Romina von Ehrenstein-Streitzig: Unterschied zwischen den Versionen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
K
Zeile 62: Zeile 62:
Als sie jünger war, war ihr Verhältnis zum männlichen Geschlecht von Vorsicht geprägt. Sie gönnte ihrer umtriebigen Schwester Rahjada jede Liebschaft, fragte sich aber bei ihren eigenen Verehrern, ob diese nicht von der Schwester abgelegt waren. Es war ihr unverständlich, warum so viele Männer ihrer koketten, launischen und bisweilen bösartigen Schwester zu Füßen lagen. In ihren Augen zeugte es von unverzeihlicher Schwäche. Insgeheim dachte sie das auch von den Frauen, die auf ihren Onkel Gendahar oder auf den schönen Vivar "hereinfielen". Nachdem sie selbst den [[León Dhachmani de Vivar|schönen Baron]] besser kennen gelernt hatte, wurde ihre Meinung, ob ihrer eigenen Schwäche, sehr viel nachsichtiger.  
Als sie jünger war, war ihr Verhältnis zum männlichen Geschlecht von Vorsicht geprägt. Sie gönnte ihrer umtriebigen Schwester Rahjada jede Liebschaft, fragte sich aber bei ihren eigenen Verehrern, ob diese nicht von der Schwester abgelegt waren. Es war ihr unverständlich, warum so viele Männer ihrer koketten, launischen und bisweilen bösartigen Schwester zu Füßen lagen. In ihren Augen zeugte es von unverzeihlicher Schwäche. Insgeheim dachte sie das auch von den Frauen, die auf ihren Onkel Gendahar oder auf den schönen Vivar "hereinfielen". Nachdem sie selbst den [[León Dhachmani de Vivar|schönen Baron]] besser kennen gelernt hatte, wurde ihre Meinung, ob ihrer eigenen Schwäche, sehr viel nachsichtiger.  


Verplant vom Großvater, machte sie sich früher über ihren zukünftigen Ehemann keine Gedanken, auch wenn sie sich nie richtig vorstellen konnte, Kaiserin zu werden. Die letztlich endgültige Ablehnung ihrer Person durch die Heirat Selindians mit einer [[Tulameth saba Malkillah|Konvertitin]] hatte Romina schwerer getroffen, als sie vor sich selbst zugeben wollte. Die vom [[Selindian Hal von Gareth|Kaiser]] verfügte Verlobung mit [[Antorio Escabello Nazir von Jurios|Antorio von Jurios]] war Romina von Anfang an unrecht. Sie hatte sich an ihre Freiheit gewöhnt und konnte sich nicht vorstellen, diese aufzugeben. Allein ihr Pflichtgefühl und das Wissen um die Konsequenzen liesen sie nachgeben und sie willige in die Verlobung ein.
Verplant vom Großvater, machte sie sich früher über ihren zukünftigen Ehemann keine Gedanken, auch wenn sie sich nie richtig vorstellen konnte, Kaiserin zu werden. Die letztlich endgültige Ablehnung ihrer Person durch die Heirat Selindians mit einer [[Tulameth saba Malkillah|Konvertitin]] hatte Romina schwerer getroffen, als sie vor sich selbst zugeben wollte. Die vom [[Selindian Hal von Gareth|Kaiser]] verfügte Verlobung mit [[Antorio Escabello Nazir von Jurios|Antorio von Jurios]] war Romina von Anfang an unrecht. Sie hatte sich an ihre Freiheit gewöhnt und konnte sich nicht vorstellen, diese aufzugeben. Allein ihr Pflichtgefühl und das Wissen um die Konsequenzen ließen sie nachgeben und sie willigte in die Verlobung ein.


==Stimmen der Nobleza über {{PAGENAME}}==
==Stimmen der Nobleza über {{PAGENAME}}==
Cookies helfen uns bei der Bereitstellung von Almada Wiki. Durch die Nutzung von Almada Wiki erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies speichern.

Navigationsmenü