Chronik.Ereignis1033 Feldzug Ferkinalager 09: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Autor''': [[Benutzer:Romina Alba|Romina Alba]] | |||
Romina, die gerade trotz Fellschuhen beherzt losmarschieren wollte, blieb wie angewurzelt stehen und drehte sich langsam zu Richeza um. | |||
"Onkel Gendahar ..." Sie zog wütend die Augen zusammen und wurde weiß im Gesicht. "Ihr wollt mir weismachen, Gendahar von Streitzig begegnet zu sein." Jetzt war sie sichtlich wütend und wurde laut. "Wollt Ihr mich verarschen? Ich hab ihn sterben sehen, er hatte einen Ferkinaspeer in der Brust, keine zwei Schritt von mir entfernt!" Ihr Gesicht wurde rot, sie kam auf Richeza zu. Die Knöchel ihrer Rechten traten weiß vor, so fest umklammerte sie das Kurzschwert. | |||
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'''Autor''': [[Benutzer:Von Scheffelstein|von Scheffelstein]] | |||
Richezas Augenbrauen zuckten. Ärger und Verwirrung wechselten sich auf ihrem Gesicht ab, aber sie machte keine Anstalten, sich vor der aufgebrachten Comtessa in Sicherheit zu bringen, selbst deren derbe Sprache und die erhobene Waffe schienen sie mehr zu amüsieren, denn zu beunruhigen. Einige Augenblicke lang starrten sich die beiden Frauen finster an. | |||
Erst langsam dämmerte es der Edlen, wie es der jungen Adligen gehen musste, wenn sie den Streitzig tatsächlich hatte fallen sehen. Richeza musste an [[Ramiro von Alcorta|Ramiro]] denken, ihren eigenen Onkel, und wie sehr sie dessen Tod vor einigen Jahren getroffen hatte. | |||
Die Züge der Edlen wurden weich. Sie hob zwei Finger und schob die auf sie gerichtete Klinge sacht beiseite. "Lasst gut sein, Domnatella", sagte sie sanft. "Wenn Ihr mich erschlagt, seht Ihr ihn nicht wieder." Sie hob beschwichtigend die Hände, als es kurz so aussah, als wolle die Comtessa tatsächlich Richezas Blut vergießen. "Er lebt!", sagte sie. "Glaubt mir, er lebt, und es geht ihm gut! Jedenfalls, als ich ihn zuletzt sah." Sie lächelte. Zum ersten Mal hatte ihr Gesicht etwas Freundliches. "Kommt mit mir, und ich will versuchen, Euch zu ihm zu bringen. Danach werde ich Praiodor suchen, meinen Vetter - er heißt so -, mit oder ohne Euch, mit oder ohne Euren Onkel. Vertraut mir! Ich weiß sehr gut, wie Ihr Euch fühlen müsst." Sie lächelte traurig. | |||
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