Dunjaca di Marino

Aus Almada Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dunjaca di Marino
Wappen:
Familia: Familia von Asperg
Tsatag: &20000009920606 6. HES 992 BF
Boronstag: &20000010150700 Firunmond 1015 BF
Alter: mit etwa 23 Jahren
Spezies: Mensch
Größe: 1,80 Schritt
Gewicht: 65 Stein
Haare: schwarz
Augenfarbe: schwarz
Eltern: Administrador Jerema di Marino (Vater)
Travienstand: vermählt mit Tankred ui Rubain von Asperg

Domna Dunjaca di Marino war die Jugendliebe des Dom Tankred von Asperg, die im Firunmond 1015 BF, nur Wochen nach der gemeinsamen Hochzeit und ihrem 23. Tsatag, tot unterhalb der Zinnen des Castillo Hohenasperg aufgefunden wurde. Bis heute behaupten einige böse Zungen, ihr Gemahl selbst habe sie in die Tiefe gestoßen.

Äußeres

Gemälde der Domna Dunjaca di Marino von Asperg, Travia 1015 BF, derzeit Hohenasperg

In märchenhaft anmutenden Geschichten über vergangene Zeiten wird die 'gute Prinzessin' stets als bezaubernd schön beschrieben. Tatsächlich erzählt man sich in Jassafheim - und in Asperg - auch heute noch, dass Dunjaca (die die Rolle der Prinzessin in dieser Geschichte innehat) eine wahrlich wohlgestaltete Person gewesen sei (und stets freundlich, lieblich und klug). Aber tatsächlich gibt es nicht mehr viele Personen, die dies noch aus eigener Erfahrung bezeugen könnten, und die, die noch sind, haben allesamt als voreingenommen zu gelten. Es gibt noch ein Zeitzeugnis, ein Gemälde, das kurz vor Dunjacas Tod angefertigt worden war und daher als Beweis für die Reinheit der Prinzessin gelten könnte, wenn denn nicht offensichtlich wäre, dass ein jeder Maler, den man gut auszahlt, stets eine beschönigende Darstellung wählen wird.

Curriculum Vitae

Dunjaca wurde in die reiche Flusshändlerfamilie di Marino hineingeboren und wuchs unbekümmert in Jassafheim auf. Ihre Mutter und ihre drei Geschwister verlor sie mit zwölf, diese starben an Bord einer kenternden Flussbarke in den Fluten des Yaquirs während eines Überfalls süd-almadanischer Aramyas.

Fortan war sie das Kleinod ihres Vaters Jerema di Marino, der sie in vielen Bereichen förderte. So lernte sie das Musizieren auf der Laute und der Bandurria, fortgeschrittenes Rechnen und Schreiben, wichtiges Handelswissen. Dunjaca war allerdings abenteuerlustig und neugierig auch auf die Details des Lebens, die ihr Vater gerne für sie ausgespart hätte: Die Pferdenärrin wurde zu einer waghalsigen Reiterin mit einem Faible für akrobatische Einlagen. Sie bewunderte die Zahori und begann eine fast freundschaftliche Beziehung mit der Soleado-Sippe. Sie verzehrte sich nach Gedichten, Sinnsprüchen und Spottversen aus der Feder von oft mittellosen, aber geistreichen Dichtern, die im Umfeld der Yaquirbühne herumlungerten. Und sie liebte Imman!

Und es war Imman, über das sie ihren zukünftigen Gemahl fand. An jenem Tag im Perainemond 1008 BF verweilte Dunjaca mit ihrem Vater in Punin zu dessen ausgedehnten geschäftlichen Verhandlungen. An jenem Tag durften die Massen das Feld der Mannschaft von Skorpion Punin im Caralus-Stadion benutzen. An jenem Tag war dort ein wilder Junge, der ihr im Übereifer gleich einmal drei Vorderzähne ausschlug.

Es war Liebe auf den ersten Hieb. Nun, an Liebe dachte Dunjaca im ersten Moment noch nicht, während die beiden ihre Zähne aufklaubten. Aber der junge Mann kümmerte sich rührend um sie. Er war so beschaulich blond, stramm und hochgewachsen, angeblich "bald schon ein Krieger" ("Ja, hauen kannft du!" - "Tschuldigung.") und "fast 19" und er war mit einem so lustigen Namen gesegnet, dass sie ihn fortan Tankredo Raubein rief. Sichtlich aufgeregt, schaffte er es dennoch, sie zum Lachen zu bringen, sodass sie mehr als einmal ihre große Bresche im Zahnwall ihrer blutverschmierten Mundpartie entblößen musste. An jenem Tag wurden die Fronten früh geklärt.

Doch der angerichtete Schaden musste schleunigst begrenzt werden! Dunjaca wurde von ihrem Peiniger zu einem Medicus gebracht, der irgendwie zu Tankredos "Ross-und-Reitersäbel-Seminar" gehörte. Der Mann schien jedoch nicht willig, einem wie Tankredo eine Verfehlung aus der Welt zu schaffen. Dunjaca wollte wirklich gern behandelt werden; das Geld ihres Vaters könne helfen. Ein Lachen zur Antwort, und ob Tankred wirklich andere bezahlen lassen wolle, allerdings sei anderes ja auch kaum zu erwarten gewesen. Tankred fand sich schließlich für sein restliches Ausbildungsjahr als Gehilfe des Medicus eingeteilt. "Und nun wollen wir doch mal sehen, was wir hier überhaupt noch retten können. ..."

Der strenge Vater Jerema di Marino bekam natürlich Wind von der Gewalt; es galt strammzustehen. Tatsächlich hatte er Tankred ui Rubains Eltern flüchtig gekannt und wusste um das geteilte Schicksal beider Familien, das den jungen Mann noch stärker als seine Tochter getroffen haben musste. Die Leidtragende verteidigte den Verursacher, der wiederum wollte jede Strafe doppelt auf sich nehmen. Der Vater bemerkte wohl die heikle Spannung zwischen den beiden jungen Menschen, was ihm ob der Heiligkeit seiner Tochter nicht gefallen wollte. Also entschied er, das Raubein dürfe seine Tochter bis zu ihrem 18. Tsatag nicht wiedersehen. (So ist das, wenn der Narr den Tor fernhalten will.) Die Konsequenz waren 20 Monde täglichen, tollen, träumerischen, temperamentvollen, tiefgründigen, turbulenten Briefwechsels.

Auch nach ihrem 18. Geburtstag sollte Dunjaca "keinem Haudrauf oder Schlagetot übergeben" werden. Doch in der Zeit zwischen Tankreds Erhebung in den Edlenstand 1011 BF infolge von Tankreds Beteiligung an der Befreiung Jassafheims und in den Baronsstand 1014 BF entwickelte sich Tankred unter dem starken Einfluss des Dom Vernon Cerastes von Nemento sehr zum Gefallen des alten di Marino.

Dunjaca ging im Hesindemond 1015 BF schließlich den Bund der Travia ein. Glück hat ihr dies nicht gebracht.

Geschichten und Artikel über Dunjaca di Marino

Geschichten