Junkergut Rocaroja

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Junkergut Rocaroja
Grafschaft: Yaquirtal
Baronie: Khabosa
Herrschaft: Administrador Caballero Funchal Rigotti für Junker Lebanus Böcklin
Einwohner: ca.900
Anteil an Unfreien: 65%
Geltende Rechtsordnung: Yaquirtaler Grafenrecht
Verkehrswege: Weg von Chella über Sagra nach Artésa

Das Junkergut Rocaroja (gesprochen Ro-ka-rocha) ist ein Afterlehen in der Yaquirtaler Baronie Khabosa.

Derographie

Lage

Das Junkergut Rocaroja (rot) in der Baronie Khabosa (grau).

Das gesamte Junkergut liegt in der Region Grillenbusch und ist so mit ein gesegnetes Stück Almada. Zu ihrem Namen ist die Region gekommen aufgrund der Abermillionen Singzikaden, die in dieser hügelreichen Strauch- und Heckenlandschaft leben. Allabendlich stimmen sie ihr Zirpen an. Mittelpunkt des Junkergutes ist der Wald von Castagniccia der mehr als die Hälfte der Fläche des Lehens bedeckt. Er besteht zum größten Teil aus Bosparanien und Eichen. Besonders an seinen Rändern sehr vielen Korkeichen. Namensgebend für den Namen des Junkergutes sind allerdings die roten Felsen der umgebenden Hügel. Nach Außen hin fallen sie meistens sehr steil ab und sind mit wilden Hecken, Sträuchern und vereinzelten Bäumen bewachsen. Die flacheren inneren Hänge bilden meistens hervorragende Reblagen. Etliche terrassierte Weinberge befinden sich auf den Hängen der Hügel und setzen sich in flachere Wingerte an ihren Füßen fort. Auf den Kuppen der Hügel ragen in langem Spalier knorrige Olivenbäume und nadelspitze Zypressen auf. Wie im Grillenbusch üblich baut man hier überwiegend den fruchtigen und vollmundigen Yaquirtaler Sandwein, den man den »König der Weine und Wein der Könige« nennt, an. Die Weine aus Rocaroja können nicht ganz mit dem echten Sandwein aus dem Rebenthal mithalten, haben aber dennoch ein sehr hohes Mostgewicht. Im Norden, Osten und Süden bilden der Kamm der Felsen jeweils die Grenze des Junkergutes welches damit die Form eines unregelmäßigen O´s hat. Nach Norden ist es dabei gleichzeitig die Grenze nach Artésa. Im Osten grenzt es an das Gestüt Alrik von Almada. Die Südöstlichen Hügel bilden die Grenze zum Junkergut Rebenthal. Ebenso wie das Gestüt Alrik von Almade befindet sich das südlich gelegene Landedlengut Santa Cerbula ebenso im Besitz der Almadinkrone . Im Westen liegt die Grenze bereits auf der anderen Seite des Kammes. Dort brechen die Felsen größtenteils an einer recht steilen Kante ab, an dessen Füßen der Weg von Sagra kommend verläuft. Er führt weiter in die nördliche Nachbarbaronie wo man sich quasi auf der Baroniegrenze an einer Kreuzung entweder nach Alming oder nach Ratzingen wenden kann. Auf der anderen Straßenseite befindet sich das Junkergut Nymphensang.

Ganz im Südwesten des Junkgergutes gibt es einen kleinen Zipfel Land. Dieser liegt im bekannten Grillenthal. Es ist heute zwischen den Lehen Rocaroja, Santa Cerbula und Nymphensag aufgeteilt. Es bildete früher das Caballerogut Grillenthal. In diesem befindet sich ein rahjagesegneter Weinstock. Nach längerem Streit wurde das nicht erbliche Gut schließlich aufgelöst und aufgeteilt. Seitdem befindet sich der rahjagesegnete Weinstock in Santa Cerbula.

Das ehemalige Caballerogut Grillenthal (blau).

Im zu Rocaroja gehörendem Teil des Grillenthals befindet sich eine recht große Weggaststätte und Handelsposten die dem Junker gehört bzw. von ihm betrieben wird. Von hier führt eine kleine Landstraße über die Felsen in das Junkergut. Fast der gesamte Verkehr in oder aus dem Junkergut führt über diesen Weg und die kleine Siedlung.


Örtlichkeiten

folgt

Historie

Das Junkergut war lange Zeit im Besitz der Familie Culming Junker ist seit Praios 1047 BF Domnito Lebanus Böcklin. Er hat das Gut von seinem Vater, einem Weidener Baron geerbt der Ende 1046 BF beim Kampf gegen Schwarzpelze gestorben ist. Der junge Junker, zur Zeit Knappe bei Landvogt Metzel d.J. von Uztrutz, hat sein Lehen aber noch nie gesehen. Es wird, wie bereits zu Zeiten seines Vater vom Caballero Funchal Rigotti verwaltet und vertreten. Auf dem Gut leben allerdings tatsächlich einige Mitglieder der Adelsfamilie Böcklin. Der Großonkel von Lebanus, Arnolfo lebt dort mit seiner Familie. Er sollte das Junkergut ursprünglich von seiner Mutter XY Culming erben. Doch dieser verließ damals als junger Knappe im Streit Weiden. Er hat kein Interesse am Rittertum und ließ sich zunächst in Punin nieder. Bis 1020 BF lebte er dort, heiratete in Punin eine Künstlerin aus bürgerlicher Abstammung, Anchela Pascucci und wurde selbst Künstler. Mit Anchela hat Arnolfo drei Kinder. Aber wegen dieser Heirat und dem Abbruch seiner Knappenausbildung enterbte ihn die Familie Böcklin. Diese würde nach Almadaner Maßstäben immerhin zu Gründeradel gehören, kann sie sich doch mindestens bis zum 30 BF nachweisen. Im Jahr 1020 BF besuchte allerdings Arnolfos Mutter überraschend ihren Sohn und versöhnte sich mit diesem. Seitdem haben er und seine Nachfahren Wohnrecht auf dem Junkergut und erhalten eine kleine Apanage. Mit Ausnahme von Arnolfo und seinen Nachkommen bezeichnen die restlichen Mitglieder der Familie Böcklin das Junkergut mit dem Namen Rotenfels. Der genaue Grund dafür ist nicht bekannt es gibt aber einige Vermutungen.