Junkergut Valdecorneja: Unterschied zwischen den Versionen
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|Baronie=[[Königlich Franfeld|Franfeld]] | |Baronie=[[Königlich Franfeld|Franfeld]] | ||
|Herrschaft=[[Caldaña de Valdecorneja]] | |Herrschaft=[[Caldaña de Valdecorneja]] | ||
|Einwohner= | |Einwohner=800 | ||
|Anteil an Unfreien=ca. | |Anteil an Unfreien=ca. 90 % | ||
|Geltende Rechtsordnung=Ragatisches Grafenrecht | |Geltende Rechtsordnung=Ragatisches Grafenrecht | ||
|Siedlungen=[[Marbenval]], [[Klein-Turo]] | |Siedlungen=[[Marbenval (Dorf)|Marbenval]], [[Klein-Turo]], einige weitere kleine Weiler und Höfe | ||
|Castillos=[[Burg Valdecorneja]] | |Castillos=[[Burg Valdecorneja|Castillo Valdecorneja]] | ||
|Bewaffnete= | |Bewaffnete=Waffenvolk der Junkerin | ||
|Landschaften= | |Landschaften=[[Caldaia]], hügelige Heidelandschaft, die für die Viehzucht, den Obst- und Weinanbau genutzt wird | ||
|Forste= | |Forste= | ||
|Gewässer= | |Gewässer=Rinnval | ||
|Besonderheiten= | |Besonderheiten=die Marbenkluft, die Nebelheide, [[Boron-Kloster Metjaroeda|Boron-Kloster Metjaroeda]] | ||
|Kennziffer= | |Kennziffer= | ||
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Das '''Junkergut Valdecorneja''' ist ein Afterlehen | Das '''Junkergut Valdecorneja''' ist ein Afterlehen des [[Caldaia|caldaïschen]] [[Königlich Franfeld|Kronguts Franfeld]]. Es ist Erbland der urcaldaïschen und gleichnamigen [[Familia de Valdecorneja]]. | ||
==Derographie== | |||
Das Lehen liegt im Nordwesten der [[Königlich Franfeld|Baronie]] an der Grenze hin zum in [[gar:Garetien:Königreich_Garetien|Garetien]] liegenden [[gar:Garetien:Baronie_Fremmelsfelde|Fremmelsfelde]]. Die Lande zeigen die für [[Caldaia|Caldaïa]] so typische liebliche Hügellandschaft, gesäumt von blühenden Heiden und vereinzelten Obsthainen und Weinbergen. Geteilt wird das Land durch die düstere Marbenkluft, die sich gleich einer Wunde durch die sonst so bezaubernde Landschaft zieht. | |||
===Wichtige Örtlichkeiten=== | |||
''„Als die Urmutter Sumu sich im Überlebenskampf gegen den Allvater Los befand, schlug er ihr manch Wunde, die ihren makellosen Leib verletzte. Die bekannteste und größte mag in diesem Zusammenhang die leblose Gor sein. Doch auch kleinere Landmarken kann man auf dem Kontinent finden; eine eben solche vermuten meine Collegae im lieblichen Hochland Caldaïas mit dem sogenannten Marbenval ... oder garetisiert auch Marbenkluft genannt. Nicht nur finden sich hier Vorkommen von Blutstein, dem geronnenen Blutes der Urmutter, sondern auch die Totengötter scheinen Interesse an diesem Ort gefunden zu haben, sieht man doch beständig ihre Diener über der Kluft kreisen. Auch zeigten Berichte aus der Zeit der Magierkriege, dass die Grenze zwischen den Sphären hier eine nur sehr dünne sein mag.“''<br> | |||
- aus den Aufzeichnungen des Draconiters Nikanor dylli Thenos, neuzeitlich | |||
Die eindeutig bekannteste Örtlichkeit des Junkerguts ist die '''Marbenkluft''' (auch Marbenval geheißen), die die sanften Hügel des Lehens wie eine ins makellose Land geschlagene Wunde durchzieht. Die Kluft wird von vielen abergläubisch gemieden, meinen doch nicht wenige einfältige Bewohner der Gegend, dass es sich bei diesem Ort um einen Übertritt ins Totenreich handelt. Eine Ausnahme hiervon stellt die [[Familia de Valdecorneja|Junkersfamilie]], die ihre [[Burg Valdecorneja|Stammburg]] ebenso an der Klamm errichtet hat, wie die [[:avwik:Puniner_Ritus|Boron-Kirche]] das kleine Kloster [[Boron-Kloster Metjaroeda|Metjaroeda]]. | |||
In der Kluft hausen auffällig viele Krähenvögel und in früheren, dunkleren Tagen diente sie als Hinrichtungsort oder Stelle, an der nicht wenige den Freitod suchten. Seit dem Beginn des Sternenfalls gesellen sich nicht selten kleinere Geiervögel zu den Schwarzgefiederten und es gibt hin und wieder Geistererscheinungen in der Nähe der Kluft, welche die Geweihten des [[Boron-Kloster Metjaroeda|Klosters]] untersuchen und versuchen einzudämmen. | |||
Jener Teil des caldaïschen Heidelandes, das in unmittelbarer Nähe zur Marbenkluft liegt, wird im Volksmund gerne die '''Nebelheide''' genannt, scheinen die Schwaden hier doch besonders häufig zu erscheinen und sich in weiterer Folge auch lange zu halten. | |||
Entlang der Kluft und wechseln sich hügeliges und ebenes Gelände schwungvoll ab, was einfachen Wein- und Obstanbau erlaubt, deren sanfte Hänge und Haine sich mit Wiesen, Weiden und Wäldchen abwechseln, welche einen hinlänglichen bis ansehnlichen Ertrag haben. Größte Siedlung ist das Dorf [[Marbenval (Dorf)|'''Marbenval''']] mit dem dortigen Weingut ''Cosecha Dulce'', dessen Umfeld von den Bewohnern auch liebevoll '''Campos de Oro''' (Goldene Felder) genannt wird. In der Bergbausiedlung [[Klein-Turo|'''Klein-Turo''']] nahe der Klamm baut man im bescheidenen Maße Erze ab, darunter den seltenen [[:avwik:Blutstein_(Erz)|Blutstein]], der als geronnenes Blut [[:avwik:Sumu|Sumus]] verstanden wird. Darüber hinaus verteilen sich die Einwohner des Junkerguts auf kleine Weiler und wenige Groß- und Freihöfe. | |||
==Land und Leute== | |||
[[Datei:CasaCepa.jpg|thumb|left|300px|Das Weingut Cosecha Dulce im lieblichen Hochland Caldaïas]]Die Bewohner des Lehens sind fleißig, arbeitsam und gelten nicht unbedingt als weltoffen. Man lebt fern ab der Ballungsräume im Hochland [[Caldaia|Caldaïas]] und kommt mangels wichtiger Straßen und Handelswege nur sehr selten in die Verlegenheit fremde Menschen kennenzulernen. Da neun von zehn Menschen im Junkergut Valdecorneja unfrei sind, kennt die große Mehrheit sowieso nicht viel mehr als die eigene Scholle. | |||
Das Leben in diesen Breiten ist aber dennoch ein annehmliches; die Felder und Obstbäume sorgen für einen schönen Überschuss und ein anständiges Auskommen, die Herden sind groß und die Bauern können von Weide zu Weide ziehen ohne Überfälle zu fürchten. Wichtigste Handelswaren stellen neben Wolle und Fleisch vor allem Obstweine dar. Hierbei wären vor allem die Sorten ''Sidra Dorada'' (goldener Apfel), ''Pera Blanca'' (weiße Birne) oder ''Rubí de Cereza'' (Kirschrubin) zu nennen. | |||
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Aktuelle Version vom 4. Dezember 2025, 12:50 Uhr
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Das Junkergut Valdecorneja ist ein Afterlehen des caldaïschen Kronguts Franfeld. Es ist Erbland der urcaldaïschen und gleichnamigen Familia de Valdecorneja.
Derographie
Das Lehen liegt im Nordwesten der Baronie an der Grenze hin zum in Garetien liegenden Fremmelsfelde. Die Lande zeigen die für Caldaïa so typische liebliche Hügellandschaft, gesäumt von blühenden Heiden und vereinzelten Obsthainen und Weinbergen. Geteilt wird das Land durch die düstere Marbenkluft, die sich gleich einer Wunde durch die sonst so bezaubernde Landschaft zieht.
Wichtige Örtlichkeiten
„Als die Urmutter Sumu sich im Überlebenskampf gegen den Allvater Los befand, schlug er ihr manch Wunde, die ihren makellosen Leib verletzte. Die bekannteste und größte mag in diesem Zusammenhang die leblose Gor sein. Doch auch kleinere Landmarken kann man auf dem Kontinent finden; eine eben solche vermuten meine Collegae im lieblichen Hochland Caldaïas mit dem sogenannten Marbenval ... oder garetisiert auch Marbenkluft genannt. Nicht nur finden sich hier Vorkommen von Blutstein, dem geronnenen Blutes der Urmutter, sondern auch die Totengötter scheinen Interesse an diesem Ort gefunden zu haben, sieht man doch beständig ihre Diener über der Kluft kreisen. Auch zeigten Berichte aus der Zeit der Magierkriege, dass die Grenze zwischen den Sphären hier eine nur sehr dünne sein mag.“
- aus den Aufzeichnungen des Draconiters Nikanor dylli Thenos, neuzeitlich
Die eindeutig bekannteste Örtlichkeit des Junkerguts ist die Marbenkluft (auch Marbenval geheißen), die die sanften Hügel des Lehens wie eine ins makellose Land geschlagene Wunde durchzieht. Die Kluft wird von vielen abergläubisch gemieden, meinen doch nicht wenige einfältige Bewohner der Gegend, dass es sich bei diesem Ort um einen Übertritt ins Totenreich handelt. Eine Ausnahme hiervon stellt die Junkersfamilie, die ihre Stammburg ebenso an der Klamm errichtet hat, wie die Boron-Kirche das kleine Kloster Metjaroeda.
In der Kluft hausen auffällig viele Krähenvögel und in früheren, dunkleren Tagen diente sie als Hinrichtungsort oder Stelle, an der nicht wenige den Freitod suchten. Seit dem Beginn des Sternenfalls gesellen sich nicht selten kleinere Geiervögel zu den Schwarzgefiederten und es gibt hin und wieder Geistererscheinungen in der Nähe der Kluft, welche die Geweihten des Klosters untersuchen und versuchen einzudämmen.
Jener Teil des caldaïschen Heidelandes, das in unmittelbarer Nähe zur Marbenkluft liegt, wird im Volksmund gerne die Nebelheide genannt, scheinen die Schwaden hier doch besonders häufig zu erscheinen und sich in weiterer Folge auch lange zu halten.
Entlang der Kluft und wechseln sich hügeliges und ebenes Gelände schwungvoll ab, was einfachen Wein- und Obstanbau erlaubt, deren sanfte Hänge und Haine sich mit Wiesen, Weiden und Wäldchen abwechseln, welche einen hinlänglichen bis ansehnlichen Ertrag haben. Größte Siedlung ist das Dorf Marbenval mit dem dortigen Weingut Cosecha Dulce, dessen Umfeld von den Bewohnern auch liebevoll Campos de Oro (Goldene Felder) genannt wird. In der Bergbausiedlung Klein-Turo nahe der Klamm baut man im bescheidenen Maße Erze ab, darunter den seltenen Blutstein, der als geronnenes Blut Sumus verstanden wird. Darüber hinaus verteilen sich die Einwohner des Junkerguts auf kleine Weiler und wenige Groß- und Freihöfe.
Land und Leute

Die Bewohner des Lehens sind fleißig, arbeitsam und gelten nicht unbedingt als weltoffen. Man lebt fern ab der Ballungsräume im Hochland Caldaïas und kommt mangels wichtiger Straßen und Handelswege nur sehr selten in die Verlegenheit fremde Menschen kennenzulernen. Da neun von zehn Menschen im Junkergut Valdecorneja unfrei sind, kennt die große Mehrheit sowieso nicht viel mehr als die eigene Scholle.
Das Leben in diesen Breiten ist aber dennoch ein annehmliches; die Felder und Obstbäume sorgen für einen schönen Überschuss und ein anständiges Auskommen, die Herden sind groß und die Bauern können von Weide zu Weide ziehen ohne Überfälle zu fürchten. Wichtigste Handelswaren stellen neben Wolle und Fleisch vor allem Obstweine dar. Hierbei wären vor allem die Sorten Sidra Dorada (goldener Apfel), Pera Blanca (weiße Birne) oder Rubí de Cereza (Kirschrubin) zu nennen.