loyalität ist meist schwer zu erfassen. Doch wer Ramon gut kennt weiß, dass seine erworbene Loyalität als unumstößlich gilt. Bislang hat der Soberän der di Ignatu aus den meisten Machenschaften des Adels herausgehalten, ist er noch nicht lange das Oberhaupt der Familie. Doch ist es auch für ihn nun an der Zeit die Bühne des Adels zu betreten.