Emilio Lampérez di Rueda
Wappen:
Vor rotem Hintergrund ein grüner Dreiberg, darauf ein goldener Löwe mit Praiosscheibe
Wahlspruch: "Ein Schutzschild allen, die auf dich hoffen"
Familia: di Rueda, Lampérez
Tsatag: &20000010230525 25. BOR 1023 BF
Alter: etwa 26 Jahre
Spezies: Mensch
Haare: schwarz
Augenfarbe: bernsteinfarben
Kurzcharakteristik: Talentierter Maler und Heiler, vom Verlust seines Bruders gezeichnet
Eltern: Rahjalina Lampérez, Ranarion di Rueda
Geschwister: Avessandro ( 1043), Amanda
Travienstand: ledig
Verwandte und Schwager: Nazir di Rueda (Großvater), Luiz Lampérez (Großvater), Lariana Lampérez (Großtante), Caneya di Rueda (Tante)
Freunde und Verbündete: Cuerno di Castari, Linje Garasab, Tsayano Valeroso Taubentanz
Feinde und Konkurrenten: Dulcinea di Alina
Zitate: "Bruchlinien sprechen mehr als glatte Oberflächen."
Spielstatus (Ansprechpartner): SC (Amrit)

Emilio Lampérez di Rueda ist ein Maler mit Familie in Punin und Ragath. Er ist Junker von Alina.

Äußeres

 
Emilio Lampérez di Rueda (1045 BF)

Junger Mann mit umschatteten Augen und einem warmen Lächeln. Die für seine Familia charakteristischen schwarzen Haare fallen ihm in weichen Locken in die Stirn. Er trägt bevorzugt ragatischen Landsknechtsstil in gedeckten Farben, abseits von gesellschaftlichen Anlässen aber auch weite Roben, die kostbar bestickt sind mit traumartigen Bildern aus Emilios eigener Feder.

Curriculum Vitae

 
Studienzeit in Methumis (1040 BF)

Der Maler ist Spross einer arrangierten Zweckehe zwischen der aus Amhallas exilierten Junkerfamilie di Rueda und dem wohlhabenden Ragather Großbürgerhaus Lampérez.

Kindheit und Ausbildung

Emilio wuchs in Punin auf, verbrachte aber vor allem die Sommermonate auch oft bei den Verwandten und Großvater Luiz Lampérez in Ragath.

Im Alter von 14 konnte er den Soberan überzeugen, ihn zum Studium der Malerei nach Methumis zu schicken. Dort lernte er mit großer Hingabe und merklichem Talent, und er macht sich nun zunehmend einen Namen als Maler.

Viele seiner Bilder sind dunkel, traumartig und reich an Symboliken. Inspiration dieser Bilder sind tatsächliche Visionen - Emilio ist Zelot (Visionär) der Gottheit Marbo.

1040 BF schloss er Freundschaft mit dem Schwertschüler und früheren Straßenkind Tsayano Valeroso Taubentanz. Er begann damit zunehmend, die Standesideologie seiner Familie innerlich in Frage zu stellen.

Tod des Bruders

1043 BF, mit 19 Jahren, reiste Emilio mit seinem Bruder Avessandro und gemeinsamen Freunden ins östliche Mittelaventurien, er war aber der einzige dieser Gruppe, welcher lebend zurückkehrte.

Das Erlebnis hat den jungen di Rueda so stark erschüttert, dass er von seiner Familia ein Jahr im Noionitenkloster Santa Noiona della Quiescosa in Horasien untergebracht wurde. 1045 kehrte der junge Maler und Adelige zurück nach Almada. Der Tod seines Bruders motivierte Emilio, sich intensiv mit Heilkunde zu befassen, wobei er auf seinen an der Universität von Methumis erworbenen Anatomiekenntnissen aufbauen kann.

Reisen und Verbindungen

1046 war Emilio Teil einer diplomatischen Entsendung in das Beyrounat Muchabad. Auch mit Ferkina wurden dabei erfolgreiche Verhandlungen geführt. Dies erlaubt seit 1047 die Nutzung eines schmalen Passsteiges über den Raschtulswall, welcher Ragatien mit Muchabad verbindet. Er verbrachte mehrere Monate mit Reisen in Aranien, wovon er nicht nur Pferd und Ausrüstung mitbrachte sondern auch ein neu gewecktes Interesse für südliche Kultur und Religion.

Gemeinsame Reisen führten ab 1046 zu einer tiefgehenden Freundschaft und Liebschaft zwischen Emilio und dem Caballero und Levthansanhänger Cuerno di Castari.

Junkergut und Feindschaften

Im Spätwinter 1047 wurde Emilio Lampérez di Rueda recht überraschend von Baron Lucrann da Vanya zum Junker von Alina erhoben, nachdem er einige Monate zuvor dessen schwer verletztem Kind beigestanden hatte. Seine Verbindungen zur Peraine-Kirche haben dadurch deutlich zugenommen. Die unerwartete Belehnung verstrickte Emilio allerdings in politische Schwierigkeiten. Er zog die Feindschaft des vormaligen Junkers und eines Stierkultes auf sich, was auch auf die Verbindung zu Cuerno ihre Schatten warf.

 
Auf Reisen in Aranien (1046 BF)

Charakter

Emilio steht noch unter den Nachwirkungen schlimmer Erlebnisse, zeigt aber ein sonniges Gemüt und Begeisterungsfähigkeit, wenn ein Vorhaben, ein künstlerisches Projekt oder spannende Wissensthemen seine Aufmerksamkeit fesseln können. Wenn ein Anliegen dem Wohl der Zwölfgötter oder der Bevölkerung dient, lässt er sich bereitwillig und ohne Gegenleistung einspannen.

Er betrachtet Menschen, Orte und selbst unscheinbare Dinge mit wacher und wertschätzender Aufmerksamkeit - im Gefühl, dass hinter dem Sichtbaren noch weitere Ebenen verborgen liegen.

Hinter seinem sanften Auftreten verbirgt sich die Bereitschaft, Herausforderungen anzunehmen und auch unter Druck seinem eigenen Gewissen zu folgen.

Stimmen über Emilio Lampérez di Rueda

"Auch, wenn er seinen Weg noch nicht kennt, sein Glaube, sein Umgang mit Verlust und Vergangenheit noch im Werden begriffen sind. Was auch immer ihn treibt, sein Blick auf die Welt ist interessant." - Linje Garasab

"Ganz viel Bewunderung (und wohlmeinenden Neid) für seine Arbeit, seine Kunst. Die Feinheit der Striche auf dem Bild, die Oberfläche der Farben, die gelungene Farbwahl - das war sehr, sehr schön.." - Theobald, Besucher einer Ausstellung

"Guter Säbelkampf. Yasir wird noch einen echten Ferkina aus ihm machen. Sollten wir uns am Raschtulswall wiedersehen, erlegen wir ein prächtiges Tier, damit er ein Bildnis über die Stärke der Bân Lamasshu fertigen kann." - Yasir vom Stamm der Bân Lamasshu

"Wie kann jemand mit so gelben Augen so blauäugig sein?" - Caneya di Rueda

Geschichten über Emilio Lampérez di Rueda

Yaquirblickartikel