Nazir von Viryamun und Flogglond: Unterschied zwischen den Versionen

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Da sein starker großer Bruder bereits [[Annalen:988|988]] Flogglond verließ, um eine militärische Laufbahn anzutreten, verlebte Domnito Nazir eine relativ glückliche Kindheit an der Seite seines Vaters, der ihn vergötterte, und ihn, sooft seine Geschäfte es ihm erlaubten, auf die Falkenjagd mitnahm. Domnito Nazir liebte diese Streifzüge durch die Natur. Schon früh zeigte sich dabei sein Talent im Umgang mit den edlen Greifvögeln, so dass Dom Saleri in seinem Testament verfügte, sein Jüngster solle, sobald er einmal geheiratet habe, die familieneigene Falkenzucht zu Falkenhain übernehmen.  
Da sein starker großer Bruder bereits [[Annalen:988|988]] Flogglond verließ, um eine militärische Laufbahn anzutreten, verlebte Domnito Nazir eine relativ glückliche Kindheit an der Seite seines Vaters, der ihn vergötterte, und ihn, sooft seine Geschäfte es ihm erlaubten, auf die Falkenjagd mitnahm. Domnito Nazir liebte diese Streifzüge durch die Natur. Schon früh zeigte sich dabei sein Talent im Umgang mit den edlen Greifvögeln, so dass Dom Saleri in seinem Testament verfügte, sein Jüngster solle, sobald er einmal geheiratet habe, die familieneigene Falkenzucht zu Falkenhain übernehmen.  


Der Tod des Vaters im Jahre [[Annalen:996|996]] brachte für Domnito Nazir jedoch harte Zeiten, denn Dom Sumudan, der aus dem Maraskanfeldzuges zurückkehrte um sein Erbe anzutreten, hatte auf der Hölleninsel seinen Hass gegen den Verantwortlichen für den Tod seiner Mutter nur verstärkt. Der im Krieg angestaute kalte Zorn führte beinahe dazu, dass jener den Neunjährigenaus der Baronie gejagt oder womöglich gar auf der Stelle erschlagen hätte; allein, das Testament des Vaters und der über Jahrhunderte hinweg geformte Familiensinn verhinderten eine Bluttat. Stattdessen ordnete Dom Sumudan seine Familienangelegenheiten derart, dass er seine Schwester Inarés mit Junker [[Zurbarán de Vivar y Sangrín]], dem Soberan der verbündeten [[Familia Vivar]], vermählte und seinen Bruder Nazir zunächst in die Obhut des [[Catalinenser]]ordens in [[Brandelonde (Kloster)|Brandelonde]] gab, auf dass diese ihm eine gute Erziehung angedeihen ließen.
Der Tod des Vaters im Jahre [[Annalen:996|996]] brachte für Domnito Nazir jedoch harte Zeiten, denn Dom Sumudan, der aus dem Maraskanfeldzuges zurückkehrte um sein Erbe anzutreten, hatte auf der Hölleninsel seinen Hass gegen den Verantwortlichen für den Tod seiner Mutter nur verstärkt. Der im Krieg angestaute kalte Zorn führte beinahe dazu, dass der neue Baron den Neunjährigen aus dem Lehen gejagt oder womöglich gar auf der Stelle erschlagen hätte; allein, das Testament des Vaters und der über Jahrhunderte hinweg geformte Familiensinn verhinderten eine Bluttat. Stattdessen ordnete Dom Sumudan seine Familienangelegenheiten derart, dass er seine Schwester Inarés mit Junker [[Zurbarán de Vivar y Sangrín]], dem Soberan der verbündeten [[Familia Vivar]], vermählte und seinen Bruder Nazir zunächst in die Obhut des [[Catalinenser]]ordens in [[Brandelonde (Kloster)|Brandelonde]] gab, auf dass diese ihm eine gute Erziehung angedeihen ließen.


Dort lernte der Knabe zwar Lesen und Schreiben, etwas Bosparano und Poesie sowie den rechten Umgang mit Pferden. Dem Zelebrieren der Heiligen Tänze, der dort in hohen Ehren gehaltenen Weinbaukunst und anderen Schönen Künsten konnte er jedoch nur wenig abgewinnen. Das sinnlich-heitere, weltabgewandte Leben der frommen Schwestern und Brüder schien ihm wenig heldenhaft und abenteuerlich. Wann immer möglich, stahl er sich aus dem Kloster davon, übte sich im rondragefälligen Stockkampf mit den Kindern des Dorfes Brandelonde oder verbrachte Zeit in der Natur, die er mit der Zeit immer besser kennen lernte. Die Widerspenstigkeit, die er im Unterricht an den Tag legte und die Streitigkeiten mit Baron Sumudan um die Weinberge der Abtei führten die Catalinenser schließlich zu dem Schluss, dass ihr Schützling nicht für ein Leben im Dienste Rahjas geschaffen sei, und sie sandten ihn [[Annalen:1000|1000]] zurück nach Viryamun.
Dort lernte der Knabe zwar Lesen und Schreiben, etwas Bosparano und Poesie sowie den rechten Umgang mit Pferden. Dem Zelebrieren der Heiligen Tänze, der dort in hohen Ehren gehaltenen Weinbaukunst und anderen Schönen Künsten konnte er jedoch nur wenig abgewinnen. Das sinnlich-heitere, weltabgewandte Leben der frommen Schwestern und Brüder schien ihm wenig heldenhaft und abenteuerlich. Wann immer möglich, stahl er sich aus dem Kloster davon, übte sich im rondragefälligen Stockkampf mit den Kindern des Dorfes Brandelonde oder verbrachte Zeit in der Natur, die er mit der Zeit immer besser kennen lernte. Die Widerspenstigkeit, die er im Unterricht an den Tag legte und die Streitigkeiten mit Baron Sumudan um die Weinberge der Abtei führten die Catalinenser schließlich zu dem Schluss, dass ihr Schützling nicht für ein Leben im Dienste Rahjas geschaffen sei, und sie sandten ihn im Jahr [[Annalen:1000|1000]] zurück nach Viryamun.


===Jugend auf Gut Falkenhain===
===Jugend auf Gut Falkenhain===
Der Baron wusste sich nicht besser zu helfen, als seinen pubertierenden, rebellischen Bruder zu einem harten Lehrmeister zu schicken: ''El Halconero'' war, seit Dom Sumudan sich erinnern konnte, (und den Erzählungen seines Vaters zufolge auch schon seit dieser sich erinnern konnte) der Falkner der Viryamuns, davor jedoch ein Krieger Wehrheimer Schule gewesen. Obwohl von niederer Geburt, galt er als äußerst herrisch und derart menschenfeindlich, dass er nur mit seinen Falken sprach. Dom Sumudan wusste, dass sein Bruder bei diesem Meister entweder zerbrechen oder zu einem passionierten Falkner werden würde. Letzteres war der Fall. Dom Nazir durchlief und durchlitt geduldig die Lehrjahre bei ''El Halconero'' in der Villa Falkenhain, während derer dieser ihn in der Falkenzucht, in der Verwaltung des Edlenguts Falkenhain und im berittenen und abgesessenen Zweikampf unterrichtete und während derer er nicht einmal gegen seinen Lehrer aufbegehrte, sondern schweigend all dessen Starrsinn, Häme und Hass hinnahm.
Der Baron wusste sich nicht besser zu helfen, als seinen pubertierenden, rebellischen Bruder zu einem harten Lehrmeister zu schicken: ''El Halconero'' war, seit Dom Sumudan sich erinnern konnte, (und den Erzählungen seines Vaters zufolge auch schon seit dieser sich erinnern konnte) der Falkner der Viryamuns, davor jedoch ein Krieger Wehrheimer Schule gewesen. Obwohl von niederer Geburt, galt er als äußerst herrisch und derart menschenfeindlich, dass er nur mit seinen Falken sprach. Dom Sumudan wusste, dass sein Bruder bei diesem Meister entweder zerbrechen oder zu einem passionierten Falkner werden würde. Letzteres war der Fall. Dom Nazir durchlief und durchlitt geduldig die Lehrjahre bei ''El Halconero'' in der Villa Falkenhain, während derer dieser ihn in der Falkenzucht, in der Verwaltung des Edlenguts Falkenhain und im berittenen und abgesessenen Zweikampf unterrichtete und während derer er nicht einmal gegen seinen Lehrer aufbegehrte, sondern schweigend all dessen Starrsinn, Häme und Hass hinnahm.


An dem Tag aber, als {{PAGENAME}} durch seine von seinem Bruder und Soberan arrangierte Heirat mit Iralda Travlin von Liepenstein nach dem Letzten Willen Dom Saleris auch Herr zu Falkenhain wurde, ließ ''El Halconero'' aus der Villa Falkenhain aus- und in eine armselige Kate einziehen, wo dieser nur wenige Monde später verbittert vor die Seelenwaage trat. Domna Iralda, die jüngere Schwester des Barons von Liepenstein in den benachbarten Nordmarken, brachte Dom Sumudan eine günstige politische Allianz und Dom Nazir eine höchst willkommene Mitgift ein. Die ''Nordmärker Sittlichkeit'', welche die in Albenhus aufgewachsene Iralda auf dem bis dato von rauer Männerfreundschaft geprägten Gut Falkenhain einzuführen versuchte, wurde dagegen weniger begeistert aufgenommen. Da Dom Nazir nicht von seinen Aufenthalten bei den Tieren und in der Natur lassen wollte, seine um etliche Jahre ältere Gemahlin dagegen eher häuslichen Beschäftigungen wie Sticken, Weben und dem Brettspiel zugeneigt war, entschieden sich die Eheleute bald nach der Hochzeitsnacht für getrennte Lebenssphären und sprachen kaum miteinander.
An dem Tag aber, als {{PAGENAME}} durch seine von seinem Bruder und Soberan arrangierte Heirat mit Iralda Travlin von Liepenstein nach dem Letzten Willen Dom Saleris auch Herr zu Falkenhain wurde, ließ er ''El Halconero'' aus der Villa Falkenhain aus- und in eine armselige Kate einziehen, wo dieser nur wenige Monde später verbittert vor die Seelenwaage trat. Domna Iralda, die jüngere Schwester des Barons von Liepenstein in den benachbarten Nordmarken, brachte Dom Sumudan eine günstige politische Allianz und Dom Nazir eine höchst willkommene Mitgift ein. Die ''Nordmärker Sittlichkeit'', welche die in Albenhus aufgewachsene Iralda auf dem bis dato von rauer Männerfreundschaft geprägten Gut Falkenhain einzuführen versuchte, wurde dagegen weniger begeistert aufgenommen. Da Dom Nazir nicht von seinen Aufenthalten bei den Tieren und in der Natur lassen wollte, seine um etliche Jahre ältere Gemahlin dagegen eher häuslichen Beschäftigungen wie Sticken, Weben und dem Brettspiel zugeneigt war, entschieden sich die Eheleute bald nach der Hochzeitsnacht für getrennte Lebenssphären und sprachen kaum miteinander.


===Vater, Pate und Großvater===
===Vater, Pate und Großvater===
Das gemeinsame Glück war groß, als bereits neun Monate nach der Hochzeit, am 8. Ingerimm [[Annalen:1005|1005]], die Mundilla [[Rhinaya von Viryamun-Liepenstein|Rhinaya Vanoza]] geboren ward. Doch in den folgenden Jahren zeigte sich Tsa ungnädig: [[Annalen:1007|1007]] brachte Domna Iralda eine totes Kind zur Welt, [[Annalen:1010|1010]] verblutete sie bei der Geburt eines Sohnes, der sie jedoch nur um wenige Tage überlebte. Dom Nazir war verzweifelt und suchte vergebens nach einem Grund für die ihm widerfahrene Ungerechtigkeit. In jenen Jahren näherte er sich wieder an die Catalinenser an, die wie er selbst mit seinem Bruder im Streit lagen. Die Rahjajünger trugen Sorge, dass sich seine Seele nicht in der Düsternis des Verlustes verlor und animierten ihn dazu, seine Gefühle in die Feder fließen zu lassen. So entstanden einige von rauer Schönheit geprägte Sonette, in denen Dom Nazir die idyllischen Freuden des einfachen Landlebens, die raue Wildheit seiner Heimat oder die Vorzüge der Flogglonder Hirtenmädchen pries. Diese bukolischen Anwandlungen nahmen später wieder ab, sind dem Edlen zu Falkenhain aber bis heute erhalten geblieben.
Das gemeinsame Glück war groß, als bereits neun Monate nach der Hochzeit, am 8. Ingerimm [[Annalen:1005|1005]], die Mundilla [[Rhinaya von Viryamun-Liepenstein|Rhinaya Vanoza]] geboren ward. Doch in den folgenden Jahren zeigte sich Tsa ungnädig: [[Annalen:1007|1007]] brachte Domna Iralda eine totes Kind zur Welt, [[Annalen:1010|1010]] verblutete sie bei der Geburt eines Sohnes, der sie jedoch nur um wenige Tage überlebte. Dom Nazir war verzweifelt und suchte vergebens nach einem Grund für die ihm widerfahrene Ungerechtigkeit. In jenen Jahren näherte er sich wieder an die Catalinenser an, die wie er selbst mit seinem Bruder im Streit lagen. Die Rahjajünger trugen Sorge, dass sich seine Seele nicht in der Düsternis des Verlustes verlor und animierten ihn dazu, seine Gefühle in die Feder fließen zu lassen. So entstanden einige von rauer Schönheit geprägte Sonette, in denen Dom Nazir die idyllischen Freuden des einfachen Landlebens, die raue Wildheit seiner Heimat oder die Vorzüge der Flogglonder Hirtenmädchen pries. Diese bukolischen Anwandlungen nahmen später wieder ab, sind dem Edlen zu Falkenhain aber bis heute erhalten geblieben.


Ansonsten widmete er sich vor allem der Falknerei, zu der bisweilen auch das wüste Verunglimpfen anderer namhafter Falkner des Königreiches, wie des Edlen [[Asinio Falcomar di Rastino]] gehörte, sowie seinen Waffenübungen, an denen er früh auch seine Tochter und seinen Neffen [[Arvid von Viryamun y Braast|Arvid]] beteiligte. Domnito Arvid, dessen Pate Dom Nazir war, bildete in jenen Zeiten das wichtigste und teilweise einzige Bindeglied zu seinem Bruder. In der folgenschweren ''Falbingen-Affaire'' in [[Brilond]] im Jahre [[Annalen:1015|1015]], deren Ausgangspunkt der Tod des Junkers Travid von Falbingen, Sohn des darpatischen Erz-Kämmerers im (weiland verbotenen) Duell gegen Domnito Arvid, bildete, hielt Dom Nazir zu seinem Patenkind, während Dom Sumudan seinen Mundillo wegen Landfriedensbruchs an den Kronverweser [[Dschijndar von Falkenberg-Rabenmund j. H.]] ausliefern wollte, und hält auch mit nach dessen Flucht ins liebfeldische Exil noch regen Briefkontakt mit ihm.
Ansonsten widmete er sich vor allem der Falknerei, zu der bisweilen auch das wüste Verunglimpfen anderer namhafter Falkner des Königreiches, wie des Edlen [[Asinio Falcomar di Rastino]] gehörte, sowie seinen Waffenübungen, an denen er früh auch seine Tochter und seinen Neffen [[Arvid von Viryamun y Braast|Arvid]] beteiligte. Domnito Arvid, dessen Pate Dom Nazir war, bildete in jenen Zeiten das wichtigste und teilweise einzige Bindeglied zu seinem Bruder. In der folgenschweren ''Falbingen-Affaire'' in [[Brilond]] im Jahre [[Annalen:1015|1015]], deren Ausgangspunkt der Tod des Junkers Travid von Falbingen, Sohn des darpatischen Erz-Kämmerers im (weiland verbotenen) Duell gegen Domnito Arvid, bildete, hielt Dom Nazir zu seinem Patenkind, während Dom Sumudan seinen Mundillo wegen Landfriedensbruchs an den Kronverweser [[Dschijndar von Falkenberg-Rabenmund j. H.]] ausliefern wollte. Dom Nazir dagegen riet seinem Neffen zum freiwilligen Exil und hält auch heute noch regen Briefkontakt mit dem ins [[lfwiki:Liebliches Feld|Liebliche Feld]] Geflüchteten.


Dom Nazirs Tochter Rhinaya verbrachte ihre Kindheit stets in der Nähe ihres Vaters und eiferte ihm Umgang mit dem Säbel nach. An Falknerei und bukolischer Dichtung hatte sie dagegen wenig Interesse, so dass {{PAGENAME}} seine Verbindungen zur [[Familia de las Dardas]] dafür verwandte, um ihr [[Annalen:1020|1020]] die Aufnahme in die in [[Punin]] stationierte VII. Schwadron der [[Ragather Schlachtreiter]] zu ermöglichen, deren Rittmeister in jenen Tagen [[Federico de las Dardas]] aus der benachbarten [[Baronie Taubental]] war. Die Mitgift seiner verstorbenen Gemahlin diente ihm zum Kauf einer guten Kürassiersrüstung, erstklassiger Bewaffnung und anderen Dingen, die seine Tochter bei den Kaiserlichen brauchen würde. Es dauerte nicht lange, da hatte Rhinaya nicht nur Freude am Dienst für das Reich, sondern auch das Liebesglück gefunden: Zu aller (einschließlich Dom Sumudans) Zufriedenheit hielt sie um die Hand von Dom [[Amando Dhachmani de Vivar|Amando]], des Mundillos der verbündeten und in Augen der Viryamuns vollkommen standesgemäßen Familia Vivar an. Am 9. Rahja [[Annalen:1023|1023]] durfte sich Dom Nazir stolz 'Großvater' nennen.  
Dom Nazirs Tochter Rhinaya verbrachte ihre Kindheit stets in der Nähe ihres Vaters und eiferte ihm im Umgang mit dem Säbel nach. An Falknerei und bukolischer Dichtung hatte sie dagegen wenig Interesse, so dass {{PAGENAME}} seine Verbindungen zur [[Familia de las Dardas]] dafür verwandte, um ihr [[Annalen:1020|1020]] die Aufnahme in die in [[Punin]] stationierte VII. Schwadron der [[Ragather Schlachtreiter]] zu ermöglichen, deren Rittmeister in jenen Tagen [[Federico de las Dardas]] aus der benachbarten [[Baronie Taubental]] war. Die Mitgift seiner verstorbenen Gemahlin diente ihm zum Kauf einer guten Kürassiersrüstung, erstklassiger Bewaffnung und anderer Dingen, die seine Tochter bei den Kaiserlichen brauchen würde. Es dauerte nicht lange, da hatte Rhinaya nicht nur Freude am Dienst für das Reich, sondern auch das Liebesglück gefunden: Zu aller (einschließlich Dom Sumudans) Zufriedenheit hielt sie um die Hand von Dom [[Amando Dhachmani de Vivar|Amando]], des Mundillos der verbündeten und in Augen der Viryamuns vollkommen standesgemäßen Familia Vivar an. Am 9. Rahja [[Annalen:1023|1023]] durfte sich Dom Nazir stolz 'Großvater' nennen.  


Schlimm waren für den Falkenzüchter in jüngeren Jahren weniger Niedergang und Spaltung des Reiches - denn für Politik hat er nichts übrig -, sondern vielmehr, dass seine Tochter im Perainemond [[Annalen:1027|1027]] nicht mehr von der [[avwik:Schlacht auf dem Mythraelsfeld|Schlacht auf dem Mythraelsfeld]] zurückkehrte. Nach borongefälligen fünf Jahren haben er und Dom Amando die Hoffnung aufgegeben, sie jemals wieder lebendig wieder zu sehen und Domna Rhinaya für tot erklärt.
Schlimm waren für den Falkenzüchter in jüngeren Jahren weniger Niedergang und Spaltung des Reiches - denn für Politik hat er nichts übrig -, sondern vielmehr, dass seine Tochter im Perainemond [[Annalen:1027|1027]] nicht mehr von der [[avwik:Schlacht auf dem Mythraelsfeld|Schlacht auf dem Mythraelsfeld]] zurückkehrte. Nach borongefälligen fünf Jahren haben er und Dom Amando die Hoffnung aufgegeben, sie jemals wieder lebendig wieder zu sehen und Domna Rhinaya für tot erklärt.