Familia Rigotti: Unterschied zwischen den Versionen
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
|||
| (4 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 29: | Zeile 29: | ||
===Junker von Rocaroja=== | ===Junker von Rocaroja=== | ||
Durch einen Zufall kam es dann rund um das Jahr [[Annalen:800|800]] BF zufällig doch zu so einem Aufstieg. Im benachbarten [[Baronie Khabosa|Khabosa]] starb die gleichnamige Herrscherfamilie im [[Junkergut Rocaroja]] in der Hauptlinie aus. Durch Heirat verbunden ging die Herrschaft auf die Rigotti über | Durch einen Zufall kam es dann rund um das Jahr [[Annalen:800|800]] BF zufällig doch zu so einem Aufstieg. Im benachbarten [[Baronie Khabosa|Khabosa]] starb die gleichnamige Herrscherfamilie im [[Junkergut Rocaroja]] in der Hauptlinie aus. Durch Heirat verbunden ging die Herrschaft auf die Rigotti über. Sir Minur blieb aber der Stammsitz der Familia und Rocaroja eine Nebenlinie. | ||
Viel Glück brachte der Besitz des neuen Gutes der Familie allerdings nicht. Zwar stiegen ihre Einnahmen immens, gleichzeitig aber auch Aufgaben und Pflichten. Dazu brachte ein solcher Besitz und Einkommen natürlich auch immer wieder Neid und Missgunst auf den Plan. So starben z.B. in den Generationen nach der Übernahme des Gutes immer mindestens ein Familienmitglied bei Duellen, während das in der gesamten Zeit davor kein einziges Mal passiert war. | Viel Glück brachte der Besitz des neuen Gutes der Familie allerdings nicht. Zwar stiegen ihre Einnahmen immens, gleichzeitig aber auch Aufgaben und Pflichten. Dazu brachte ein solcher Besitz und Einkommen natürlich auch immer wieder Neid und Missgunst auf den Plan. So starben z.B. in den Generationen nach der Übernahme des Gutes immer mindestens ein Familienmitglied bei Duellen, während das in der gesamten Zeit davor kein einziges Mal passiert war. | ||
===Weidener Verbindungen=== | ===Weidener Verbindungen=== | ||
Im Jahr [[Annalen:982|982]] BF traf der Weidener Baron Yeobald Böcklin zufällig bei einem Turnier auf das dritte Kind des damaligen Junkers von Rocaroja. Die [[Annalen:965|965]] BF geborene Farfanya Rigotti | Im Jahr [[Annalen:982|982]] BF traf der Weidener Baron Yeobald Böcklin zufällig bei einem Turnier auf das dritte Kind des damaligen Junkers von Rocaroja. Die [[Annalen:965|965]] BF geborene Farfanya di Rigotti. Die beiden verliebten sich Hals über Kopf und der Weidener Baron überzeugte die Eltern Domna Farfanyas ihm ihre Hand zu geben. Zu dieser Zeit befand sich die Familia in einer Krise, vor allem ausgelöst durch starken Reblausbefall auf einem Großteil ihrer Weinberge. So waren die Eltern froh ihre Drittgeborene versorgt zu wissen. Das junge Paar lebte glücklich in Weiden und innerhalb der ersten drei Jahre ihrer Ehe bekamen sie schon zwei Kinder: Marbert Böcklin den späteren Erben des Baronsthrons von Yeobald, und [[Annalen:985|985]] [[Arnolfo Arnado Böcklin|Arnolfo Arnado]]. | ||
Ein Jahr nach dessen Geburt erreichte Domna Farfanya allerdings eine traurige Nachricht. In Almada war es zu einer Reihe von Unfällen, frühen Toden und einem verlorenem Duell auf Leben und Tod gekommen. Dies hatte dazu geführt, dass nicht nur ihre Eltern, sondern auch ihre beiden Geschwister und ihre Familien sämtlich den Tod gefunden hatten. Vollkommen überraschend war Domna Farfanya also plötzlich die Herrin über ein Junkergut in Almada geworden. Sie wusste, dass Yeobald Weiden nicht verlassen würde. Die Familie Böcklin hält seit der Zeit Olat des Bogners als Teil des Schilds des Reiches Wacht wider die Schwarzpelze am Finsterkamm. Ebenso wollte sie aber ihren Mann und die neue Heimat nicht verlassen. | Ein Jahr nach dessen Geburt erreichte Domna Farfanya allerdings eine traurige Nachricht. In Almada war es zu einer Reihe von Unfällen, frühen Toden und einem verlorenem Duell auf Leben und Tod gekommen. Dies hatte dazu geführt, dass nicht nur ihre Eltern, sondern auch ihre beiden Geschwister und ihre Familien sämtlich den Tod gefunden hatten. Vollkommen überraschend war Domna Farfanya also plötzlich die Herrin über ein Junkergut in Almada geworden. Sie wusste, dass Yeobald Weiden nicht verlassen würde. Die Familie Böcklin hält seit der Zeit Olat des Bogners als Teil des Schilds des Reiches Wacht wider die Schwarzpelze am Finsterkamm. Ebenso wollte sie aber ihren Mann und die neue Heimat nicht verlassen. | ||
===Administradores von Rocaroja=== | ===Administradores von Rocaroja=== | ||
Schließlich bot sich eine Lösung an. Der Neffe Domna Farfanyas, Gualdo Rigotti y Rocaroja, wurde als Verwalter des Junkergutes eingesetzt. Ihm wurden weitreichende Befugnisse erteilt, so dass er auf Rocaroja praktisch wie ein Junker herrschen konnte. Die Böcklins | Schließlich bot sich eine Lösung an. Der Neffe Domna Farfanyas, Gualdo Rigotti y Rocaroja, wurde als Verwalter des Junkergutes eingesetzt. Ihm wurden weitreichende Befugnisse erteilt, so dass er auf Rocaroja praktisch wie ein Junker herrschen konnte. Die nächsten Generationen zeigten die Böcklins wenig Interesse für das Junkergut und waren vollkommen zufrieden mit den an sie gesandten Erträgen. Dabei hatten Dom Gualdo und seine Nachkommen das Glück, dass sie einen guten Teil der Erträge behalten konnten. Die Summe und Ernteanteile die nach Weiden geschickt wurden waren für Weidener Verhältnisse sehr üppig aber wesentlich geringer als sie eigentlich sein sollten. Almada war ja wesentlich reicher gesegnet als Weiden und Rocaroja lag dazu noch in einem besonders fruchtbaren Teil. So gaben sich die Böcklins bis heute mit einem wesentlich geringem Ertrag zufrieden als Ihnen eigentlich zustand. | ||
Die | Die Rigottis unternahmen im Gegenzug bis heute nie Anstalten an dem Status etwas zu ändern. Den nun konnten sie auf der einen Seite größtenteils wieder ein beschauliches Leben wie auf [[Edlengut Sir'Minur|Sir'Minur]] führen, da Neid und Missgunst sowie Duellforderungen primär an den eigentlichen Junker hingen und nicht an den Administrador. Auf der anderen Seite hatten sie weiterhin gestiegenen Einnahmen. Zwar nicht mehr ganz so üppig wie zur Zeit als sie selbst über Rocaroja herrschten. Aber dennoch mehr als genug um sehr gut, besser als eigentlich möglich, zu leben. | ||
So lief es bis heute weiter. Die Böcklins hinterfragten nichts und die Rigotti wurden nicht zu gierig. | So lief es bis heute weiter. Die Böcklins hinterfragten nichts und die Rigotti wurden nicht zu gierig. | ||
[[Kategorie:Familia]] | [[Kategorie:Familia]] | ||
Aktuelle Version vom 26. Juli 2025, 17:12 Uhr
|
Die Familia Rigotti ist eine Caballerofamilia aus dem Grillenbusch. Keines ihrer Mitglieder ist bisher groß in Erscheinung getreten. Den Rigotti wird allgemein ein gewisses Händchen für die Landwirtschaft nachgesagt. Sie ist nie besonders groß geworden und teilt sich momentan lediglich in den Hauptstamm in Sir'Minur in der Baronie Artésa und eine Nebenlinie auf dem Junkergut Rocaroja in der Baronie Khabosa auf.
Historie
Ursprünge in Artésa
Die Ursprünge der Familie lassen sich nicht mehr ganz eindeutig auf ein Datum zu Beginn der Früheslamidischen Epoche zurückführen. Im ersten Jahrzehnt dieser Herrscherepoche fiel das Edlengut Sir'Minur heim und wurde neu vergeben. Erster Rigotti im Adelsrang eines Caballeros soll Ferando gewesen sein. Eben jener stammte aus einer Winzerfamilie und war am Hof des damaligen Barons von Artésa lange Jahre für die Gärten zuständig. Es geht die Geschichte, dass er es war, der aus einem steinigem, trockenem Platz voller Schotter und Steinen und fast ohne Bepflanzung in der Nähe des Baronssitz eine grüne Oase machte, daraufhin an den Hof geholt wurde und auch dort für einen ähnlichen Effekt gesorgt habe.
Viele Jahre blieben die Rigotti unscheinbare, aber treue Aftervasallen des Baronsthrons. Sie schienen mit dem gefundenen Platz zufrieden zu sein und waren nicht bekannt dafür, Ambitionen zum Aufstieg oder zum Erwerb größerer Titel oder Ländereien zu haben.
Junker von Rocaroja
Durch einen Zufall kam es dann rund um das Jahr 800 BF zufällig doch zu so einem Aufstieg. Im benachbarten Khabosa starb die gleichnamige Herrscherfamilie im Junkergut Rocaroja in der Hauptlinie aus. Durch Heirat verbunden ging die Herrschaft auf die Rigotti über. Sir Minur blieb aber der Stammsitz der Familia und Rocaroja eine Nebenlinie. Viel Glück brachte der Besitz des neuen Gutes der Familie allerdings nicht. Zwar stiegen ihre Einnahmen immens, gleichzeitig aber auch Aufgaben und Pflichten. Dazu brachte ein solcher Besitz und Einkommen natürlich auch immer wieder Neid und Missgunst auf den Plan. So starben z.B. in den Generationen nach der Übernahme des Gutes immer mindestens ein Familienmitglied bei Duellen, während das in der gesamten Zeit davor kein einziges Mal passiert war.
Weidener Verbindungen
Im Jahr 982 BF traf der Weidener Baron Yeobald Böcklin zufällig bei einem Turnier auf das dritte Kind des damaligen Junkers von Rocaroja. Die 965 BF geborene Farfanya di Rigotti. Die beiden verliebten sich Hals über Kopf und der Weidener Baron überzeugte die Eltern Domna Farfanyas ihm ihre Hand zu geben. Zu dieser Zeit befand sich die Familia in einer Krise, vor allem ausgelöst durch starken Reblausbefall auf einem Großteil ihrer Weinberge. So waren die Eltern froh ihre Drittgeborene versorgt zu wissen. Das junge Paar lebte glücklich in Weiden und innerhalb der ersten drei Jahre ihrer Ehe bekamen sie schon zwei Kinder: Marbert Böcklin den späteren Erben des Baronsthrons von Yeobald, und 985 Arnolfo Arnado.
Ein Jahr nach dessen Geburt erreichte Domna Farfanya allerdings eine traurige Nachricht. In Almada war es zu einer Reihe von Unfällen, frühen Toden und einem verlorenem Duell auf Leben und Tod gekommen. Dies hatte dazu geführt, dass nicht nur ihre Eltern, sondern auch ihre beiden Geschwister und ihre Familien sämtlich den Tod gefunden hatten. Vollkommen überraschend war Domna Farfanya also plötzlich die Herrin über ein Junkergut in Almada geworden. Sie wusste, dass Yeobald Weiden nicht verlassen würde. Die Familie Böcklin hält seit der Zeit Olat des Bogners als Teil des Schilds des Reiches Wacht wider die Schwarzpelze am Finsterkamm. Ebenso wollte sie aber ihren Mann und die neue Heimat nicht verlassen.
Administradores von Rocaroja
Schließlich bot sich eine Lösung an. Der Neffe Domna Farfanyas, Gualdo Rigotti y Rocaroja, wurde als Verwalter des Junkergutes eingesetzt. Ihm wurden weitreichende Befugnisse erteilt, so dass er auf Rocaroja praktisch wie ein Junker herrschen konnte. Die nächsten Generationen zeigten die Böcklins wenig Interesse für das Junkergut und waren vollkommen zufrieden mit den an sie gesandten Erträgen. Dabei hatten Dom Gualdo und seine Nachkommen das Glück, dass sie einen guten Teil der Erträge behalten konnten. Die Summe und Ernteanteile die nach Weiden geschickt wurden waren für Weidener Verhältnisse sehr üppig aber wesentlich geringer als sie eigentlich sein sollten. Almada war ja wesentlich reicher gesegnet als Weiden und Rocaroja lag dazu noch in einem besonders fruchtbaren Teil. So gaben sich die Böcklins bis heute mit einem wesentlich geringem Ertrag zufrieden als Ihnen eigentlich zustand.
Die Rigottis unternahmen im Gegenzug bis heute nie Anstalten an dem Status etwas zu ändern. Den nun konnten sie auf der einen Seite größtenteils wieder ein beschauliches Leben wie auf Sir'Minur führen, da Neid und Missgunst sowie Duellforderungen primär an den eigentlichen Junker hingen und nicht an den Administrador. Auf der anderen Seite hatten sie weiterhin gestiegenen Einnahmen. Zwar nicht mehr ganz so üppig wie zur Zeit als sie selbst über Rocaroja herrschten. Aber dennoch mehr als genug um sehr gut, besser als eigentlich möglich, zu leben.
So lief es bis heute weiter. Die Böcklins hinterfragten nichts und die Rigotti wurden nicht zu gierig.
