Anden
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Der Anden kommt aus den Madahöhen, sammelt in seinem Oberlauf die kühlen Quellen der Hügel und tritt bei Sorobán in die Zivilisation, bevor er von Firun kommend in den Aquenauer See mündet. Zwischen Kiesbänken und Weidensaum führt er sauberes Wasser und trägt seit der Eslamidenzeit die kleine Wirtschaft einer Winzerlandschaft: Treidelpfade, Mühlenplätze und die verkehrsgünstig gelegenen Lagen vom Edlengut Andenmund zeugen davon. Im Übergang zur Seeebene wird sein Lauf sanfter; dort beginnen die Kelterhöfe ihren Jahresrhythmus aus Lese, Pressen und Fassfahrt über den See. Der Anden ist eine wichtige Lebensader der Baronie Nemento – schmaler als der Aquen, aber arbeitsam, verbindend und stets auf den See hin ausgerichtet.