Der Aquenauer See liegt wie ein dunkler Spiegel zwischen den sanften Hügelreben und den ersten Schatten des Alten Waldes. Er wird von Firun kommend von den Flüßen Anden und Aquen gespeist; sein einziger Abfluss ist wiederum der Aquen, der sich gen Praios aus dem See löst und weiter Richtung Yaquir zieht. Entlang seiner Ufer stehen Trockenmauern und Stege, Winzerhöfe schauen mit roten Ziegeldächern auf das Wasser, und auf einem kleinen Eiland an Rahjas Ufer erhebt sich das alte Castillo Shirasgan, dessen Brücke und Kaimauer den See seit Jahrhunderten ordnen. Der See ist das Herz des Junkerguts Aquenauer See: Fisch, Fracht und Fasswechsel gleiten über seine ruhige Haut. Und während die besten Reblagen Almadas seine Hänge gen Firun säumen, schließt gen Efferd die Ebene der 1.000 Pferde an.

Rahjaseitiges Ufer des Aquenauer Sees mit Ufer-Stieg und Weinbergen im Hintergrund.
Aquenauer See