Feste Arbasim
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Die Feste Arbasim liegt schwer auf einem kahlen Höhenzug und bildet den südlichsten Punkt der Grafschaft Ragath, dort wo der Bosquir in den Yaquir mündet. Einerseits Grenzfeste gegenüber dem wilden Transbosquirien, kontrolliert sie andererseits den Schiffsverkehr auf dem Bosquir und zumindest teilweise auch auf dem Yaquir.
Sie war nicht aus Schönheit errichtet worden, sondern aus Notwendigkeit. Ihre Mauern bestehen aus grob behauenen Stein, unregelmäßig gefügt und von Moos, Ruß und Feuchtigkeit geschwärzt. An vielen Stellen zeigen sich Risse und Ausbesserungen – Spuren hastiger Reparaturen nach Angriffen oder einfach dem Alter geschuldet.
Ein schmaler, tief eingeschnittener Weg führt zum Tor, das aus dickem Eichenholz besteht und mit Eisenklammern verstärkt ist. Das Fallgatter darüber ist rostig, doch funktionsfähig. Im Inneren wirkt die Feste düster. Der Hof ist kaum mehr als ein unbefestigter Platz aus festgetretenen Lehm, durchzogen von Pfützen, Mist und Abwasser. Der Geruch von Rauch und Pferden hängt ständig in der Luft.
Der Bergfried ragt roh und fensterarm über die übrigen Gebäude hinaus. Seine oberen Stockwerke dienen als Lager und Schlafstätte, nicht als herrschaftlicher Wohnraum. Bequemlichkeit ist hier unbekannt.
Die Hänge fallen steil zu den Ufern ab, stellenweise nur durch Geröll und spärliches Gestrüpp gehalten. Nebel liegt häufig über dem Wasser, besonders in den Morgenstunden, und nimmt der Umgebung jede Klarheit. Von den Mauern aus lässt sich der Verkehr auf beiden Flüssen überwachen: Händler, Fischer, Truppentransporte. Wer den Weg oder die Flüsse passieren will, muss an den Blicken der Burg vorbei.

Die Garnison besteht aus Teilen der VIII. Schwadron San Caralus der Ragather Schlachtreiter, wenigen hartgesottenen Männern und Frauen, deren Charaktere der Umgebung angepasst sind.