Aquenau: Unterschied zwischen den Versionen

Rahjada (Diskussion | Beiträge)
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|Tempel/Kultstätten= Rahja-Peraine Doppelstatue, Travia Schrein  
|Tempel/Kultstätten= Rahja-Peraine Doppelstatue, Travia Schrein  
|Wichtige Gasthöfe/Schänken= Weinstube "Zum Süßhang"
|Wichtige Gasthöfe/Schänken= Weinstube "Zum Süßhang"
|Wichtiger Comercio= Weinbau
|Wichtiger Comercio= [[Wein|Weinbau]]
|Bedeutende Familias=
|Bedeutende Familias=
|Gewässer= Aquenauer See, [[Aquen]], Aden
|Gewässer= [[Aquenauer See]], [[Aquen]], [[Aden]]
|Verkehrswege= Aquenauer Treidelpfad
|Verkehrswege= [[Aquenauer Treidelpfad]]
|Besonderheiten= [[Aquenauer Condominatsrezess]]
|Besonderheiten= [[Aquenauer Condominatsrezess]]
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Aquenau ist ein Weinbauerndorf am Nordufer des Aquenauer Sees in der Baronie Nemento (Grafschaft Yaquirtal). Die Hügel um das Dorf gelten als eine der besten Reblagen Almadas. Das Dorf gehört zum Junkergut Aquenauer See, die Herrschaft über Aquenau ist aber zwischen der Junkerin Rahjada Al’Shirasgan und der Königinwitwe Tulameth saba Malkillah geteilt ([[Aquenauer Condominatsrezess|Condominatsrezess]] von 1035 BF).  
Aquenau ist ein Weinbauerndorf am Nordufer des [[Aquenauer See|Aquenauer Sees]] im [[Junkergut Aquenauer See]] in der [[Baronie Nemento]]. Die Hügel um das Dorf gelten als eine der besten Reblagen Almadas. Das Dorf gehört zum Junkergut Aquenauer See, die Herrschaft über Aquenau ist aber zwischen der Junkerin Rahjada Al’Shirasgan und der Königinwitwe Tulameth saba Malkillah geteilt ([[Aquenauer Condominatsrezess|Condominatsrezess]] von 1035 BF).  


== Siedlungsstruktur ==
== Siedlungsstruktur ==


Das Dorf liegt in drei terrassierten Stufen über dem See: unten Ufer- und Bootssteg, darüber Kelterhäuser und Werkhöfe, oben der achteckige Traviaschrein und kleinteilige Weingärten. Fachwerk über hellem Bruchstein, rote Ziegeldächer und Trockenmauern prägen das Bild; an vielen Häusern hängen geschnitzte Hauszeichen der alteingesessenen Winzerfamilien.
Das Dorf liegt an der Einmündung des [[Aquen]] in drei terrassierten Stufen über dem See: unten Ufer- und Bootssteg, darüber Kelterhäuser und Werkhöfe, oben der achteckige Traviaschrein und kleinteilige Weingärten. Fachwerk über hellem Bruchstein, rote Ziegeldächer und Trockenmauern prägen das Bild; an vielen Häusern hängen geschnitzte Hauszeichen der alteingesessenen Winzerfamilien.


Im Mittelpunkt Aquenaus liegt der von Platanen beschattete Dorfplatz mit Brunnen und der hölzernen Doppelfigur Peraine–Rahja, aus einer Eiche des Alten Waldes geschnitzt; hier werden Markt und Verkündungen abgehalten und alljährlich das Wechselritual der Herrschaft vollzogen. Am Rand des Platzes steht der Zehntspeicher, ein kühler Bau voller Fässer, Säcke und sauber geführter Listen, daneben das Ding- und Schreibhaus, in dem die Gemeindebücher und Wechselprotokolle verwahrt werden. Die Aufsicht führt Dorfbüttel Mateo Ferrán, der die Bücher führt, die Wechselprotokolle zeichnet und tagsüber am Pier die anlegenden Frachtkähne und die Fasszählung überwacht. Über eine kurze Stiege gelangt man in den Kelterhof mit seinen zwei Spindelpressen und dem Fassboden der Küfer, wo im Herbst das Klopfen der Reifen und das Murmeln der Gärbottiche den Takt des Dorfes bestimmen. Oberhalb des Platzes erhebt sich der achteckige Traviaschrein; von dort ziehen die Prozessionen zu Ernte- und Weinfesten durch die Gassen. Gegenüber öffnet die Weinstube „Zum Süßhang“ ihre niedrige Stube, dem Treffpunkt der Winzer und bevorzugter Ausschank für ihre Weine. Kommt man zur Weinprobe, kann es sein, dass man in heißblütige Debatten über die besten Jahrgänge der hiesigen Weine verwickelt wird – immerhin ist man sich einig, dass keine andere Weinlage mit dem Aquenauer Südhang mithalten kann. Am Bachtritt schlägt die Schmiede Funken, härtet Rebmesser, richtet Fassreifen und beschlägt Hufe. Und unten am Wasser läuft die Seegasse zum Steg aus, wo Fischer ihre Reusen flicken und Frachtkähne anlegen, die den Wein über den See in die Nachbarschaften tragen.
Im Mittelpunkt Aquenaus liegt der von Platanen beschattete Dorfplatz mit Brunnen und der hölzernen Doppelfigur Peraine–Rahja, aus einer Eiche des Alten Waldes geschnitzt; hier werden Markt und Verkündungen abgehalten und alljährlich das Wechselritual der Herrschaft vollzogen. Am Rand des Platzes steht der Zehntspeicher, ein kühler Bau voller Fässer, Säcke und sauber geführter Listen, daneben das Ding- und Schreibhaus, in dem die Gemeindebücher und Wechselprotokolle verwahrt werden. Die Aufsicht führt Dorfbüttel Mateo Ferrán, der die Bücher führt, die Wechselprotokolle zeichnet und tagsüber am Pier die anlegenden Frachtkähne und die Fasszählung überwacht. Über eine kurze Stiege gelangt man in den Kelterhof mit seinen zwei Spindelpressen und dem Fassboden der Küfer, wo im Herbst das Klopfen der Reifen und das Murmeln der Gärbottiche den Takt des Dorfes bestimmen. Oberhalb des Platzes erhebt sich der achteckige Traviaschrein; von dort ziehen die Prozessionen zu Ernte- und Weinfesten durch die Gassen. Gegenüber öffnet die Weinstube „Zum Süßhang“ ihre niedrige Stube, dem Treffpunkt der Winzer und bevorzugter Ausschank für ihre Weine. Kommt man zur Weinprobe, kann es sein, dass man in heißblütige Debatten über die besten Jahrgänge der hiesigen Weine verwickelt wird – immerhin ist man sich einig, dass keine andere Weinlage mit dem Aquenauer Südhang mithalten kann. Am Bachtritt schlägt die Schmiede Funken, härtet Rebmesser, richtet Fassreifen und beschlägt Hufe. Und unten am Wasser läuft die Seegasse zum Steg aus, wo Fischer ihre Reusen flicken und Frachtkähne anlegen, die den Wein über den See in die Nachbarschaften tragen.
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