Chaidarion: Unterschied zwischen den Versionen

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{{Person
| style="background: #003993" | <big><center>'''Chaidarion'''</center></big>
|Tsatag=ca. 180 vor BF
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|Spezies=Riesenlindwurm
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|Größe=36 Schritt
|- style="vertical-align:top"
|Gewicht=9000 Stein
|  valign=top|'''Tsatag:'''
|Schuppen=grün-gold
| ca. 180 vor BF
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|-
|Kurzcharakteristik=
| valign=top|'''Länge:'''
|Herausragende Eigenschaften=
| 36 Schritt
|Herausragende Talente=
|-
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| valign=top|'''Gewicht:'''
|Liturgien=
| ca. 9000 Stein
|Vorteile=Flugfähigkeit, herausragender Seh- und Geruchssinn, Feuerodem, zaubermächtig
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| valign=top|'''Schuppenfarbe:'''
|Zöglinge=
| Grün-Gold
|Nachteile=Die 3 Gehirne sind oft uneinig, linkes Vorderbein ist lahm
|-
|Beziehungen=keine (bekämpft auch andere Drachen)
| valign=top|'''Augenfarbe:'''
|Finanzkraft=sehr groß (Drachenhort umfasst div. Kleinodien)
| Gelb
|Verwendung im Spiel=
|-
|Zitate=
| valign=top|'''Vorteile:'''
|Eltern=
| Flugfähigkeit, herausragender Seh- und Geruchssinn, Feuerodem, zaubermächtig
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| Die 3 Gehirne sind oft uneinig, linkes Vorderbein ist lahm
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|  valign=top|'''Beziehungen:'''
|Feinde und Konkurrenten=[[Groschka Tochter der Bulgi]]
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|Spielstatus=offizieller NSC
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}}
|  valign=top|'''Finanzkraft:'''
Bis zu ihrem Tod im Jahre [[Annalen:1048|1048 BF]] war die Riesenlindwürmin '''Chaidarion''' eine der ältesten, gefährlichsten und meistgehassten Bewohnerinnen Almadas, die im Eisenwald lebte und nahezu das gesamte [[Königreich Almada|Mittägliche Königreich]] und die angrenzenden Gebiete als ihr Jagdrevier ansah. Als auf den Brigellafeldern von [[Brig-Lo]] die [[avwik:II. Dämonenschlacht|II. Dämonenschlacht]] geschlagen wurde, war Chaidarion bereits lange geboren und seither tauchte sie viele Dutzend Male über den besiedelten Gebieten der Menschen auf und verbreitete bei ihrer Jagd auf Beute und Schätze Angst und Schrecken.
| sehr groß (Drachenhort umfasst div. Kleinodien)
|}
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Eine der ältesten, gefährlichsten und meistgehassten Bewohnerinnen Almadas ist die Riesenlindwürmin '''Chaidarion''', die im Eisenwald lebt und nahezu das gesamte [[Königreich Almada|Mittägliche Königreich]] und die angrenzenden Gebiete als ihr Jagdrevier ansieht. Als auf den Brigellafeldern von [[Brig-Lo]] die [[avwik:II. Dämonenschlacht|II. Dämonenschlacht]] geschlagen wurde, war Chaidarion bereits lange geboren und seither tauchte sie viele Dutzend Male über den besiedelten Gebieten der Menschen auf und verbreitete bei ihrer Jagd auf Beute und Schätze Angst und Schrecken.


[[Bild:Chaidarion.jpg|left|thumb|490px|Die Lindwürmin Chaidarion über dem Hohen Schneewig]]
[[Bild:Chaidarion.jpg|left|thumb|490px|Die Lindwürmin Chaidarion über dem Hohen Schneewig]]
==Äußeres==
==Äußeres==
Wenn Chaidarions Schatten den Himmel verdunkelt, bringt sich fast jedes zwei- oder vierbeinige Wesen so schnell in Deckung wie es kann, denn die Würmin ist mit ihren drei feuerspeienden Häuptern, einer Gesamtlänge von fast 36 Schritt von den rauchenden Nüstern bis zur Schwanzspitze und dem Gewicht mehrerer beladener Ochsenfuhrwerke eine sehr imposante und verängstigende Erscheinung.
Wenn Chaidarions Schatten den Himmel verdunkelte, brachte sich fast jedes zwei- oder vierbeinige Wesen so schnell in Deckung wie es konnte, denn die Würmin war mit ihren drei feuerspeienden Häuptern, einer Gesamtlänge von fast 36 Schritt von den rauchenden Nüstern bis zur Schwanzspitze und dem Gewicht mehrerer beladener Ochsenfuhrwerke eine sehr imposante und verängstigende Erscheinung.


Ihren sechs Augen entgeht im Flug selbst aus großer Höhe fast nichts. Dazu kommt noch ein Geruchssinn, der warmblütige Lebewesen schon am Angstschweiß orten kann. Ihr im Sonnenlicht grün-golden schillernder Schuppenpanzer weist inzwischen einige kahle, vernarbte Stellen auf - teils eine normale Alterserscheinung, teils auch erbitterten Kämpfen mit anderen (zumeist männlichen) Drachen geschuldet, die alle paar Menschengenerationen über dem [[Eisenwald]] kreisen, in der Hoffnung, sich mit Chaidarion paaren zu können, die sich jedoch bisher gegenüber ihren Verehrern als äußerst kratzbürstig erwiesen hat. Seit sie vor einigen Jahren um ein Haar in eine Falle getappt wäre, die ihr der damalige Baron [[Konnar vom Berg]] stellte, lahmt Chaidarion am linken Vorderbein, wo sie die wundertätige Axt von [[Caralus der Löwe|Caralus dem Löwen]] verletzte. Dies behindert sie jedoch nur beim Laufen, was ohnehin nicht zu ihren bevorzugten Fortbewegungsmethoden gehört.
Ihren sechs Augen entging im Flug selbst aus großer Höhe fast nichts. Dazu kam noch ein Geruchssinn, der warmblütige Lebewesen schon am Angstschweiß orten konnte. Ihr im Sonnenlicht grün-golden schillernder Schuppenpanzer wies einige kahle, vernarbte Stellen auf - teils eine normale Alterserscheinung, teils auch erbitterten Kämpfen mit anderen (zumeist männlichen) Drachen geschuldet, die alle paar Menschengenerationen über dem [[Eisenwald]] kreisten, in der Hoffnung, sich mit Chaidarion paaren zu können, die sich jedoch ausnahmslos abwies. Ihre letzten Götterläufe auf Dere lahmte sie am linken Vorderbein, dort, wo sie die wundertätige Axt von [[Caralus der Löwe|Caralus dem Löwen]] verletzt hatte. Der damalige Baron [[Konnar vom Berg]] hatte ihr eine Falle gestellt, letztlich jedoch ohne Erfolg. Die Behinderung hinderte sie jedoch nur beim Laufen, was ohnehin nicht zu ihren bevorzugten Fortbewegungsmethoden gehörte.


==Curriculum Vitae==
==Curriculum Vitae==
Chaidarion ist eine direkte Nachfahrin einer Kreatur aus dem Zeitalter des Gottdrachenkaisertums von Zze Tha - sie wurde vermutlich bereits zur Blütezeit des Almadinen Emirates unter der Regentschaft Ashulabs des Ehrgeizigen geboren, als der sagenumwobene [[avwik: Drachenorden|Drachenorden]] noch großen Einfluss in Al'Mada besaß.
Chaidarion war eine direkte Nachfahrin einer Kreatur aus dem Zeitalter des Gottdrachenkaisertums von Zze Tha - sie wurde vermutlich bereits zur Blütezeit des Almadinen Emirates unter der Regentschaft Ashulabs des Ehrgeizigen geboren, als der sagenumwobene [[avwik: Drachenorden|Drachenorden]] noch großen Einfluss in Al'Mada besaß.


Als ihre Wohnstätte galt damals und auch heute noch der [[Hoher Schneewig|Hohe Schneewig]], ein etwa 1.900 Schritt hoher, gletschergekrönter Berg im zentralen [[Eisenwald]] an der nordmärkisch-almadanischen Grenze, den die Erzzwerge ''Gragatoschox'' nennen (Rogolan: ''wertloser Stein'') - weswegen kein einziger ihrer Stollen und Tunnel zu diesem Berg hinführt.
Als ihre Wohnstätte galt der [[Hoher Schneewig|Hohe Schneewig]], ein etwa 1.900 Schritt hoher, gletschergekrönter Berg im zentralen [[Eisenwald]] an der nordmärkisch-almadanischen Grenze, den die Erzzwerge ''Gragatoschox'' nennen (Rogolan: ''wertloser Stein'') - weswegen kein einziger ihrer Stollen und Tunnel zu diesem Berg hinführt.


In ihrem mittlerweile 1200jährigen Dasein flog Chaidarion mehrere Dutzend Angriffe auf menschliche und zwergische Ansiedlungen, vor allem in der [[Grafschaft Waldwacht|Waldwacht]] und im nördlich anschließenden Isenhag und im Tal des Großen Flusses. Aber selbst über der Capitale [[Punin]] und dem zentralen [[Grafschaft Yaquirtal|Yaquirtal]] wurde ihre bedrohliche Silhouette schon am Himmel gesichtet.
In ihrem 1200jährigen Dasein flog Chaidarion mehrere Dutzend Angriffe auf menschliche und zwergische Ansiedlungen, vor allem in der [[Grafschaft Waldwacht|Waldwacht]] und im nördlich anschließenden Isenhag und im Tal des Großen Flusses. Aber selbst über der Capitale [[Punin]] und dem zentralen [[Grafschaft Yaquirtal|Yaquirtal]] wurde ihre bedrohliche Silhouette schon am Himmel gesichtet.


Die drachenhassenden Angroschim unternahmen schon viele Anstrengungen und Versuche, dem Untier den Garaus zu machen, selbst eines ihrer sagenumworbenen Drachentöter-Spießgespanne soll sich vor einigen hundert Götterläufen schon auf den Hohen Schneewig hinaufgewagt haben. Aber Chaidarion ist schlau und verschlagen und wittert heraufziehende Gefahren frühzeitig. Viele ambitionierte und hoffnungsfrohe Lindwurmjäger ließen bei der Hatz auf sie im Eisenwald selbst ihr Leben oder wurden vom Jäger zum Gejagten. Der Drachenwarn- und Spähturm des Nestes Thausand in [[Baronie Bangour|Bangour]] ist vielfach brandgeschwärzt vom Feuerodem der attackierend anfliegenden Würmin. Immerhin konnten die Zwerge erreichen, dass sich die Drachin mittlerweile kaum noch in die Nähe ihrer oberderischen Festungen wie [[Tolshidur]] wagt, wo sie sofort von Torsionsschleudergeschützen unter Beschuss genommen wird. Dabei mussten sie jedoch im Gegenzug hinnehmen, dass Chaidarion mit Vorliebe Jagd auf durchs Gebirge reisende Zwerge macht. So tötete sie [[Annalen:977|977]] BF bei [[Königlich Jennbach]] die Angroschna [[Bulgi Tochter der Tiruscha]], Gemahlin des Zwergengrafen [[Rabosch Sohn des Reshmin]].
Die drachenhassenden Angroschim unternahmen viele Anstrengungen und Versuche, dem Untier den Garaus zu machen, selbst eines ihrer sagenumworbenen Drachentöter-Spießgespanne soll sich vor einigen hundert Götterläufen schon auf den Hohen Schneewig hinaufgewagt haben. Viele ambitionierte und hoffnungsfrohe Lindwurmjäger ließen bei der Hatz auf sie im Eisenwald selbst ihr Leben oder wurden vom Jäger zum Gejagten. Der Drachenwarn- und Spähturm des Nestes Thausand in [[Baronie Bangour|Bangour]] ist vielfach brandgeschwärzt vom Feuerodem der attackierend anfliegenden Würmin.


Nach dem letzten großen Angriff Chaidarions auf menschliches Kulturland, als sie im Efferdmond [[Annalen:1022|1022]] die alte Fürstenburg [[Viryamun]] angegriffen hatte, versammelte sich in [[Taladur]] auf Befehl des erzürnten Grafen Rabosch, ein großes Kontingent an Almadaner und [[kos:Kosch|Koscher]] Lindwurm-Hetzern, die Chaidarion herausforderten. Durch ein von den Ambosszwergen angefertigtes Replikat der Axt von [[Caralus der Löwe|Caralus dem Löwen]], die Chaidarion in ihrer drachischen Jugendzeit vor tausend Jahren schon einmal verletzt hatte, gelang es dem [[Descendiente]]s-Baron [[Konnar vom Berg]], Chaidarion eines ihrer drei Häupter abzuschlagen und sie an der Tatze des linken Vorderfußes zu verletzen. Seither ward die Würmin kaum mehr über den Menschenlanden gesehen, aber es heißt, ihr fehlendes Haupt sei inzwischen dank der wundersamen Regenerationsfähigkeit der Lindwürmer nachgewachsen, während sie ihr Bein nach wie vor kaum belasten könne.
[[Annalen:977|977]] BF tötete sie bei [[Königlich Jennbach]] die Angroschna [[Bulgi Tochter der Tiruscha]], Gemahlin des Zwergengrafen [[Rabosch Sohn des Reshmin]] und Mutter der späteren Gräfin [[Groschka Tochter der Bulgi]].
 
Im Efferd [[Annalen:1022|1022]] griff sie die alte Fürstenburg [[Viryamun]] an, woraufhin sich auf Befehl des erzürnten Grafen Rabosch ein großes Kontingent an Almadaner und [[kos:Kosch|Koscher]] Lindwurm-Hetzern in [[Taladur]] sammelte, um Chaidarion herauszufordern. Durch ein von den Ambosszwergen angefertigtes Replikat der Axt von [[Caralus der Löwe|Caralus dem Löwen]], die Chaidarion in ihrer drachischen Jugendzeit vor tausend Jahren schon einmal verletzt hatte, gelang es dem [[Descendiente]]s-Baron [[Konnar vom Berg]], Chaidarion eines ihrer drei Häupter abzuschlagen und sie an der Tatze des linken Vorderfußes zu verletzen.  
 
Erst Mitte [[Annalen:1048|1048]] BF gelang es einer großen Jagdgesellschaft rund um Groschka, Tochter der Bulgi, die einer 20-köpfigen [[Grafschaft Waldwacht|Waldwachter]] Schar vorstand, und Hochkönig [[avwik:Albrax Sohn des Agam|Albrax, Sohn des Agam]], der weitere 20 Krieger inklusive [[avwik:Gandrixa Tochter des Ghambir|Gandrixa, Tochter des Ghambir]] befehligte, sowie etwa 30 weiteren Recken die Drachin in eine Falle zu locken. Nach hartem Kampf gelang es Groschka Chaidarion ihre drei Köpfe vom Haupt zu schlagen und die Drachin so zu töten.


Chaidarions Hort auf dem Gletschergipfel des Hohen Schneewigs soll große Kostbarkeiten und einige bedeutende Kleinodien und Herrschaftsinsignien sowohl menschlichen wie auch zwergischen Ursprungs beinhalten. Einem den Menschen der Waldwacht weitestgehend unbekannten, aber unter den Zwergen der Region weit verbreiteten Gerücht und Vorurteil nach, soll der Grundstock des Hortes unheiliger [[avwik:Grolm|grolmischer]] Machart sein. Einst nämlich, als die Zwerge die hinter den [[Feuerfälle von Algormosch|Feuerfällen von Algormosch]] gelegene und heute untergegangene Grolmenstadt [[avwik:Corumbra|Corumbra]] belagerten, sollen deren kleine feilschende Bewohner heimlich einige ihrer verfluchten Schätze gerettet und auf dem Gipfel des Hohen Schneewigs verborgen haben - wo sich viele tausend Jahre später die Wyrmin niederließ.
Chaidarions Hort auf dem Gletschergipfel des Hohen Schneewigs soll große Kostbarkeiten und einige bedeutende Kleinodien und Herrschaftsinsignien sowohl menschlichen wie auch zwergischen Ursprungs beinhalten. Einem den Menschen der Waldwacht weitestgehend unbekannten, aber unter den Zwergen der Region weit verbreiteten Gerücht und Vorurteil nach, soll der Grundstock des Hortes unheiliger [[avwik:Grolm|grolmischer]] Machart sein. Einst nämlich, als die Zwerge die hinter den [[Feuerfälle von Algormosch|Feuerfällen von Algormosch]] gelegene und heute untergegangene Grolmenstadt [[avwik:Corumbra|Corumbra]] belagerten, sollen deren kleine feilschende Bewohner heimlich einige ihrer verfluchten Schätze gerettet und auf dem Gipfel des Hohen Schneewigs verborgen haben - wo sich viele tausend Jahre später die Wyrmin niederließ.


==Charakter==
==Charakter==
Anders als andere Drachen wie etwa [[kos:Greing Scharfzahn|Greing Scharfzahn]] im [[kos:Kosch|Kosch]], [[avwik:Agapyr|Agapyr]] im [[Raschtulswall]] oder [[lfwiki:Shafir der Prächtige|Shafir der Prächtige]] im [[lfwiki:Horasreich|Horasreich]], kommuniziert Chaidarion fast nie mit den Menschen und Zwergen, obwohl sie fast alle lebenden und toten Sprachen beider Völker beherrscht. Die wenigen Lindwurmhetzer, die eine Begegnung mit ihr überlebten, berichteten später übereinstimmend, Chaidarion mit drei verschiedenen Stimmen durchdringend und schrill im Inneren ihrer eigenen Gedanken sprechen gehört zu haben, was schnell zu starken Kopfschmerzen und Schwindelgefühlen geführt habe. Sie misst dem Leben eines Menschen oder eines Zwerges scheinbar in etwa den Wert bei, wie ihn diese selbst für Fliegen oder anderes Ungeziefer empfinden - sie zu auszulöschen und zu töten, bedeutet ihr nichts.
Anders als andere Drachen wie etwa [[kos:Greing Scharfzahn|Greing Scharfzahn]] im [[kos:Kosch|Kosch]], [[avwik:Agapyr|Agapyr]] im [[Raschtulswall]] oder [[lfwiki:Shafir der Prächtige|Shafir der Prächtige]] im [[lfwiki:Horasreich|Horasreich]], kommunizierte Chaidarion fast nie mit den Menschen und Zwergen, obwohl sie fast alle lebenden und toten Sprachen beider Völker beherrschte. Die wenigen Lindwurmhetzer, die eine Begegnung mit ihr überlebten, berichteten später übereinstimmend, Chaidarion mit drei verschiedenen Stimmen durchdringend und schrill im Inneren ihrer eigenen Gedanken sprechen gehört zu haben, was schnell zu starken Kopfschmerzen und Schwindelgefühlen geführt habe. Sie maß dem Leben eines Menschen oder eines Zwerges scheinbar in etwa den Wert bei, wie ihn diese selbst für Fliegen oder anderes Ungeziefer empfinden - sie zu auszulöschen und zu töten, bedeutete ihr nichts.
 
Dabei gereichte es den Almadanis zu großem Vorteil, dass die drei Häupter und drei Gehirne Chaidarions oft unterschiedlicher Meinung waren und im steten Wettstreit um die Vorherrschaft über ihren Leib. Mitunter sah man die Würmin mitten im Flug oder sogar während eines Angriffs abrupt die Richtung wechseln, wenn plötzlich ein anderes Gehirn die Oberhand gewann und ein anderes Ziel für erstrebenswerter hielt. Auch 'charakterlich' soll sie eine dreifach gespaltene Persönlichkeit gewesen sein, die selten mit ihren beiden anderen Ichen einer Meinung war.
 
Ebenso war es von zweifelhaftem 'Vorteil' für die Menschen des Mittäglichen Königreiches, dass Chaidarion ganz Almada und auch einen Teil der nördlich angrenzenden Flusstäler für ihr alleiniges Jagdrevier hielt, in dem sie keinen anderen drachischen Eindringling duldete. Da die Gattung der Riesenlindwürmer fast ausgestorben ist und es vor allem nur noch sehr wenige Weibchen dieser Spezies gibt, kam es alle 50 oder 60 Jahre vor, dass sich ebenso riesige männliche Riesenlindwürmer zur Paarungszeit aus den Drachensteinen, den Sichelgebirgen oder dem Tiefen Süden Aventuriens auf den Weg nach Almada machten, um um Chaidarion zu werben und ihre Gunst mit drachischem Imponiergehabe zu gewinnen. Aber auch sie wurden von Chaidarion zunächst einmal als Fressfeinde und Reviereindringlinge angesehen und bekämpft - in 1.000 Jahren soll Chaidarion nur ein einziges Jungtier geboren haben, das sich inzwischen aber glücklicherweise längst ein eigenes Revier im Süden Aventuriens gesucht hat. Nur der [[Taubental|Taubentaler]] Höhlendrache [[Faraldur]] und einige Tatzelwürmer wurden von Chaidarion als - aus ihrer Sicht - hoffnungslos unterlegene und harmlose Kreaturen in ihrem Revier geduldet. Wie sich ihr Ableben in Zukunft auch in dieser Hinsicht auswirken wird, bleibt derzeit offen...
 
==Geschichten und Artikel über {{PAGENAME}}==
Die finale Jagd auf Chaidarion kann im Szenario "Epilog - Die Jagd auf Chaidarion" im Begleit-PDF [[avwik:Ein Thron aus Adamant|Ein Thron aus Adamant]] nacherlebt werden.


Dabei gereicht es den Almadanis zu großem Vorteil, dass die drei Häupter und drei Gehirne Chaidarions oft unterschiedlicher Meinung sind und im steten Wettstreit um die Vorherrschaft über ihren Leib stehen. Mitunter sieht man die Würmin mitten im Flug oder sogar während eines Angriffs abrupt die Richtung wechseln, wenn plötzlich ein anderes Gehirn die Oberhand gewinnt und ein anderes Ziel für erstrebenswerter hält. Auch 'charakterlich' soll sie eine dreifach gespaltene Persönlichkeit sein, die selten mit ihren beiden anderen Ichen einer Meinung ist.


Ebenso ist es von zweifelhaftem 'Vorteil' für die Menschen des Mittäglichen Königreiches, dass Chaidarion ganz Almada und auch einen Teil der nördlich angrenzenden Flusstäler für ihr alleiniges Jagdrevier hält, in dem sie keinen anderen drachischen Eindringling duldet. Da die Gattung der Riesenlindwürmer heute fast ausgestorben ist und es vor allem nur noch sehr wenige Weibchen dieser Spezies gibt, kommt es alle 50 oder 60 Jahre vor, dass sich ebenso riesige männliche Riesenlindwürmer zur Paarungszeit aus den Drachensteinen, den Sichelgebirgen oder dem Tiefen Süden Aventuriens auf den Weg nach Almada machen, um um Chaidarion zu werben und ihre Gunst mit drachischem Imponiergehabe zu gewinnen. Aber auch sie werden von Chaidarion zunächst einmal als Fressfeinde und Reviereindringlinge angesehen und bekämpft - in 1.000 Jahren soll Chaidarion nur ein einziges Jungtier geboren haben, das sich inzwischen aber glücklicherweise längst ein eigenes Revier im Süden Aventuriens gesucht hat. Nur der [[Taubental|Taubentaler]] Höhlendrache [[Faraldur]] und einige Tatzelwürmer werden von Chaidarion als - aus ihrer Sicht - hoffnungslos unterlegene und harmlose Kreaturen in ihrem Revier geduldet.
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[[Kategorie: Tier]][[Kategorie: Kreatur]][[Kategorie: Mysterium]] [[Kategorie: Grafschaft Waldwacht]]   [[Kategorie: Waldwachter]]
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Aktuelle Version vom 5. September 2026, 20:06 Uhr

Chaidarion
Tsatag: ca. 180 vor BF
Boronstag: &20000010480700 Mitte 1048 BF
Alter: Fehlerhafte Eingabe beim Tsatag. Keine Berechnung möglich.
Spezies: Riesenlindwurm
Größe: 36 Schritt
Gewicht: 9000 Stein
Augenfarbe: gelb
Vorteile: Flugfähigkeit, herausragender Seh- und Geruchssinn, Feuerodem, zaubermächtig
Nachteile: Die 3 Gehirne sind oft uneinig, linkes Vorderbein ist lahm
Beziehungen: keine (bekämpft auch andere Drachen)
Finanzkraft: sehr groß (Drachenhort umfasst div. Kleinodien)
Freunde und Verbündete: div. Drachenorden
Feinde und Konkurrenten: Groschka Tochter der Bulgi
Spielstatus (Ansprechpartner): offizieller NSC

Bis zu ihrem Tod im Jahre 1048 BF war die Riesenlindwürmin Chaidarion eine der ältesten, gefährlichsten und meistgehassten Bewohnerinnen Almadas, die im Eisenwald lebte und nahezu das gesamte Mittägliche Königreich und die angrenzenden Gebiete als ihr Jagdrevier ansah. Als auf den Brigellafeldern von Brig-Lo die II. Dämonenschlacht geschlagen wurde, war Chaidarion bereits lange geboren und seither tauchte sie viele Dutzend Male über den besiedelten Gebieten der Menschen auf und verbreitete bei ihrer Jagd auf Beute und Schätze Angst und Schrecken.

Die Lindwürmin Chaidarion über dem Hohen Schneewig

Äußeres

Wenn Chaidarions Schatten den Himmel verdunkelte, brachte sich fast jedes zwei- oder vierbeinige Wesen so schnell in Deckung wie es konnte, denn die Würmin war mit ihren drei feuerspeienden Häuptern, einer Gesamtlänge von fast 36 Schritt von den rauchenden Nüstern bis zur Schwanzspitze und dem Gewicht mehrerer beladener Ochsenfuhrwerke eine sehr imposante und verängstigende Erscheinung.

Ihren sechs Augen entging im Flug selbst aus großer Höhe fast nichts. Dazu kam noch ein Geruchssinn, der warmblütige Lebewesen schon am Angstschweiß orten konnte. Ihr im Sonnenlicht grün-golden schillernder Schuppenpanzer wies einige kahle, vernarbte Stellen auf - teils eine normale Alterserscheinung, teils auch erbitterten Kämpfen mit anderen (zumeist männlichen) Drachen geschuldet, die alle paar Menschengenerationen über dem Eisenwald kreisten, in der Hoffnung, sich mit Chaidarion paaren zu können, die sich jedoch ausnahmslos abwies. Ihre letzten Götterläufe auf Dere lahmte sie am linken Vorderbein, dort, wo sie die wundertätige Axt von Caralus dem Löwen verletzt hatte. Der damalige Baron Konnar vom Berg hatte ihr eine Falle gestellt, letztlich jedoch ohne Erfolg. Die Behinderung hinderte sie jedoch nur beim Laufen, was ohnehin nicht zu ihren bevorzugten Fortbewegungsmethoden gehörte.

Curriculum Vitae

Chaidarion war eine direkte Nachfahrin einer Kreatur aus dem Zeitalter des Gottdrachenkaisertums von Zze Tha - sie wurde vermutlich bereits zur Blütezeit des Almadinen Emirates unter der Regentschaft Ashulabs des Ehrgeizigen geboren, als der sagenumwobene Drachenorden noch großen Einfluss in Al'Mada besaß.

Als ihre Wohnstätte galt der Hohe Schneewig, ein etwa 1.900 Schritt hoher, gletschergekrönter Berg im zentralen Eisenwald an der nordmärkisch-almadanischen Grenze, den die Erzzwerge Gragatoschox nennen (Rogolan: wertloser Stein) - weswegen kein einziger ihrer Stollen und Tunnel zu diesem Berg hinführt.

In ihrem 1200jährigen Dasein flog Chaidarion mehrere Dutzend Angriffe auf menschliche und zwergische Ansiedlungen, vor allem in der Waldwacht und im nördlich anschließenden Isenhag und im Tal des Großen Flusses. Aber selbst über der Capitale Punin und dem zentralen Yaquirtal wurde ihre bedrohliche Silhouette schon am Himmel gesichtet.

Die drachenhassenden Angroschim unternahmen viele Anstrengungen und Versuche, dem Untier den Garaus zu machen, selbst eines ihrer sagenumworbenen Drachentöter-Spießgespanne soll sich vor einigen hundert Götterläufen schon auf den Hohen Schneewig hinaufgewagt haben. Viele ambitionierte und hoffnungsfrohe Lindwurmjäger ließen bei der Hatz auf sie im Eisenwald selbst ihr Leben oder wurden vom Jäger zum Gejagten. Der Drachenwarn- und Spähturm des Nestes Thausand in Bangour ist vielfach brandgeschwärzt vom Feuerodem der attackierend anfliegenden Würmin.

977 BF tötete sie bei Königlich Jennbach die Angroschna Bulgi Tochter der Tiruscha, Gemahlin des Zwergengrafen Rabosch Sohn des Reshmin und Mutter der späteren Gräfin Groschka Tochter der Bulgi.

Im Efferd 1022 griff sie die alte Fürstenburg Viryamun an, woraufhin sich auf Befehl des erzürnten Grafen Rabosch ein großes Kontingent an Almadaner und Koscher Lindwurm-Hetzern in Taladur sammelte, um Chaidarion herauszufordern. Durch ein von den Ambosszwergen angefertigtes Replikat der Axt von Caralus dem Löwen, die Chaidarion in ihrer drachischen Jugendzeit vor tausend Jahren schon einmal verletzt hatte, gelang es dem Descendientes-Baron Konnar vom Berg, Chaidarion eines ihrer drei Häupter abzuschlagen und sie an der Tatze des linken Vorderfußes zu verletzen.

Erst Mitte 1048 BF gelang es einer großen Jagdgesellschaft rund um Groschka, Tochter der Bulgi, die einer 20-köpfigen Waldwachter Schar vorstand, und Hochkönig Albrax, Sohn des Agam, der weitere 20 Krieger inklusive Gandrixa, Tochter des Ghambir befehligte, sowie etwa 30 weiteren Recken die Drachin in eine Falle zu locken. Nach hartem Kampf gelang es Groschka Chaidarion ihre drei Köpfe vom Haupt zu schlagen und die Drachin so zu töten.

Chaidarions Hort auf dem Gletschergipfel des Hohen Schneewigs soll große Kostbarkeiten und einige bedeutende Kleinodien und Herrschaftsinsignien sowohl menschlichen wie auch zwergischen Ursprungs beinhalten. Einem den Menschen der Waldwacht weitestgehend unbekannten, aber unter den Zwergen der Region weit verbreiteten Gerücht und Vorurteil nach, soll der Grundstock des Hortes unheiliger grolmischer Machart sein. Einst nämlich, als die Zwerge die hinter den Feuerfällen von Algormosch gelegene und heute untergegangene Grolmenstadt Corumbra belagerten, sollen deren kleine feilschende Bewohner heimlich einige ihrer verfluchten Schätze gerettet und auf dem Gipfel des Hohen Schneewigs verborgen haben - wo sich viele tausend Jahre später die Wyrmin niederließ.

Charakter

Anders als andere Drachen wie etwa Greing Scharfzahn im Kosch, Agapyr im Raschtulswall oder Shafir der Prächtige im Horasreich, kommunizierte Chaidarion fast nie mit den Menschen und Zwergen, obwohl sie fast alle lebenden und toten Sprachen beider Völker beherrschte. Die wenigen Lindwurmhetzer, die eine Begegnung mit ihr überlebten, berichteten später übereinstimmend, Chaidarion mit drei verschiedenen Stimmen durchdringend und schrill im Inneren ihrer eigenen Gedanken sprechen gehört zu haben, was schnell zu starken Kopfschmerzen und Schwindelgefühlen geführt habe. Sie maß dem Leben eines Menschen oder eines Zwerges scheinbar in etwa den Wert bei, wie ihn diese selbst für Fliegen oder anderes Ungeziefer empfinden - sie zu auszulöschen und zu töten, bedeutete ihr nichts.

Dabei gereichte es den Almadanis zu großem Vorteil, dass die drei Häupter und drei Gehirne Chaidarions oft unterschiedlicher Meinung waren und im steten Wettstreit um die Vorherrschaft über ihren Leib. Mitunter sah man die Würmin mitten im Flug oder sogar während eines Angriffs abrupt die Richtung wechseln, wenn plötzlich ein anderes Gehirn die Oberhand gewann und ein anderes Ziel für erstrebenswerter hielt. Auch 'charakterlich' soll sie eine dreifach gespaltene Persönlichkeit gewesen sein, die selten mit ihren beiden anderen Ichen einer Meinung war.

Ebenso war es von zweifelhaftem 'Vorteil' für die Menschen des Mittäglichen Königreiches, dass Chaidarion ganz Almada und auch einen Teil der nördlich angrenzenden Flusstäler für ihr alleiniges Jagdrevier hielt, in dem sie keinen anderen drachischen Eindringling duldete. Da die Gattung der Riesenlindwürmer fast ausgestorben ist und es vor allem nur noch sehr wenige Weibchen dieser Spezies gibt, kam es alle 50 oder 60 Jahre vor, dass sich ebenso riesige männliche Riesenlindwürmer zur Paarungszeit aus den Drachensteinen, den Sichelgebirgen oder dem Tiefen Süden Aventuriens auf den Weg nach Almada machten, um um Chaidarion zu werben und ihre Gunst mit drachischem Imponiergehabe zu gewinnen. Aber auch sie wurden von Chaidarion zunächst einmal als Fressfeinde und Reviereindringlinge angesehen und bekämpft - in 1.000 Jahren soll Chaidarion nur ein einziges Jungtier geboren haben, das sich inzwischen aber glücklicherweise längst ein eigenes Revier im Süden Aventuriens gesucht hat. Nur der Taubentaler Höhlendrache Faraldur und einige Tatzelwürmer wurden von Chaidarion als - aus ihrer Sicht - hoffnungslos unterlegene und harmlose Kreaturen in ihrem Revier geduldet. Wie sich ihr Ableben in Zukunft auch in dieser Hinsicht auswirken wird, bleibt derzeit offen...

Geschichten und Artikel über Chaidarion

Die finale Jagd auf Chaidarion kann im Szenario "Epilog - Die Jagd auf Chaidarion" im Begleit-PDF Ein Thron aus Adamant nacherlebt werden.