YB63 Zerstörungswerk in Maleratelier

Erschienen in den Meldungen des Hauses Yaquirblick Nô 63
Peraine 1047 BF
Zerstörungswerk in Maleratelier
PUNIN. Die Malstube des namhaften Künstlers Emilio Lampérez di Rueda (gelegen im Stadteil Ingwacht der Capitale) wurde im Tsamond das Ziel von mutwilliger Zerstörung. Wie dem Yaquirblick zugetragen wurde, verschafften sich ein oder mehrere unbekannte Akteure dort Einlass und richteten erheblichen Schaden an - sowohl an den lagernden Utensilien, als vor allem auch an den Gemälden. Entwendet wurde, soweit man es beurteilen konnte, jedoch nichts.
Der von uns zur Unterredung gebeten Inhaber zeigte sich erschüttert, wiewohl auch hoffnungsvoll, dass einzelne der Bilder wiederherstellbar sein könnten. (Wie er ausführe: jene, die lediglich glatte Schnitte aufwiesen) Maestro Emilio zeigte sich weiters dankbar, dass nichts Schlimmeres geschehen sei, da, wie er erklärte, die verschütteten Malmittel eine nicht unerhebliche Brandgefahr dargestellt haben. EFFerd und INGrimm sei es gedankt!
Die Frage, ob er Feinde habe, wurde vom jüngsten Dom di Rueda rasch und entrüstet verneint. Nach etwas Nachsinne ergänzte er, selbstredend wären jedoch alle Widersacher gegen die ZWÖlfgöttliche Ordnung seinen Feinden zuzurechnen, ebenso jene unseres schönen Almadas. Die Zerstörung von Atelier und Kunstwerken wäre ihm unverständlich und müssen einem verwirrten oder fehlgeleiteten Einzelnen geschuldet sein.
Er selbst wäre, so meinte Emilio Lampérez di Rueda, wohl zu unvorsichtig gewesen, war die Malstube doch nur lose verriegelt. Auch wäre er die letzten Wochen kaum je dort gewesen, verlange doch das ihm neu zugesproche Lehen Alina in Schrotenstein seine fast ständige Präsenz und Fürsorge.