Chronik.Ereignis1033 Feldzug Gwain 01: Unterschied zwischen den Versionen
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Zumindest war aus Ragath die Kunde gekommen, dass der Graf Truppen nach Kaiserlich Selaque entsandt hatte. Diese standen offiziell unter dem Befehl Rondrigos vom Eisenwalde, einem ehrenhaften Kämpen, der aber vor wenigen Tagen seinen fünfundsechzigsten Geburstag gefeiert hatte. Fast schon ein Greis - beinahe so alt wie ich selbst, dachte Gwain schmunzelnd. Hoffnungsvoll stimmte ihn hingegen die Nachricht, dass ein Gefolgsmann aus alten Tagen, der Gwains Streben nach der Kaiserkrone unterstützt hatte, ebenfalls in dem Aufgebot war, das Selaque entsetzen sollte. Dom Hernán de Aranjuez war ein erfahrener und gewiefter Kriegsführer. Wenn einer mit den Ferkinas fertig wurde, dann er, dachte der Marschall zuversichtlich. | Zumindest war aus Ragath die Kunde gekommen, dass der Graf Truppen nach Kaiserlich Selaque entsandt hatte. Diese standen offiziell unter dem Befehl Rondrigos vom Eisenwalde, einem ehrenhaften Kämpen, der aber vor wenigen Tagen seinen fünfundsechzigsten Geburstag gefeiert hatte. Fast schon ein Greis - beinahe so alt wie ich selbst, dachte Gwain schmunzelnd. Hoffnungsvoll stimmte ihn hingegen die Nachricht, dass ein Gefolgsmann aus alten Tagen, der Gwains Streben nach der Kaiserkrone unterstützt hatte, ebenfalls in dem Aufgebot war, das Selaque entsetzen sollte. Dom Hernán de Aranjuez war ein erfahrener und gewiefter Kriegsführer. Wenn einer mit den Ferkinas fertig wurde, dann er, dachte der Marschall zuversichtlich. | ||
Aber | Aber niemand, wirklich niemand, braucht zudem noch eine Adelsfehde, welche die Reihen der Almadaner schwächte. Der Kaiser würde den Stab brechen über jedem, der durch eine solche Provinzposse den Frieden im Vorfeld seines Eheschlusses stören wollte. Nein, das musste ein Ende haben, bevor die Wellen höher schlugen. Bisher konnte es noch durch die Wirren der Ferkinaüberfälle verdeckt oder notfalls als Missverständnis erklärt werden. Das würde schwierig genug sein, denn Domna Praiosmin und die Vanyadalerin hassten sich gegenseitig wohl mehr als jeden brandschatzenden Ferkina. Doch die Streithühner mussten zur Räson gebracht werden. | ||
Gwain warf die Schnippsel von Morenas Nachricht in den Wind und lief die Treppe in das Turmzimmer hinab, wo sein Adjutant auf ihn wartete. | Gwain warf die Schnippsel von Morenas Nachricht in den Wind und lief die Treppe in das Turmzimmer hinab, wo sein Adjutant auf ihn wartete. | ||