Eslamsberge (Zollfeste): Unterschied zwischen den Versionen
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'''Eslamsberge''' ist eine ehemalige Grenz- und Zollfeste in [[Kaiserlich Phecadien]], gelegen | '''Eslamsberge''' ist eine ehemalige Grenz- und Zollfeste in [[Kaiserlich Phecadien]], gelegen am [[Phecadi]]s. Das Castillo ist nicht mit dem an der [[Gugella]] gelegenen Grenzdorf ''Eslamsberg'' (in der [[Baronie Inostal]]) zu verwechseln. | ||
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Jahrzehntelang wenig mehr als ein Turm mit einer Ringmauer drum herum, wurde die Anlage nach der Horasproklamation [[lfwiki:Amene III. Firdayon|Amene Firdayons]] und den darauf folgenden Spannungen zwischen Altem und Neuem Reich nach [[Annalen:1014|1014]] BF massiv verstärkt. Einem massiven Einsatz moderner Belagerungsgeschütze wäre die Burg nach wie vor nicht gewachsen. Die erhöhten und an den Ecken durch Rundbastionen verstärkten Mauern haben die Wehrkraft der Anlage nichtsdestotrotz beträchtlich erhöht, wie die Ereignisse im Rahja [[Annalen:1017|1017]] beweisen. | Jahrzehntelang wenig mehr als ein Turm mit einer Ringmauer drum herum, wurde die Anlage nach der Horasproklamation [[lfwiki:Amene III. Firdayon|Amene Firdayons]] und den darauf folgenden Spannungen zwischen Altem und Neuem Reich nach [[Annalen:1014|1014]] BF massiv verstärkt. Einem massiven Einsatz moderner Belagerungsgeschütze wäre die Burg nach wie vor nicht gewachsen. Die erhöhten und an den Ecken durch Rundbastionen verstärkten Mauern haben die Wehrkraft der Anlage nichtsdestotrotz beträchtlich erhöht, wie die Ereignisse im Rahja [[Annalen:1017|1017]] beweisen. | ||
==Örtlichkeiten== | ==Örtlichkeiten== | ||
Zentrum Eslamsberges ist der recht schlanke '''Bergfried (1)''', der nur über eine schmale Tür im ersten Stock betreten werden kann. Lange Jahre wenig mehr als zehn Schritt hoch, wurde er | [[Bild:Castillo-Eslamsberge.png|thumb|300px|left]]Zentrum Eslamsberges ist der recht schlanke '''Bergfried (1)''', der nur über eine schmale Tür im ersten Stock betreten werden kann. Lange Jahre wenig mehr als zehn Schritt hoch, wurde er [[Annalen:1014|1014]]-[[Annalen:1016|1016]] BF auf das Doppelte erhöht und dient seither in seinen oberen Stockwerken wie zu Bosparans Zeiten als Plattpform für Rauch- und Feuersignale gen Westen (Steinburg) oder Norden (Imdâl). | ||
Das massive '''Torhaus (2)''' bewacht nicht nur mit Fallgatter und Pechnase den Burgeingang, sondern dient auch als Wach- und Treppenhaus für den Aufstieg auf die Ringmauern. Neben einer Wachstube sind im Torhaus auch die Waffenkammer der Burg sowie ein Wohn- und Schlafraum für bis zu zehn Soldaten vorhanden, damit bei Alarm sofort Tor und Mauern besetzt werden können, ohne dass auf Verstärkung aus dem Palas gewartet werden muss. Heutzutage reichen diese Räumlichkeiten für die gesamte Burgbesatzung aus, einzig Castellan Etto und Hauptmann Hundlinger wohnen noch im Palas. | Das massive '''Torhaus (2)''' bewacht nicht nur mit Fallgatter und Pechnase den Burgeingang, sondern dient auch als Wach- und Treppenhaus für den Aufstieg auf die Ringmauern. Neben einer Wachstube sind im Torhaus auch die Waffenkammer der Burg sowie ein Wohn- und Schlafraum für bis zu zehn Soldaten vorhanden, damit bei Alarm sofort Tor und Mauern besetzt werden können, ohne dass auf Verstärkung aus dem Palas gewartet werden muss. Heutzutage reichen diese Räumlichkeiten für die gesamte Burgbesatzung aus, einzig Castellan Etto und Hauptmann Hundlinger wohnen noch im Palas. | ||
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Der enge '''Burghof (4)''' wurde durch den Ausbau von Torhaus und Palas vor drei Jahrzehnten noch kleiner als vorher. Zwischen den beiden eingeklemmt liegen die kleine Schmiede und der Stall, in dem das Burgvieh den Winter verbringt, während im Heuboden darüber nicht nur Heu, sondern auch Holzkohle und Erz für die Schmiede lagern. | Der enge '''Burghof (4)''' wurde durch den Ausbau von Torhaus und Palas vor drei Jahrzehnten noch kleiner als vorher. Zwischen den beiden eingeklemmt liegen die kleine Schmiede und der Stall, in dem das Burgvieh den Winter verbringt, während im Heuboden darüber nicht nur Heu, sondern auch Holzkohle und Erz für die Schmiede lagern. | ||
Beim Ausbau der Befestigungen wurden zwischen | Beim Ausbau der Befestigungen wurden zwischen 1014 und [[Annalen:1017|1017]] auch die bei einer Belagerung verwundbaren Ecken der Ringmauern verstärkt. Unvertraut mit den modernen horasischen Festungsbautheorien ließ die damalige Burgkommandantin an jeder Ecke runde '''Bastionen (5)''' bis auf Wehrganghöhe anbauen. Vom Fuss der Mauer gesehen sehen sie wie Türme aus, sind jedoch innerhalb des Mauerwerks bis auf Höhe Mauerkrone vollständig mit Erde und Steinen aufgeschüttet. Jede Bastion besitzt auf ihrem "Dach" eine Hölzerne Hütte, die mehreren Zwecken dient: Dem Schutz der Wächter vor Wind und Wetter, im Kriegsfall der Unterbringung zusätzlicher Soldaten und – als Zugeständnis an die moderne horasische Kriegsführung und Vorbereitung auf einen entsprechenden Angriff – zur Unterbringung von Geschützen, um von erhöhter Position aus Belagerungsmaschinen des Feindes zu beschießen. Das eine ist angesichts der Herrschaft [[wnd:Cusimo Garlischgrötz|Cusimo Garlischgrötz]] über sämtliche umliegenden Territorien mittlerweile eher unwahrscheinlich, das andere mangels vorhandenen Geschützen schlicht unmöglich. | ||
'''Ausserhalb der Karte''' | |||
Der Begriff '''Äußerer Burghof''' kann nur als Scherz verstanden werden. Denn die mannshohe Pallisade dient weniger dazu Angreifer draußen, als den dort frei weidenden Viehbestand der Burg drinnen zu halten. Um die offene Zisterne in der Mitte des "Hofs" stehen seit einigen Jahren die Katen und Werkstätten einer Handvoll angesiedelter horasischer Handwerksfamilien (Schmiedin, Zimmerfrau, Schneider, Sattlerin), die die Besatzung bei nötigen Unterhalts- und Reparaturarbeiten anweisen und unterstützen. | |||
Die jüngst gebaute '''Hängebrücke''' über den Phecadi entstammt einer Idee des [[Etto von Imdâl|Reichskastellans]] von [[Castilllo Imdâl]], nachdem dieser eine entsprechende Beschreibung in [[avwik:Kara ben Yngerimm|Kara ben Yngerimms]] ''In den Schluchten des Raschtulswalls'' gelesen hatte. Für schwere Ochsenkarren ist die Brücke zu schmal und zu wenig tragfähig, doch Händler mit Kiepen oder Tragtieren sowie die gelegentlich zur Bekämpfung räuberischer Sippenkrieger anrückende [[lfwiki:Goldene Legion]] sparen sich seither nasse Füße oder den Umweg über die Brücke im nahen horasischen Venga. Wenige Schritte von der Zollschranke entfernt steht eine Kate, wo fünf Zöllner unter der Leitung von Weibel Imeraldo Latrentian sich hier mehr oder weniger enthusiastisch darum kümmern, dass die kaiserliche Schatzkammer in Elenvina und die fürstliche in Punin vom Handelsverkehr auf dem Phecadi und der neuen Brücke die ihnen zustehenden Zolleinnahmen erhalten, Garlischgrötz hin oder her. | |||
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*'''Praios [[Annalen:1028|1028]] BF:''' Herzog [[lfwiki:Cusimo von Garlischgrötz|Cusimo von Garlischgrötz]] von [[lfwiki:Herzog von Grangor|Grangor]] wird von Kaiserin Rohaja mit der Markgrafschaft Windhag und der Reichsbaronie Kaiserlich Pheadien belehnt, um alte Erbansprüche auszugleichen. Castellanin Josmina von Bregelsaum als Anhängerin von Kaiser [[Selindian Hal von Gareth]] verweigert jedoch die Übergabe der Burg. | *'''Praios [[Annalen:1028|1028]] BF:''' Herzog [[lfwiki:Cusimo von Garlischgrötz|Cusimo von Garlischgrötz]] von [[lfwiki:Herzog von Grangor|Grangor]] wird von Kaiserin Rohaja mit der Markgrafschaft Windhag und der Reichsbaronie Kaiserlich Pheadien belehnt, um alte Erbansprüche auszugleichen. Castellanin Josmina von Bregelsaum als Anhängerin von Kaiser [[Selindian Hal von Gareth]] verweigert jedoch die Übergabe der Burg. | ||
*'''{{Datum|1028|12|28}}:''' Nach der Kapitulation Harbens beginnt Goldene Legion im Auftrag Cusimos mit der Belagerung Eslamsberges, verzichtet jedoch auf eine Beschießung. In den darauffolgenden Namenlosen Tagen entkommt Josmina mit wenigen Getreuen und schlägt sich in den Yaquirbruch durch. Die verbliebene Besatzung ergibt sich zwei Wochen darauf. | *'''{{Datum|1028|12|28}}:''' Nach der Kapitulation Harbens beginnt Goldene Legion im Auftrag Cusimos mit der Belagerung Eslamsberges, verzichtet jedoch auf eine Beschießung. In den darauffolgenden Namenlosen Tagen entkommt Josmina mit wenigen Getreuen und schlägt sich in den Yaquirbruch durch. Die verbliebene Besatzung ergibt sich zwei Wochen darauf. | ||
*'''Gegenwart:''' Inmitten der Garlischgrötzscher Lande gelegen, hat Eslamsberge seine Aufgabe als Grenzfestung des Neuen Reichs verloren. Die verbliebene Restbesatzung vermag mangels Arbeitskräften und Unterhaltsgeldern die Mauern und Gebäude nicht mehr instand zu halten | *'''Gegenwart:''' Inmitten der Garlischgrötzscher Lande gelegen, hat Eslamsberge seine Aufgabe als Grenzfestung des Neuen Reichs verloren. Die verbliebene Restbesatzung vermag mangels Arbeitskräften und Unterhaltsgeldern die Mauern und Gebäude nicht mehr instand zu halten. Nach wie vor sind in Eslamsberge Reichs- und Provinzzölle fällig, doch die wenigen Zöllner sind am Phecadi gebunden, während nördlich und östlich davon in den Hügeln und Wäldern der Schmuggel floriert. | ||
==Bewohner== | ==Bewohner== | ||
*[[avwik:Hundlinger|Alrik Hundlinger]] (Burghauptmann) | *[[avwik:Hundlinger|Alrik Hundlinger]] (Burghauptmann) | ||
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Aktuelle Version vom 17. April 2026, 15:40 Uhr
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Eslamsberge ist eine ehemalige Grenz- und Zollfeste in Kaiserlich Phecadien, gelegen am Phecadis. Das Castillo ist nicht mit dem an der Gugella gelegenen Grenzdorf Eslamsberg (in der Baronie Inostal) zu verwechseln.
Lage
Als Teil der Almadaner Kordillere bewacht Eslamsberge die Südgrenze des Mittelreiches. Die Feste liegt auf einem flachen Hügel etwas nördlich der Mündung der Grothe in den Phecadi, nur einen Steinwurf entfernt von ihrem horasischen Gegenüber, der Feste Phecanostein. Einige Meilen grotheaufwärts, ebenfalls noch in Sichtweite Eslamsberges, liegt die Steinburg, Hauptort der Windhager Baronie Osthagen und Residenz des Osthagener Vogts.
Jahrzehntelang wenig mehr als ein Turm mit einer Ringmauer drum herum, wurde die Anlage nach der Horasproklamation Amene Firdayons und den darauf folgenden Spannungen zwischen Altem und Neuem Reich nach 1014 BF massiv verstärkt. Einem massiven Einsatz moderner Belagerungsgeschütze wäre die Burg nach wie vor nicht gewachsen. Die erhöhten und an den Ecken durch Rundbastionen verstärkten Mauern haben die Wehrkraft der Anlage nichtsdestotrotz beträchtlich erhöht, wie die Ereignisse im Rahja 1017 beweisen.
Örtlichkeiten

Zentrum Eslamsberges ist der recht schlanke Bergfried (1), der nur über eine schmale Tür im ersten Stock betreten werden kann. Lange Jahre wenig mehr als zehn Schritt hoch, wurde er 1014-1016 BF auf das Doppelte erhöht und dient seither in seinen oberen Stockwerken wie zu Bosparans Zeiten als Plattpform für Rauch- und Feuersignale gen Westen (Steinburg) oder Norden (Imdâl).
Das massive Torhaus (2) bewacht nicht nur mit Fallgatter und Pechnase den Burgeingang, sondern dient auch als Wach- und Treppenhaus für den Aufstieg auf die Ringmauern. Neben einer Wachstube sind im Torhaus auch die Waffenkammer der Burg sowie ein Wohn- und Schlafraum für bis zu zehn Soldaten vorhanden, damit bei Alarm sofort Tor und Mauern besetzt werden können, ohne dass auf Verstärkung aus dem Palas gewartet werden muss. Heutzutage reichen diese Räumlichkeiten für die gesamte Burgbesatzung aus, einzig Castellan Etto und Hauptmann Hundlinger wohnen noch im Palas.
Als einziges Gebäude der Burg ist der Palas (3) nicht aus Stein, sondern aus Spargründen als Fachwerkbau errichtet – einzig das mit dem Wehrgang ebenerdige Dach besteht aus feuerfesten Lehmziegeln. Das Erdgeschoss umfasst eine Küche und einen Speisesaal, der im Kriegsfall Verstärkungen oder geflüchteten Zivilisten auch als Schlaf- oder Aufenthaltsraum dienen kann. Ein kleiner Altar in einer Ecke wird alle paar Monate für den Gottesdienst eines reisenden Geweihten der Zwölfe (meist Peraine, Praios oder Rondra) hergerichtet. Der überraschend großzügige Keller ragt einen halben Schritt über den Burghof hinaus und besitzt mehrere Fenster in den Hof, um die Räumlichkeiten mit Licht und Frischluft zu versorgen. Wie auf einem Schiff lagern in den Kammern Lebensmittel, Brennholz, Werkzeuge und Ausrüstung sowie in riesigen Weinfässern ein Wasservorrat um mehrere Monate Belagerung zu überstehen. Im Obergeschoss schließlich befinden sich die Wohnung und Diensträume des Burgkommandanten, die Zimmer des Burghauptmanns und seiner Unteroffiziere sowie ein seit Jahren leerer Schlafsaal für bis zu 50 Soldaten. Während das Untergeschoss nur durch einen Niedergang vom Hof aus betreten werden kann, sind Erd- und Obergeschoss durch eine Treppe verbunden, die in einer Falltür endet, durch die man aufs Dach und auf den Wehrgang gelangt.
Der enge Burghof (4) wurde durch den Ausbau von Torhaus und Palas vor drei Jahrzehnten noch kleiner als vorher. Zwischen den beiden eingeklemmt liegen die kleine Schmiede und der Stall, in dem das Burgvieh den Winter verbringt, während im Heuboden darüber nicht nur Heu, sondern auch Holzkohle und Erz für die Schmiede lagern.
Beim Ausbau der Befestigungen wurden zwischen 1014 und 1017 auch die bei einer Belagerung verwundbaren Ecken der Ringmauern verstärkt. Unvertraut mit den modernen horasischen Festungsbautheorien ließ die damalige Burgkommandantin an jeder Ecke runde Bastionen (5) bis auf Wehrganghöhe anbauen. Vom Fuss der Mauer gesehen sehen sie wie Türme aus, sind jedoch innerhalb des Mauerwerks bis auf Höhe Mauerkrone vollständig mit Erde und Steinen aufgeschüttet. Jede Bastion besitzt auf ihrem "Dach" eine Hölzerne Hütte, die mehreren Zwecken dient: Dem Schutz der Wächter vor Wind und Wetter, im Kriegsfall der Unterbringung zusätzlicher Soldaten und – als Zugeständnis an die moderne horasische Kriegsführung und Vorbereitung auf einen entsprechenden Angriff – zur Unterbringung von Geschützen, um von erhöhter Position aus Belagerungsmaschinen des Feindes zu beschießen. Das eine ist angesichts der Herrschaft Cusimo Garlischgrötz über sämtliche umliegenden Territorien mittlerweile eher unwahrscheinlich, das andere mangels vorhandenen Geschützen schlicht unmöglich.
Ausserhalb der Karte Der Begriff Äußerer Burghof kann nur als Scherz verstanden werden. Denn die mannshohe Pallisade dient weniger dazu Angreifer draußen, als den dort frei weidenden Viehbestand der Burg drinnen zu halten. Um die offene Zisterne in der Mitte des "Hofs" stehen seit einigen Jahren die Katen und Werkstätten einer Handvoll angesiedelter horasischer Handwerksfamilien (Schmiedin, Zimmerfrau, Schneider, Sattlerin), die die Besatzung bei nötigen Unterhalts- und Reparaturarbeiten anweisen und unterstützen.
Die jüngst gebaute Hängebrücke über den Phecadi entstammt einer Idee des Reichskastellans von Castilllo Imdâl, nachdem dieser eine entsprechende Beschreibung in Kara ben Yngerimms In den Schluchten des Raschtulswalls gelesen hatte. Für schwere Ochsenkarren ist die Brücke zu schmal und zu wenig tragfähig, doch Händler mit Kiepen oder Tragtieren sowie die gelegentlich zur Bekämpfung räuberischer Sippenkrieger anrückende lfwiki:Goldene Legion sparen sich seither nasse Füße oder den Umweg über die Brücke im nahen horasischen Venga. Wenige Schritte von der Zollschranke entfernt steht eine Kate, wo fünf Zöllner unter der Leitung von Weibel Imeraldo Latrentian sich hier mehr oder weniger enthusiastisch darum kümmern, dass die kaiserliche Schatzkammer in Elenvina und die fürstliche in Punin vom Handelsverkehr auf dem Phecadi und der neuen Brücke die ihnen zustehenden Zolleinnahmen erhalten, Garlischgrötz hin oder her.
Historie
- 882 v.BF: Gründung der Stadt Grangor an der Phecadimündung. Nur langsam dringen bosparanische Siedler phecadiaufwärts vor, da anders als bei Yaquir, Sikram und Grossem Fluss die mächtigen Phecadifälle keinen durchgehenden Schiffsverkehr zulassen.
- 444 v.BF: Lex Imperia. Die Präfektur Phecadia wird aus dem Königreich Nordmarken ausgegliedert und als Dominium dem bosparanischen Kernland angegliedert und teilt in der Folge das Schicksal der Gebiete am Yaquir. Die Familie Garlish wird dabei zum ersten Mal entmachtet.
- ca. 330-300 v.BF: Kaiser Jel-Horas baut 329 BF am östlichen Phecadiufer den Phecadistieg, um das Kernreich und die Nordmarken miteinander zu verbinden. Bis 307 v.BF. unterwirft das Bosparanische Reich das Königreich Windehag. Es wird vermutet, dass die Bergfriede Eslamsberges und der Steinburg ihre Wurzeln in bosparanischen Signaltürmen aus jener Zeit besitzen.
- um BF: Untergang des Bosparanischen Reichs. 11-56 BF wird das eroberte Land Yaquirien von den Garether Kaisern in die Protektorate Phecadien, Kuslik und Vorderes Almada unterteilt (später kommen noch die Protektorate Neetha und Drôl dazu).
- 752 BF: Unabhängigkeit des Lieblichen Felds und Teilung Phecadiens in einen nördlichen, kaiserlich verbliebenen, und einen südlichen, seither horasischen Teil.
- 750er Jahre: Ausbau der alten Turmruine über dem Yaquir zu einer Grenzfestung – eine hochtrabende Bezeichnung für einen kleinen, 10 Schritt hohen Turm mit einer einfachen Ringmauer. Gleichzeitig Aufteilung der alten Baronie Oberphecadien: Die Lande westlich des Phecadi werden der nordmärkischen Baronie Osthagen zugeteilt, diejenigen östlich des Phecadi der von Kaiser Eslam IV. Almada zugeschlagenen Baronie Kaiserlich Phecadien und ein winziger Zipfel nördlich des Farinquir an den nordmärkischen südlichen Teil der Herzöglich Fuchsgau.
- 21. HES 1014 BF: Answin-Krise. Nachdem sich in Vinsalt Königin Amene III. selber zur Amene-Horas gekrönt hat, wird die Grenze zwischen Altem und Neuem Reich geschlossen. Die bisher von einem einfachen Hauptmann befehligte Burg erhält eine Kastellanin aus dem Hochadel. Domna Josmina von Bregelsaum lässt Turm und Ringmauer massiv erhöhen und verstärken sowie einen Burggraben um den Hügel ausheben. Die Zahl der stationierten Soldaten wächst auf ein Mehrfaches.
- 15. bis 18. PRA 1018 BF: Eslamsberge wird von horasischen Söldnern unter Graf Kalman von Farsid angegriffen. Unter beidseitig schweren Verlusten hält die Besatzung unter Josmina von Bregelsaum stand.
- 21. PRA 1018 BF: Graf Kalman fällt während eines weiteren Angriffs. Bis 1. Efferd treffen als Verstärkung fünf Schwadronen schwere Reiterei unter Marschall Leomar von Berg und drei Regimenter unter Prinz Storko von Gareth in Eslamsberge ein, während jenseits des Horaswalls Herzöglich Grangorer Truppen aufmarschieren. Es kommt jedoch zu keinen weiteren Feindseligkeiten. Erst der am 8. ING 1020 BF unter dem Einfluss der im Osten des Mittelreichs stattfindenden Invasion Borbarads abgeschlossenen [[avwik:Frieden von Weidleth|Frieden von Weidleth}} beendet die Spannungen.
- Sommer 1020 BF: Um erneuten horasischen Angriffen besser widerstehen zu können lässt Kastellanin Josmina von Bregelsaum den Burggraben Eslamsberges massiv vertiefen und verbreitern.
- 22. PHE 1021 BF: Bei einem Phecadi-Hochwasser verlässt der Fluss sein Bett und überschwemmt den neuen Burggraben. Seither ist Eslamsberge eine Insel.
- Praios 1023 BF: Da die Grenze zwischen den beiden Provinzen Windhag und Almada in der Mitte des Phecadi verläuft, reklamiert das Fürstentum die Burg für sich als Teil der Almadaner Kordillere, während die Markgrafschaft sie weiterhin für sich beansprucht. Tatsächlich ist das Castillo nach wie vor eine Kaiserliche und kein Castellan hat bislang auch nur einen Kreuzer mehr als die dem jeweiligen Provinzherrn zustehenden Zölle gen Punin oder Harben entrichtet. Aufgrund der derografischen Abgeschiedenheit Phecadiens und der politischen Bedeutungslosigkeit der Sache lässt ein Entscheid der Kaiserlichen Verwaltung in Elenvina über die Zugehörigkeit des Castillo bis heute auf sich warten.
- Praios 1028 BF: Herzog Cusimo von Garlischgrötz von Grangor wird von Kaiserin Rohaja mit der Markgrafschaft Windhag und der Reichsbaronie Kaiserlich Pheadien belehnt, um alte Erbansprüche auszugleichen. Castellanin Josmina von Bregelsaum als Anhängerin von Kaiser Selindian Hal von Gareth verweigert jedoch die Übergabe der Burg.
- 28. RAH 1028 BF: Nach der Kapitulation Harbens beginnt Goldene Legion im Auftrag Cusimos mit der Belagerung Eslamsberges, verzichtet jedoch auf eine Beschießung. In den darauffolgenden Namenlosen Tagen entkommt Josmina mit wenigen Getreuen und schlägt sich in den Yaquirbruch durch. Die verbliebene Besatzung ergibt sich zwei Wochen darauf.
- Gegenwart: Inmitten der Garlischgrötzscher Lande gelegen, hat Eslamsberge seine Aufgabe als Grenzfestung des Neuen Reichs verloren. Die verbliebene Restbesatzung vermag mangels Arbeitskräften und Unterhaltsgeldern die Mauern und Gebäude nicht mehr instand zu halten. Nach wie vor sind in Eslamsberge Reichs- und Provinzzölle fällig, doch die wenigen Zöllner sind am Phecadi gebunden, während nördlich und östlich davon in den Hügeln und Wäldern der Schmuggel floriert.
Bewohner
- Alrik Hundlinger (Burghauptmann)
- Imeraldo Latrentian (Weibel, Kommandant der Zöllner)
Schwachstellen und Spielwerte
Ohne Überraschungsangriff ist die Burg eigentlich nur durch massiven Beschuss mit Belagerungswaffen oder Magie zu erobern, da sie durch ausreichende Vorratshaltung einer Belagerung monatelang widerstehen kann. Das Fehlen eines Burggrabens unmittelbar unterhalb der Mauern als Annäherungshinderns beeinträchtigt die Verteidigung der Burg allerdings erheblich. Die grösste Schwäche ist jedoch die geringe Besatzung, die bei einem Angriff von mehreren Seiten schlicht nicht überall gleichzeitig sein kann.
| Baupunkte (LE) | Härte (RS) | Struktur (BF) | |
|---|---|---|---|
| Ringmauer | 250 | 7 | 16 |
| Bastion | 175 | 7 | 15 |
| Turmmauer | 240 | 8 | 15 |
| Torhaus | 130 | 7 | 16 |
| Hölzerner Bastionsaufbau | 50 | 4 | 13 |
| Fallgatter | 20 | 5 | 16 |
| Tor | 45 | 5 | 18 |
(Alle Werte nach "Armorium Ardariticum")
Siehe auch
- Beschreibung Eslamsberges im Windhag-Wiki
- Beschreibung Eslamsberges im Horasreich-Wiki
- Beschreibung Eslamsberges im Wiki Aventurica (Widerspruch in der Datierung des Angriffs Graf Kalmans. Keine Aufnahme des Widerspruchs, dass AB 58 die Burg eindeutig westlich des Phecadis ansiedelt (die Horasier müssen von Phecanostein aus mühsam über den Fluss setzen, um sie anzugreifen), die SH "Das Königreich Almada" dagegen östlich des Phecadis).