Chronik.Ereignis1033 Feldzug Raschtulswall 15: Unterschied zwischen den Versionen

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==Im [[Raschtulswall]], 26. Praios [[Annalen:1033|1033]] BF==
==Im [[Raschtulswall]], 26. bis 28. Praios [[Annalen:1033|1033]] BF==
===In den Bergen, am Djer Kalkarif===
===In den Bergen, am Djer Kalkarif===


'''Am frühen Morgen des 26. Praios 1033 BF,'''<br>
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=====26. Praios, früh morgens=====
'''vor der Ruine von Tsacharias Krähenfreunds alter Hütte'''
'''vor der Ruine von Tsacharias Krähenfreunds alter Hütte'''


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=====26. Praios, kurz vor Mittag=====
'''Am Fuße des Djer Kalkarifs,'''<br>
'''Am Fuße des Djer Kalkarif'''<br>
'''Kurz vor Mittag am 26. Praios 1033 BF'''
 


Der junge Vanyadâler und der Thangolforster Vogt mussten sich mit dem alten Heiler im Schlepptau sputen, mit der vorauseilenden Zaida und dem Wolfshund Schritt zu halten. Der Vierbeiner schien den für ihn einfachsten Weg durch die massiven Gesteinsbrocken des Felsenmeeres zwischen Djer Ragaz und Djer Kalkarif genau zu kennen.  
Der junge Vanyadâler und der Thangolforster Vogt mussten sich mit dem alten Heiler im Schlepptau sputen, mit der vorauseilenden Zaida und dem Wolfshund Schritt zu halten. Der Vierbeiner schien den für ihn einfachsten Weg durch die massiven Gesteinsbrocken des Felsenmeeres zwischen Djer Ragaz und Djer Kalkarif genau zu kennen.  
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"Ja, vielleicht eine Blindschleiche oder eine Pferdebremse" lästerte Moritatio und deutete mit einem Kopfnicken auf die steil vor ihnen aufragende Westwand des Djer Kalkarifs. "Wir haben keine Zeit, um uns die Hirngespinste eines Hundes Sorgen zu machen. Auf geht's - der Berg ruft!"
"Ja, vielleicht eine Blindschleiche oder eine Pferdebremse" lästerte Moritatio und deutete mit einem Kopfnicken auf die steil vor ihnen aufragende Westwand des Djer Kalkarifs. "Wir haben keine Zeit, um uns die Hirngespinste eines Hundes Sorgen zu machen. Auf geht's - der Berg ruft!"


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"Praiosseibeiuns! Das ist Hexenwerk! Ein Ferkinakke der zaubern kann!"  Moritatio tastete nach seinem Stilett und dem abgebrochenen Rapier, in der Gewissheit, daß sie ihm ohnehin nicht viel nutzen würden. Hoffentlich wußte der Streitziger einen Rat, er war ja schon viel herumgekommen in der Welt.
"Praiosseibeiuns! Das ist Hexenwerk! Ein Ferkinakke der zaubern kann!"  Moritatio tastete nach seinem Stilett und dem abgebrochenen Rapier, in der Gewissheit, daß sie ihm ohnehin nicht viel nutzen würden. Hoffentlich wußte der Streitziger einen Rat, er war ja schon viel herumgekommen in der Welt.


"Da sind sie! Du hattest tatsächlich Recht, Qualalahina!" lobte Ghazal die Djinni, die ihn unsichtbar trug. Er hatte ihr erst nicht glauben wollen, als sie ihm heute morgen nach ihrem alltäglichen Erkundungsflug mitgeteilt hatte, vier Flachländer und einen Hund am Fuße der Westwand des heiligen Berges entdeckt zu haben. Der Hund hatte Qualalahina heute morgen bemerkt, deshalb hatte sie die Eindringlinge nicht weiter verfolgt.
"Da sind sie! Du hattest tatsächlich Recht, Qualalahina!" lobte Ghazal die Djinni, die ihn unsichtbar trug. Er hatte ihr erst nicht glauben wollen, als sie ihm heute morgen nach ihrem alltäglichen Erkundungsflug mitgeteilt hatte, vier Flachländer und einen Hund am Fuße der Westwand des heiligen Berges entdeckt zu haben. Der Hund hatte Qualalahina heute morgen bemerkt, deshalb hatte sie die Eindringlinge nicht weiter verfolgt.
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"Was Ihr wollt?" fauchte Ghazal die drei entsetzten Mittelländer in überraschend gut verständlichem Garethi an, während er eine weitere Runde über ihren Köpfen drehte. "Fort hier oder alle tot bald seid!"
"Was Ihr wollt?" fauchte Ghazal die drei entsetzten Mittelländer in überraschend gut verständlichem Garethi an, während er eine weitere Runde über ihren Köpfen drehte. "Fort hier oder alle tot bald seid!"
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=====28. Praios, mittags=====
'''An der Ostflanke des Djer Kalkarif===
„Greif seine Beine, Mädchen! Greif seine Beine!“ zischte Moritatio zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor und stemmte sich mit aller Kraft gegen den Felsklotz, der Dom Gendahar und ihm selbst Halt bot, während sie den alten Heiler an einem provisorischen „Seil“ herabließen, das sie aus ihrer aller Gürteln zusammengeknotet hatten.
„Greif seine Beine, Mädchen! Greif seine Beine!“ zischte Moritatio zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor und stemmte sich mit aller Kraft gegen den Felsklotz, der Dom Gendahar und ihm selbst Halt bot, während sie den alten Heiler an einem provisorischen „Seil“ herabließen, das sie aus ihrer aller Gürteln zusammengeknotet hatten.