Chronik.Ereignis1033 Feldzug Raschtulswall 15: Unterschied zwischen den Versionen
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"Was Ihr wollt?" fauchte Ghazal die drei entsetzten Mittelländer in überraschend gut verständlichem Garethi an, während er eine weitere Runde über ihren Köpfen drehte. "Fort hier oder alle tot bald seid!" | "Was Ihr wollt?" fauchte Ghazal die drei entsetzten Mittelländer in überraschend gut verständlichem Garethi an, während er eine weitere Runde über ihren Köpfen drehte. "Fort hier oder alle tot bald seid!" | ||
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Entgeistert starrte Moritatio dem durch die Lüfte fliegenden Ferkina-Schamanen nach, dessen Drohung ihnen noch allen in den Ohren klang. Er brückte sich, um einen Stein vom Boden aufzuheben und ihn dem Alten hinterher zu werfen. | |||
Leider verfehlte er ihn aber um einen halben Schritt, was ihm nur einen bösartig funkelnden Blick des barbarischen Zauberers eintrug. Schließlich wurde dessen Silhouette am Himmel immer kleiner und verschwand schließlich auf der anderen Seite des | |||
Djer Kalkarifs, die sie hier von der Westflanke aus nicht einsehen konnten. | |||
Mit hochgezogenen Augenbrauen musterte Moritatio den zu Boden gegangenen Heiler. Offenbar war Tsacharias Krähenfreund das Opfer eines Zaubers des Schamanen geworden, dessen Wirkung sich ihm selbst nicht sofort erschlossen hatte. | |||
Der alte Eremit atmete schwer, als ob ihm irgendetwas die Kehle zuschnüre, obwohl er körperlich vollkommen unversehrt schien. | |||
"Was ist mit Dir, alter Mann?" beugte er sich mit mäßiger Sorge über den verrückten Tsajünger. Zaida wollte diesem etwas Wasser einflößen, aber er wehrte kopfschüttelnd ab. | |||
"Es raubt mir die Luft zum Atmen!" brachte er keuchend hervor. "Ghazal hat einen Zauber über mich geworfen!" Er hustete mehrmals. "Es gibt einen Ort," flüsterte er rasselnd, "wo seine Zauber ihre Macht verlieren und wo ich meine zurückgewinnen könnte. Es ist die Ahnenhöhle der Bani Khadr selbst - sie liegt drüben auf der anderen Seite des Berges...." | |||
Moritatio stöhnte. Solange sie den Knaben nicht gefunden hatten, den er heilen sollte, war der alte Heiler für sie ohnehin nur ein Klotz am Bein. Er hatte sich selbst entschieden, hier in der Wildnis zu leben - somit war es völlig normal und entsprach vielleicht sogar dem Willen der Götter, wenn er hier draußen auch krepierte. Er selbst wollte nur Richeza wiederfinden und dann heraus aus diesem Gebrge, um mit Praiosmin von Elenta abzurechnen und Selaque von ihrer Herrschaft zu befreien. | |||
Er blickte zu Gendahar und Zaida, was diese dazu zu sagen hatten. | |||