Ranarion di Rueda: Unterschied zwischen den Versionen

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==Charakter==
==Charakter==
Als verarmter, landloser Amhallasside, der zur Ehe mit einer Bürgerlichen genötigt wurde, ist Dom Ranarion seit jeher darauf bedacht, seine edle Herkunft und seinen Adelsstolz jedem unter die Nase zu reiben, der ihm begegnete. Gepaart mit einem oft als elfisch beschriebenen Hochmut hat ihn dies zu einem jener als streitsüchtig und knickerig verschrieenen "Ewiggestrigen" gemacht, die auch Jahre nach dem Frieden von Unau noch mit heiserer Stimme "Reconquista!" und "Tod den Wickelköpfen!" rufen. Politisch ist diese Haltung, zu der auch der - früher leise, heute lauthals vorgetragene - Vorwurf an den Mondenkaiser, mit der Heirat der Heidenprinzessin [[Tulameth saba Malkillah]] alle Hoffnung Amhallas' vernichtet zu haben, konsequent. Freunde und Verbündete findet der Veteran so jedoch schwerlich im neuen, auf [[Convivencia]] und [[Comercio]] ausgerichteten Almada dieser Tage.
Als verarmter, landloser Amhallasside, der zur Ehe mit einer Bürgerlichen genötigt wurde, ist Dom Ranarion seit jeher darauf bedacht, seine edle Herkunft und seinen Adelsstolz gegenüber jedem hervorzukehren, der ihm begegnete.
Er ist getrieben von starkem Drang nach Freiheit und nach Bewunderung. Dass seine Gattin Rahjalina ihm beides zugesteht gibt der Verbindung eine zerbrechliche Nähe, die nach aussen kaum sichtbar wird.
Ranarion neigt zu starker Idealisierung der Vergangenheit und zu Melancholie. Ein Mann, der aus Stolz an einer Welt festhält, die längst vergangen ist, weil er ohne sie eingestehen müsste, dass er im hier und jetzt wenig von Wert vorweisen kann.
Gepaart mit Hochmut trägt ihm dies den Ruf eines jener "Ewiggestrigen" ein, die auch Jahre nach dem Frieden von Unau noch nach Reconquista und Vergeltung an den Novadi rufen. Politisch ist diese Haltung, zu der auch der - früher leise, heute lauthals vorgetragene - Vorwurf an den Mondenkaiser, mit der Heirat der Heidenprinzessin [[Tulameth saba Malkillah]] alle Hoffnung Amhallas' vernichtet zu haben, konsequent. Freunde und Verbündete findet der Veteran so jedoch schwerlich im neuen, auf [[Convivencia]] und [[Comercio]] ausgerichteten Almada dieser Tage.
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==Stimmen der Nobleza über {{PAGENAME}}==
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Version vom 9. April 2026, 18:41 Uhr

Ranarion di Rueda
Wappen:
Vor rotem Hintergrund ein grüner Dreiberg,

darauf ein goldener Löwe mit Praiosscheibe

Wahlspruch: "Clypeus omnibus in te sperantibus." (bosp.: Du bist ein Schutzschild für alle, die auf dich hoffen.)
Familia: di Rueda
Tsatag: &20000010041112 12. ING 1004 BF
Alter: etwa 44 Jahre
Spezies: Halbelf
Haare: schwarz
Augenfarbe: dunkelbraun
Herausragende Talente: Fechtwaffen (Degen), Klettern, Reiten
Vorteile: Adlige Abstammung
Nachteile: Arroganz
Eltern: Nazir di Rueda, Ariana Donnerreiter
Geschwister: Caneya di Rueda (Zwillingsschwester), Escalio di Rueda (Halbbruder)
Travienstand: vermählt mit Rahjalina Lampérez
Nachkommen: Emilio Lampérez di Rueda, Avessandro Lampérez di Rueda
Verwandte und Schwager: Yessamina Nasredi-Cigano (Base), Gajado Lampérez (Schwager)
Verwendung im Spiel: Verarmter, landloser Amhallasside, der zur Ehe mit einer Bürgerlichen gezwungen wurde und dem nach dem Ende des Mondenkaisers nichts mehr geblieben ist als sein Stolz.
Spielstatus (Ansprechpartner): SC (Amrit)

Dom Ranarion Nazir Misterio di Rueda ( 1004 BF zu Ober-Punin) ist wie seine Zwillingsschwester Caneya di Rueda ein Spross des landlosen amhallassidischen Junkers Nazir di Rueda.

Äußeres

Dom Ranarion ist ein Halbelf mit langem schwarzen Haar, großen dunkelbraunen Augen und spitzen Ohren. War er in seiner Jugend von der athletischen Gestalt eines Kämpfers, so sieht man ihm auch heute noch an, dass er sich täglich Leibesübungen wie Reiten und Fechten ergibt. Früher war er des öfteren in edler Gewandung auf seinem Shadifschimmel Ku'ri unterwegs, der jedoch schon vor vielen Jahren sein Gnadenbrot gefressen hat und durch ein weniger teures Ross ersetzt wurde.

Heute ist Dom Ranarions dunkelroter Sammetrock an den Ärmeln abgewetzt und auf dem Rücken leicht ausgeblichen, sein Spitzenhemd an der ein oder anderen Stelle ausgebessert, die Reiterstiefel mit viel Wichse über ihre Lebenszeit hinaus gerettet und auch sein Caldabreser bereits länger aufgetragen. Die gut polierte Degenklinge, ohne die er niemals das Haus verlässt, blinkt jedoch wie am ersten Tag.

Curriculum Vitae

Domnito Ranarion, geboren 1004 BF als Sohn des Nazir di Rueda, einem landlosen amhallassidischen Junker aus der Gegend um Shinadra und der schönen Auelfe Ariana Donnerreiterwuchs gemeinsam mit seiner Zwillingsschwester im Anwesen der Familia di Rueda in Ober-Punin auf. Die Familia hatte die aus den verlorenen Landen geretteten Geldmittel allmählich verbraucht und daher zunehmend Mühe, ihrem Stande gemäß zu leben. Domnito Ranarion und Caneya wurden dennoch von Privatlehrern erzogen, von denen heute zuvörderst Boendal Sohn des Boendal noch in Erinnerung bleibt, ein im Kampfe, der Derographie, der Minne und auch sonstigen, den Doms Angrosch und Fekol sowie der Domna Simia Lob bringenden Künsten bewanderter Brillantzwerg. Dieser kunstsinnige Angroscho prägte die frühe Erziehung der Zwillinge gewiss ebenso stark, wenn nicht stärker, als ihr eigener Vater, und blieb auch in späteren Jahren treu an ihrer Seite.

Bereits mit fünf Jahren begann Boendal Sohn des Boendal mit der Kampfausbildung der Zwillinge.

Mit zehn Jahren trennten sich zum ersten Mal die Wege der Zwillinge. Bei Domnita Caneya war eine starke Ausprägung der Madamacht festgestellt worden, so beschloß Dom Nazir, dass das Kind eine ordentliche akademische Ausbildung erhalten solle - und zwar am Pentagrammaton, der besten Zauberschule des Kontinents und zugleich der am nächsten gelegenen, wodurch die Familia sich für Domnita Caneya als "Heimschläferin" die Internatskosten sparen konnte.

Domnito Ranarion ward weiterhin zu Hause ausgebildet, da die Dukaten für eine weitere Bildungseinrichtung, wie etwa die Schwertgesellenschule des Talfan von Jurios zu knapp waren.

Im 1021ten Jahre, mit 17 Götterläufen, verheiratete ihn sein Vater mit einer Prinzessin - wenn auch nicht mit einer von Geblüt. Rahjalina Lampérez war die rotwangige Tochter des ungekrönten Ragatzo-Königs von Ragath. Der Zunftmeister der Böttcher und Winzer Luiz Lampérez, welcher wenige Götterlaufe zuvor in den sonst überwiegend von Patriziern dominierten Gildenrat der inzwischen freien Reichsstadt Ragath aufgestiegen war, suchte durch diese Verbindung zur Nobleza seinen Aufstieg und seine Beziehungen außerhalb Ragaths zu festigen. Aus ökonomischer Sicht war diese Entscheidung für die Familia di Rueda so goldrichtig wie ein vom Praiosstrahl durchleuchteter Ragatzo, denn Maestro Luiz ließ seiner Zweitgeborenen eine ansehnliche Mitgift angedeihen, mit der Nazir di Rueda in den kommenden Jahren den Palacio der Familia sanieren und ein auskömmliches Leben für sich und seine Kinder finanzieren konnte. Vier Jahre später stieg Dom Luiz sogar zum Ratsmeister von Ragath auf.

Dom Ranarion erfüllte seine ehelichen Pflichten und bereits 1022 und 1023 gebar Domna Rahjalina die Söhne Avessandro und Emilio Lampérez di Rueda.

Ab 1025 geschah jedoch, worauf der alte Dom Nazir immer gewartet hatte: Nach dem Wunder von Tsa und Boron imTal der Dornen wurde der Ruf nach Reconquista im Mittäglichen Königreich laut. Agdul Al-Tergaui, der Botschafter des Kalifen von Unau wurde attackiert, und als Ramiro Alcorta von Schelak und Gwain von Harmamund im Rondramond nach dreitägigem Kampfe das Rossbanner über der Omlader Zitadelle San Telo hissten, war auch die Familia di Rueda dabei. Im Gefolge der Ragather Cronvögtin Radia von Franfeld erlebten Ranarion und die frisch gebackene Adepta Caneya Sturm und Besatzung Omlads mit.

Mit dem Frieden von Unau am 15. Rondra 1027 erstarben jedoch die Hoffnungen der Familia di Rueda auf die Rückgewinnung ihres alten Landes. Die Zwillinge trieben sich daraufhin für einige Zeit in der Südpforte herum; Adepta Caneya ward unter anderem im Efferdmond 1028 in der Baronie Haffith gesichtet, während Dom Ranarion, wie andere Mitglieder der almadanischen Nobleza, südwestlich der Grenze in die Wirren des Horasischen Thronfolgekriegs geriet. Unter anderem besetzte er gemeinsam mit Junker León Dhachmani de Vivar und einigen horasischen Mercenarios im Tsamond 1028 die Grenzfeste Gugellabrück, so dass Truppen der Culminger Liga unter Stordan von Culming und Esperjo di Juantilla, Dom Gendahar von Streitzig und León Dhachmani de Vivar sowie die Terzios Rakanes Rauwölfe und Loredellos Raufer, die dem Baronet Horasio ihre Dienste anbieten wollen, ungehindert die Gugella überqueren konnten. Dabei geriet Dom Ranarion kurzzeitig auch gemeinsam mit Dom León in Gefangenschaft auf Castillo Culming.

Charakter

Als verarmter, landloser Amhallasside, der zur Ehe mit einer Bürgerlichen genötigt wurde, ist Dom Ranarion seit jeher darauf bedacht, seine edle Herkunft und seinen Adelsstolz gegenüber jedem hervorzukehren, der ihm begegnete. Er ist getrieben von starkem Drang nach Freiheit und nach Bewunderung. Dass seine Gattin Rahjalina ihm beides zugesteht gibt der Verbindung eine zerbrechliche Nähe, die nach aussen kaum sichtbar wird. Ranarion neigt zu starker Idealisierung der Vergangenheit und zu Melancholie. Ein Mann, der aus Stolz an einer Welt festhält, die längst vergangen ist, weil er ohne sie eingestehen müsste, dass er im hier und jetzt wenig von Wert vorweisen kann. Gepaart mit Hochmut trägt ihm dies den Ruf eines jener "Ewiggestrigen" ein, die auch Jahre nach dem Frieden von Unau noch nach Reconquista und Vergeltung an den Novadi rufen. Politisch ist diese Haltung, zu der auch der - früher leise, heute lauthals vorgetragene - Vorwurf an den Mondenkaiser, mit der Heirat der Heidenprinzessin Tulameth saba Malkillah alle Hoffnung Amhallas' vernichtet zu haben, konsequent. Freunde und Verbündete findet der Veteran so jedoch schwerlich im neuen, auf Convivencia und Comercio ausgerichteten Almada dieser Tage.

Geschichten und Artikel über Ranarion di Rueda