Chronik.Ereignis1033 Feldzug Kornhammer 02: Unterschied zwischen den Versionen

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==[[Königlich Kornhammer]], 02. Rondra [[Annalen:1033|1033]] BF==
==[[Königlich Kornhammer]], 02. Rondra [[Annalen:1033|1033]] BF==
===Auf [[Burg Scheffelstein]]===
===Auf [[Burg Scheffelstein]] (am frühen Nachmittag)===  
 
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=====02. Rondra, am frühen Nachmittag=====  
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Er würde gleich dem Marschall schreiben. Vielleicht bekäme dieser die Botschaft immerhin persönlich in die Hände. Wahrscheinlich käme der Entsatz dennoch nicht schneller nach [[Königlich Kornhammer]], aber möglicherweise half es dem Marschall immerhin bei der militärischen Einschätzung der Lage. Ferkinas, die eine Burg belagerten. Wer hatte so etwas schon einmal gehört?
Er würde gleich dem Marschall schreiben. Vielleicht bekäme dieser die Botschaft immerhin persönlich in die Hände. Wahrscheinlich käme der Entsatz dennoch nicht schneller nach [[Königlich Kornhammer]], aber möglicherweise half es dem Marschall immerhin bei der militärischen Einschätzung der Lage. Ferkinas, die eine Burg belagerten. Wer hatte so etwas schon einmal gehört?


'Zu Händen des Gwain Isonzo von Harmamund, Reichserzmarschall des Neuen Reiches, Reichsvogt von Kaiserlich Omlad. Hoch verehrter Dom Gwain, Eure hochgeborene Exzellenz, hiermit erlaube ich mir, Euch in Kenntnis setzen über die augenblickliche militärische Lage im Königlichen Eigengut Kornhammer. Das Castillo Scheffelstein ist von der Versorgung weitgehend abgeschnitten. Derzeit haben etwa eintausend Bauern und Bürgerliche Zuflucht in der Burg gesucht. Etwa zweihundert Ferkinas halten die Ortschaft Kornhammer besetzt ...'
'Zu Händen des Gwain Isonzo von Harmamund, Reichserzmarschall des Neuen Reiches, Reichsvogt von Kaiserlich Omlad. Hoch verehrter Dom Gwain, Eure hochgeborene Exzellenz, hiermit erlaube ich mir, Euch in Kenntnis zu setzen über die augenblickliche militärische Lage im Königlichen Eigengut Kornhammer. Das Castillo Scheffelstein ist von der Versorgung weitgehend abgeschnitten. Derzeit haben etwa eintausend Bauern und Bürgerliche Zuflucht in der Burg gesucht. Etwa zweihundert Ferkinas halten die Ortschaft Kornhammer besetzt ...'


Was, wenn er die Bauern bewaffnen und gegen die Wilden ins Dorf schicken würde? Sie waren in der Überzahl! Aber, nein, er hatte ja gesehen, wie die jungen Männer am Vorabend von den Ferkinas niedergemetzelt worden waren. Selbst wenn es nur Hundert Wilde wären - gegen ausgebildete Krieger konnten ein paar Bauern mit Heugabeln nichts ausrichten.
Was, wenn er die Bauern bewaffnen und gegen die Wilden ins Dorf schicken würde? Sie waren in der Überzahl! Aber, nein, er hatte ja gesehen, wie die jungen Männer am Vorabend von den Ferkinas niedergemetzelt worden waren. Selbst wenn es nur Hundert Wilde wären - gegen ausgebildete Krieger konnten ein paar Bauern mit Heugabeln nichts ausrichten.
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Hesindian nahm eine zweite Briefrolle zur Hand und schrieb:
Hesindian nahm eine zweite Briefrolle zur Hand und schrieb:


'Zu Händen der Rifada Jezebela Almadina da Vanya, Junkerin von Vanyadâl. Meine teure Domna Rifada, abermals möchte ich Euch meinen innigsten Dank dafür aussprechen, dass Ihr Euch erboten habt, zwei wachsame Augen auf meine Großtochter und Eure Nichte Richeza zu haben. Mögen die Herrin Rondra und der Herr Phex Eure Suche nach dem Knaben Praiodor mit Erfolg bescheiden. Bitte sendet mit Nachricht, sobald Ihr diese Taube erhaltet. So Richeza noch bei Euch weilt, sendet sie vorerst nicht zurück nach Kornhammer. Die Königliche Baronie ist vollständig von Bergwilden besetzt, eine Reise von Selaque oder Falado nach Scheffelstein zu gefährlich. Sofern die Lage in Kaiserlich Selaque sich günstiger darstellt, wäre ich Euch zutiefst verbunden, wenn Ihr sie noch einige Zeit in Eurer Obhut behieltet, anderfalls bitte ich Euch, sie zu meinem Bruder nach Ragath zu senden. Mögen die Götter Euch segnen! Euer ergebenster Hesindian von Kornhammer-Scheffelstein, Cronvogt zu Königlich Kornhammer, Junker zu Scheffelstein.'
'Zu Händen der Rifada Jezebela Almadina da Vanya, Junkerin von Vanyadâl. Meine teure Domna Rifada, abermals möchte ich Euch meinen innigsten Dank dafür aussprechen, dass Ihr Euch erboten habt, zwei wachsame Augen auf meine Großtochter und Eure Nichte Richeza zu haben. Mögen die Herrin Rondra und der Herr Phex Eure Suche nach dem Knaben Praiodor mit Erfolg bescheiden. Bitte sendet mir Nachricht, sobald Ihr diese Taube erhaltet. So Richeza noch bei Euch weilt, sendet sie vorerst nicht zurück nach Kornhammer. Die Königliche Baronie ist vollständig von Bergwilden besetzt, eine Reise von Selaque oder Falado nach Scheffelstein zu gefährlich. Sofern die Lage in Kaiserlich Selaque sich günstiger darstellt, wäre ich Euch zutiefst verbunden, wenn Ihr sie noch einige Zeit in Eurer Obhut behieltet, anderfalls bitte ich Euch, sie zu meinem Bruder nach Ragath zu schicken. Mögen die Götter Euch segnen! Euer ergebenster Hesindian von Kornhammer-Scheffelstein, Cronvogt zu Königlich Kornhammer, Junker zu Scheffelstein.'


Aller guten Dinge waren drei. Und so wandte sich Hesindian in einem dritten Schreiben an die Reichsvogtin Praiosmin von Elenta. Er bedauerte, den von Ihr erbetenen militärischen Entsatz aus gegebenen Gründen nicht leisten zu können und schilderte die verzweifelte Lage in seinem eigenen Lehen. Weiterhin bat er sie um Nachricht über die Zustände in Kaiserlich Selaque und schloss auch hier mit einer persönlichen Bitte:
Aller guten Dinge waren drei. Und so wandte sich Hesindian in einem dritten Schreiben an die Reichsvogtin Praiosmin von Elenta. Er bedauerte, den von Ihr erbetenen militärischen Entsatz aus gegebenen Gründen nicht leisten zu können und schilderte die verzweifelte Lage in seinem eigenen Lehen. Weiterhin bat er sie um Nachricht über die Zustände in Kaiserlich Selaque und schloss auch hier mit einer persönlichen Bitte: