Arrashid Al'Samandal ben Surderban: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Almada Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Amrit (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Überarbeitungsvorschlag auf Basis von Discorddiskussion
 
(3 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 3: Zeile 3:
|Wahlspruch=
|Wahlspruch=
|Familia=
|Familia=
|Titel=Bey des Sandschaks [[Sandschak Shinadra|Shinadra]]
|Titel=Bey von [[Sandschak Shinadra|Shinadra]]
|Tsatag={{Datum|900|||c}}?
|Tsatag=unbekannt
|Boronstag=unbekannt (''El'Ghulshach'' soll nach landläufiger Meinung ein Untoter, Spuk oder Tierkönig sein)
|Boronstag=unbekannt (''El'Ghulshach'' soll nach landläufiger Meinung ein Untoter, Spuk oder Tierkönig sein)
|Größe=1,60 Schritt (in Geiergestalt angeblich mit einer Flügelspannweite von über dreieinhalb Schritt)
|Größe=1,60 Schritt (in Geiergestalt angeblich mit einer Flügelspannweite von über dreieinhalb Schritt)
Zeile 27: Zeile 27:
|Verwandte und Schwager=
|Verwandte und Schwager=
|Freunde und Verbündete=
|Freunde und Verbündete=
|Feinde und Konkurrenten=
|Feinde und Konkurrenten=[[Mustafa Al'Akbar]] (Konkurrent)
|Verwendung im Spiel=Der unheimliche, mysteriöse Bey von Shinadra ist Inhalt von Schauergeschichten und Sagen im gesamten Amhallassih. Er kann tagsüber als bedrohlicher Geier oder (bei bestimmten Sternenkonstellationen) als zwielichtiger Alter auf seiner Festung erscheinen.
|Verwendung im Spiel=Der unheimliche, mysteriöse Bey von Shinadra ist Inhalt von Schauergeschichten und Sagen im gesamten Amhallassih. Er kann tagsüber als bedrohlicher Geier oder (bei bestimmten Sternenkonstellationen) als zwielichtiger Alter auf seiner Festung erscheinen.
|Zitate="Wer bist du Wurm und was willst du hier?" (spricht ein altertümliches Tulamidya)
|Zitate="Wer bist du Wurm und was willst du hier?" (spricht ein altertümliches Tulamidya)
|Spielstatus=
|Spielstatus=
}}
}}
Bey '''Arrashid Al'Samandal ibn Surderban''', genannt ''El'Ghulshach'' [nov.: "der Herr der Geier"], herrscht seit über 100 Jahren über die halb zerfallene Passsperrfeste [[Alcazar de Shinadra|Shinadra]] am [[Pass der Geister]] und den gleichnamigen [[Sandschak Shinadra|Sandschak]] in den westlichen [[Amhallassihkuppen]].
Bey '''Arrashid Al'Samandal ibn Surderban''', genannt ''El'Ghulshach'' [nov.: "der Herr der Geier"], herrscht seit vielen Jahrzehnten über die halb zerfallene Passsperrfeste [[Alcazar de Shinadra|Shinadra]] am [[Pass der Geister]] und den gleichnamigen [[Sandschak Shinadra|Sandschak]] in den westlichen [[Amhallassihkuppen]].


Verwaltet wird der Sandschak im Namen des Beys von seinem Wesir Murad, der als Sprachrohr und Kontakt zu Bey Arrashid fungiert. Da viele den alten Bey Arrashid nur aus Legenden kennen wird mancherorts vermutet, dass er nichts weiter sei als eine Mär. Wer aber auf den alten Magier in Form eines riesigen Geiers trifft wird rasch eines Besseren belehrt.
Verwaltet wird der Sandschak im Namen des Beys von seinem Wesir Murad, der als Sprachrohr und Kontakt zu Bey Arrashid fungiert. Da viele den alten Bey Arrashid nur aus Legenden kennen, wird mancherorts vermutet, dass er nichts weiter sei als eine Mär. Wer aber auf den alten Magier in Form eines riesigen Geiers trifft wird rasch eines Besseren belehrt.


==Curriculum Vitae==
==Curriculum Vitae==
[[Bild:ArrashidAlSamandal.jpg|left|thumb|420px|Bey Arrashid Al'Samandal, genannt ''El'Ghulshach'']]Als Rafim Al'Mougir, der zweite [[avwik:Malkillah_II|Malkillah]], im Jahre [[Annalen:926|926]] BF den Süden Almadas überrannte, fand sich in seinem Gefolge auch der junge Krieger Arrrashid Al'Samandal vom Stamme der Beni Seba, einem armen Hirtenvolk aus der Randzone des Yaquirbruchs. Malkillahs Blutsbruder [[Harun I. von Punin|Harun]], der sich in [[Punin]] zum 'Gegenkaiser' erhoben hatte, ehrte Arrashid für seine Tapferkeit in der [[Annalen.Ereignis926 RON 29 Schlacht von Yrosien|Schlacht von Yrosien]] mit der Passfeste Shinadra am Pass der Geister.
[[Bild:ArrashidAlSamandal.jpg|left|thumb|420px|Bey Arrashid Al'Samandal, genannt ''El'Ghulshach'']]
Angeblich entstammt Arrashid Al'Samandal dem Stamme der Beni Seba, einem armen Hirtenvolk aus der Randzone des [[Yaquirbruch]]s. Er soll sich bereits im Gefolge Rafim Al'Mougirs, des zweiten [[avwik:Malkillah_II|Malkillahs]] befunden haben, als dieser im Jahre [[Annalen:926|926]] BF den Süden Almadas überrannte. Nach der soll ihn [[Harun I. von Punin|Harun]], der sich in [[Punin]] zum 'Gegenkaiser' erhoben hatte, mit der Herrschaft über die Passfeste Shinadra am Pass der Geister belohnt haben. Obgleich diese Geschehnisse schon mehr als ein Jahrhundert zurückliegen, beschwören die armen Schaf- und Ziegenhirten, die in diesem unwirtlichen Landstrich inmitten der Amhallassihkuppen leben, dass ihr Herrscher sei bis heute und seit über drei Generationen ein- und derselbe: Arrashid Al'Samandal mit wahrem Namen, den sie selbst aber stets nur ''El'Ghulshach'' nennen - ''den Herrn der Geier''.  


Diese Geschehnisse liegen nun schon über 100 Jahre zurück - doch die wenigen armen Schaf- und Ziegenhirten, die in diesem Landstrich inmitten der unwirtlichen Amhallassihkuppen leben, beschwören, ihr Herrscher sei bis heute und seit über drei Generationen ein- und derselbe: Arrashid Al'Samandal mit wahrem Namen, den sie selbst aber stets nur ''El'Ghulshach'' nennen - den Herrn der Geier.  
Die Karawanenführer des Amhallassihs fürchten sich bis heute bei Überquerungen des Passes der Geister, so genannt wegen der schaurig durch die Klämme und Klüften der Kuppen heulenden Winde und seltsamen nächtlichen Erscheinungen, deren Ursprung die halb zur Ruine zerfallene Spukfeste Shinadra aus schwarzem Basaltgestein zu sein scheint. Tagsüber kreise der zaubermächtige ''El'Ghulshach'' in der Gestalt eines kapitalen Khomgeiers über seinem Land und nur in der Nacht, bei bestimmten Sternenkonstellationen sei er in der Lage, seine frühere menschliche Gestalt anzunehmen, wobei sein Gesicht mit der markanten,schnabelähnlichen Raubvogelnase einem Geierschädel immer ähnlicher werde. Andere glauben, ''El'Ghulshach'' sei in Wahrheit ein Tierkönig, eben der König der Geier, der nur ab und an eine halb-durchscheinende menschliche Gestalt annehme, um die Menschen in seinem Revier zu ängstigen und an ihre Opfergaben zu erinnern, die sie in Form von Lämmern und Kamelkälbern zur Shinadra bringen. Wiederum andere, die von Sandstürmen gezwungen wurden, nachts in den Ruinen der Feste Shinadra Zuflucht zu suchen, berichteten dagegen, Bey Al'Samandal habe sich ihnen in der Gestalt eines verbitterten kleinen alten Mannes offenbart, halb durchscheinend wie ein Spuk oder Nachtmahr, und dabei einen altertümlichen Dialekt des [[avwik:Tulamidya|Tulamidya]] sprechend, wie sie ihn höchstens noch von ihren Urgroßeltern her kannten.


Die Karawanenführer des Amhallassihs fürchten sich bis heute bei Überquerungen des "Pass der Geister, so genannt wegen der schaurig durch die Klämme und Klüften der Kuppen heulenden Winde und seltsamen nächtlichen Erscheinungen, deren Ursprung die halb zur Ruine zerfallene Spukfeste Shinadra aus schwarzem Basaltgestein zu sein scheint.  
Selbst seinem Herrn, dem amtierenden Emir [[Dschelafan Al'Tergaui ibn Thurschim]], ist der Mann nicht geheuer. Abergläubischem Geschwätz und Basarmärchen zufolge soll der Herrscher der Shinadra ihn gar eines Nachts leibhaftig heimgesucht haben, als der Emir in einer schrecklichen, von Alpträumen gezeichneten Nacht aus dem Schlaf hochfuhr und ''El'Ghulshach'' neben seiner Bettstatt sitzend vorfand. Und das, obwohl die wachhabenden Elitekrieger angeblich später selbst unter der Folter beschworen, niemanden in die Gemächer hinein- oder hinausgelassen zu haben. Der Emir und der Passherrscher sollen in dieser Nacht wohl über eine Stunde lang gesprochen haben und seither soll Emir Dschelafan seinen unheimlichen Bey akzeptiert haben.


Tagsüber kreise der zaubermächtige ''El'Ghulshach'' in der Gestalt eines kapitalen Khomgeiers über seinem Land und nur in der Nacht, bei bestimmten Sternenkonstellationen sei er in der Lage, seine frühere menschliche Gestalt anzunehmen, wobei sein Gesicht mit der markanten,schnabelähnlichen  Raubvogelnase einem Geierschädel immer ähnlicher werde.  
Gleichwohl erwies sich der Bey während des [[Kampf um Omlad|Kampfes um Omlad]] als mächtiger Verbündeter, als er eines Nachts im Lager der Novadi auftauchte. Er beschwor einen riesenhaften Golem herauf, der um ein Haar zur Zestörung eines Stadttores und damit zum Fall von Omlad beigetragen hätte, wäre er nicht durch ein Mirakel eines Geweihten des [[avwik:Praios|Himmelsfürsten]] gestoppt worden. Die Defensores [[Omlad]]s berichteten übereinstimmend von einem gewaltigen, tagelang über der Stadt kreisenden Khomgeier, der offenbar ihre Schwächen auskundschaften wollte.


Andere glauben, ''El'Ghulshach'' sei in Wahrheit ein Tierkönig, eben der König der Geier, der nur ab und an eine halb-durchscheinende menschliche Gestalt annehme, um die Menschen in seinem Revier zu ängstigen und an ihre Opfergaben zu erinnern, die sie in Form von Lämmern und Kamelkälbern zur Shinadra bringen.
[[Tankred ui Rubain von Asperg]] ist bislang noch unbekannt, dass die Schergen, welche seine Eltern ermordet hatten, in Diensten des Beys von Shinadra standen.


Der amtierende Emir [[Dschelafan Al'Tergaui ibn Thurschim]] ist kein Mann, der abergläubischem Geschwätz und Basarmärchen Glauben schenkt, und so zweifelte er schon bei seinem Herrschaftsantritt, dass der angebliche Herrscher der Shinadra nach wie vor ein- und derselbe Mann sein könne, der schon seinem Urahn Harun gedient hatte. Als der Emir aber nach einer schrecklichen, von Alpträumen gezeichneten Nacht aus dem Schlaf hochfuhr, da saß ''El'Ghulshach'' leibhaftig neben seinem Bett, obwohl die wachhabenden Elitekrieger des Emirs später auch auf der Folter beschworen, niemanden in die Emirsgemächer hinein- oder hinausgelassen zu haben.
==Geschichten und Artikel über {{PAGENAME}}==
Der Emir und der Passherrscher sprachen in dieser Nacht wohl über eine Stunde lang und seither hat Emir Dschelafan niemals wieder versucht, über die Einsetzung eines neuen Beys auf der Shinadra zu verhandeln.
===Geschichten===
*[[Chronik:1026#Doppelte Rückkehr]]


Als sich in jüngerer Vergangenheit die Heerführer des Emirats rund um das belagerte und eingeschlossene [[Omlad]] versammelten, tauchte nachts plötzlich auch El'Ghulshach in ihrem Lager auf.  Er beschwor einen riesenhaften Golem herauf, der um ein Haar zur Zestörung eines Stadttores und damit zum Fall von Omlad beigetragen hätte, wäre er nicht durch ein Mirakel eines Geweihten des Himmelsfürsten gestoppt worden. Die Defensores Omlads berichteten übereinstimmend von einem gewaltigen, tagelang über der Stadt kreisenden Khomgeier, der offenbar ihre Schwächen auskundschaften wollte.
===Yaquirblick-Artikel===
 
*[[YB22 Goldener Löwe überlebt Attentat!]]
Karawanenführer, die von Sandstürmen gezwungen wurden, nachts in den Ruinen der Feste Shinadra Zuflucht zu suchen, berichteten dagegen, Bey Al'Samandal habe sich ihnen in der Gestalt eines verbitterten kleinen alten Mannes offenbart, halb durchscheinend wie ein Spuk oder Nachtmahr, und dabei einen altertümlichen Dialekt des Tulamidya sprechend, wie sie ihn höchstens noch von ihren Urgroßeltern her kannten.
*[[YB23 Praiosseidank! Mirakel des Götterfürsten rettet Omlad!]]
 
*[[YB25 Wird Omlad fallen?]]
El'Ghulshach ist der Mörder der Eltern Dom [[Tankred ui Rubain von Asperg]].
*[[YB34_Reconquista_geht_weg_wie_warme_Salinaris]]


{{DEFAULTSORT:Al'Samandal, Arrashid}}
{{DEFAULTSORT:Al'Samandal, Arrashid}}


[[Kategorie:Person]][[Kategorie:Bey]][[Kategorie:Amhallasside]][[Kategorie:Aramya]][[Kategorie:Magiebegabte]][[Kategorie:Freie NSC]]
[[Kategorie:Bey]][[Kategorie:Amhallasside]][[Kategorie:Aramya]][[Kategorie:Magiebegabte]][[Kategorie:Freie NSC]]

Aktuelle Version vom 14. August 2025, 22:21 Uhr

Arrashid Al'Samandal ben Surderban
Titel: Bey von Shinadra
Tsatag: unbekannt
Boronstag: unbekannt (El'Ghulshach soll nach landläufiger Meinung ein Untoter, Spuk oder Tierkönig sein)
Alter: in unbekanntem Alter
Größe: 1,60 Schritt (in Geiergestalt angeblich mit einer Flügelspannweite von über dreieinhalb Schritt)
Gewicht: 62 Stein
Haare: weiß
Augenfarbe: schwarz (halb durchscheinend)
Herausragende Zauberfertigkeiten: STEIN WANDLE
Feinde und Konkurrenten: Mustafa Al'Akbar (Konkurrent)
Verwendung im Spiel: Der unheimliche, mysteriöse Bey von Shinadra ist Inhalt von Schauergeschichten und Sagen im gesamten Amhallassih. Er kann tagsüber als bedrohlicher Geier oder (bei bestimmten Sternenkonstellationen) als zwielichtiger Alter auf seiner Festung erscheinen.
Zitate: "Wer bist du Wurm und was willst du hier?" (spricht ein altertümliches Tulamidya)

Bey Arrashid Al'Samandal ibn Surderban, genannt El'Ghulshach [nov.: "der Herr der Geier"], herrscht seit vielen Jahrzehnten über die halb zerfallene Passsperrfeste Shinadra am Pass der Geister und den gleichnamigen Sandschak in den westlichen Amhallassihkuppen.

Verwaltet wird der Sandschak im Namen des Beys von seinem Wesir Murad, der als Sprachrohr und Kontakt zu Bey Arrashid fungiert. Da viele den alten Bey Arrashid nur aus Legenden kennen, wird mancherorts vermutet, dass er nichts weiter sei als eine Mär. Wer aber auf den alten Magier in Form eines riesigen Geiers trifft wird rasch eines Besseren belehrt.

Curriculum Vitae

Bey Arrashid Al'Samandal, genannt El'Ghulshach

Angeblich entstammt Arrashid Al'Samandal dem Stamme der Beni Seba, einem armen Hirtenvolk aus der Randzone des Yaquirbruchs. Er soll sich bereits im Gefolge Rafim Al'Mougirs, des zweiten Malkillahs befunden haben, als dieser im Jahre 926 BF den Süden Almadas überrannte. Nach der soll ihn Harun, der sich in Punin zum 'Gegenkaiser' erhoben hatte, mit der Herrschaft über die Passfeste Shinadra am Pass der Geister belohnt haben. Obgleich diese Geschehnisse schon mehr als ein Jahrhundert zurückliegen, beschwören die armen Schaf- und Ziegenhirten, die in diesem unwirtlichen Landstrich inmitten der Amhallassihkuppen leben, dass ihr Herrscher sei bis heute und seit über drei Generationen ein- und derselbe: Arrashid Al'Samandal mit wahrem Namen, den sie selbst aber stets nur El'Ghulshach nennen - den Herrn der Geier.

Die Karawanenführer des Amhallassihs fürchten sich bis heute bei Überquerungen des Passes der Geister, so genannt wegen der schaurig durch die Klämme und Klüften der Kuppen heulenden Winde und seltsamen nächtlichen Erscheinungen, deren Ursprung die halb zur Ruine zerfallene Spukfeste Shinadra aus schwarzem Basaltgestein zu sein scheint. Tagsüber kreise der zaubermächtige El'Ghulshach in der Gestalt eines kapitalen Khomgeiers über seinem Land und nur in der Nacht, bei bestimmten Sternenkonstellationen sei er in der Lage, seine frühere menschliche Gestalt anzunehmen, wobei sein Gesicht mit der markanten,schnabelähnlichen Raubvogelnase einem Geierschädel immer ähnlicher werde. Andere glauben, El'Ghulshach sei in Wahrheit ein Tierkönig, eben der König der Geier, der nur ab und an eine halb-durchscheinende menschliche Gestalt annehme, um die Menschen in seinem Revier zu ängstigen und an ihre Opfergaben zu erinnern, die sie in Form von Lämmern und Kamelkälbern zur Shinadra bringen. Wiederum andere, die von Sandstürmen gezwungen wurden, nachts in den Ruinen der Feste Shinadra Zuflucht zu suchen, berichteten dagegen, Bey Al'Samandal habe sich ihnen in der Gestalt eines verbitterten kleinen alten Mannes offenbart, halb durchscheinend wie ein Spuk oder Nachtmahr, und dabei einen altertümlichen Dialekt des Tulamidya sprechend, wie sie ihn höchstens noch von ihren Urgroßeltern her kannten.

Selbst seinem Herrn, dem amtierenden Emir Dschelafan Al'Tergaui ibn Thurschim, ist der Mann nicht geheuer. Abergläubischem Geschwätz und Basarmärchen zufolge soll der Herrscher der Shinadra ihn gar eines Nachts leibhaftig heimgesucht haben, als der Emir in einer schrecklichen, von Alpträumen gezeichneten Nacht aus dem Schlaf hochfuhr und El'Ghulshach neben seiner Bettstatt sitzend vorfand. Und das, obwohl die wachhabenden Elitekrieger angeblich später selbst unter der Folter beschworen, niemanden in die Gemächer hinein- oder hinausgelassen zu haben. Der Emir und der Passherrscher sollen in dieser Nacht wohl über eine Stunde lang gesprochen haben und seither soll Emir Dschelafan seinen unheimlichen Bey akzeptiert haben.

Gleichwohl erwies sich der Bey während des Kampfes um Omlad als mächtiger Verbündeter, als er eines Nachts im Lager der Novadi auftauchte. Er beschwor einen riesenhaften Golem herauf, der um ein Haar zur Zestörung eines Stadttores und damit zum Fall von Omlad beigetragen hätte, wäre er nicht durch ein Mirakel eines Geweihten des Himmelsfürsten gestoppt worden. Die Defensores Omlads berichteten übereinstimmend von einem gewaltigen, tagelang über der Stadt kreisenden Khomgeier, der offenbar ihre Schwächen auskundschaften wollte.

Tankred ui Rubain von Asperg ist bislang noch unbekannt, dass die Schergen, welche seine Eltern ermordet hatten, in Diensten des Beys von Shinadra standen.

Geschichten und Artikel über Arrashid Al'Samandal ben Surderban

Geschichten

Yaquirblick-Artikel