Bandolero
Als Bandoleros bezeichnet man in Almada Wegelagerer, Briganten und Straßenräuber, die vor allem in abgelegeneren Gegenden und abseits der Hauptverkehrswege ihr Unwesen treiben. Vor allem in unübersichtlichem Gelände wie dichten Wäldern und Hügelland, ist es für die lokale Obrigkeit mitunter schwer bis unmöglich ihrer dauerhaft habhaft zu werden.
Diese Landplage kann dem arglosen Reisenden in zahllosen Formen begegnen: ruchlose Halsabschneider, arbeitslose Mercenarios, Versprengte und Deserteure größerer Campanyas (z.B. der Taifasbefriedung), aber auch einzelne Klingenjäger, die mitunter formvollendete Manieren und den Tag legen und Doms wie Domnas mit charmantem Handkuss und der Beteuerung, solche Schönheit bedürfe keines schnöden Schmuckes, ihrer kostbaren Ringe entledigen. Nicht selten sind die Übergänge auch fließend, wenn Formationen wie die Sturmfalken im Hochland von Caldaia gleichzeitig Ordnungsfunktionen ausüben, aber auch von Zeit zu Zeit von Reisenden Wegezoll und Schutzgeld erpressen.
Dabei ist die Meinung zu so manchem Bandolero durchaus ambivalent. Nicht selten genießen bei Freisassen und Fellachen durchaus hohes Ansinnen, wenn sie ihr Treiben vornehmlich auf durchreisende Pfeffersäcke und Edelleute beschränken, das einfache Volk aber in Frieden lassen. Was der Obrigkeit ihre Dingfestmachung nur noch weiter erschwert. Prominentestes Beispiel für einen solchen Bandolero ist sicherlich El'Fenneq.
Eine Übersicht über weitere Bandoleros findet sich hier.