Ingwacht

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Ingwacht
Wappen: WappenIngwacht.jpg
Ein silbernes Hufeisen auf blauem Grund
Procurador: Abdul Assiref
Einwohner: ca. 2900 (davon etwa 700 Bürger, auch einige Großbürger, der Rest Populanis ohne Bürgerrecht), überdurchschnittlich viele Zwerge, auch zahlreiche Halbelfen und Tulamiden
Gewerbe Grobschmiede & Eisenplättner, Schwertfeger & Klingenschmiede, Kerzenzieher, Tuchmacher, Schneider, Hutmacher, Schuster, Handschuhmacher, Bäcker, Metzger, Kleinkrämer, Lederer, Böttcher, Glasbläser, Töpfer, Zimmerleute
Namhafte Bewohner Gebrüder Sfazzio (Klingenschmiede), Gebrüder Agarsch & Igarsch (Tresorbauer), Noiona Abendwind (Bogenbauerin), Hagen Rohfelder (Rosstäuscher), Laurenzio Pichelstein (Keltereibesitzer), Lodovico von Albesh (Ksl. Kellermeister)
Bekannte Gebäude & Institutionen: Kaiser-Raul-Brücke, Garether Tor, Via Larga (Hauptstraße), Eisenmarkt, Ingerimm-Tempel, Ksl. Stallburg, Groß- und Hof-Weberei Galandi, Ksl. Kellerei, Geburtshaus des hl. Gilborn
Vorherrschendes Flair Heimat der kleinen Handwerker, Hunderte von Werkstätten auf engstem Raum. Mit die älteste Contrade der uralten Stadt Punin, die ihr Angesicht seit der frühen Siedlerzeit nur unwesentlich verändert hat.

Ingwacht ist ein Stadtzehntel der Kaiserstadt Punin.

Die uralte Contrade Ingwacht

Über den Dächern von Ingwacht

empfängt jeden, der Punin auf der Reichsstraße II aus nördlicher Richtung erreicht. Über die Kaiser-Raul-Brücke, die den Yaquir mit vier elegant geschwungenen Bögen überspannt, gelangt man vor das von zwei mächtigen Rundtürmen flankierte Garether Tor, die stärkste Bastion unter allen Puniner Stadttoren. Hinter dem Tor beginnt die Via Larga - wie der Name bereits sagt, eine der größten und prachtvollsten Straßen von Punin, die sich über den Eisenmarkt, das pochende Herz von Ingwacht, bis zum 'Platz des Schweigens' und weiter nach Tiefenbrunn zieht. Auf dem Eisenmarkt findet an sechs Tagen in der Woche Markt statt - längst gibt es hier auch andere Erzeugnisse als Eisenwaren zu erstehen, obwohl die Schmiede jeglicher Spezialisierung bis heute die kopfstärkste Klientel in Ingwacht darstellen. Ihr Zunftmeister Abdul Assiref ist einer der mächtigsten Männer der ganzen Stadt - laut dem Catastro, der steuerlichen Erfassung aller Puniner, arbeitet jeder zwölfte Einwohner der Eslamsstadt direkt oder indirekt für ihn.

Die engen Gassen Ingwachts, die von der breiten Via Larga in alle Himmelsrichtungen abzweigen, sind oft so schmal, dass nur geschobene Handkarren durch sie hindurch passen - nicht aber Kutschen. Sie gleichen Wohnstuben, die ins Freie verlegt wurde, da oft die ganze Sippe vereint vor dem Haus sitzt und dem Familienhandwerk nachgeht, auch die Werkstätten sind größtenteils zur Gasse hin offen oder zumindest mit großen Schaufenstern versehen, in denen die kauffertigen Erzeugnisse stolz präsentiert werden.

Ingwacht gilt neben dem benachbarten Stadtzehntel Tempelhof den Puninern gewissermaßen als 'Altstadt' ihrer ohnehin uralten Heimat, da hier anders als in den anderen Contraden keine kleinen Bürgerhäuser niedergerissen wurden, um prunkvollen Palacios der Reichen oder hauptstädtischen Institutionen der Krone Platz zu machen. Alles ist im Laufe der Jahrhunderte durch die Hände der Ingwachter selbst dicht an dicht gewachsen.

Aber auch über den Dächern des Zehntels der stolzen Handwerker und Kleinbürger ragen zahlreiche Streittürme alteingessener Patriziergeschlechter auf - vorneweg zu nennen, die Familia Galandi, in deren Groß- und Hofweberei, der größten Manufaktur der Textil- und Tuch-Hochburg Punin, über 400 getreue Galandisti für kargen Lohn schuften, wie sich ihre Näher und Schneider selbst nennen. Kaum weniger berühmt, zumindest in Magnaten- und rondrianischen Kreisen, ist die kleine aber erlesene Klingenschmiede der Gebrüder Sfazzio, die die besten Rapiere und Duelldegen ganz Almadas fertigen.

Hochadligen Glanz verleihen Ingwacht hin und wieder zwei seit langem hier angesiedelte, höchst unterschiedliche Gebäude, die nominell beide zum kaiserlichen Hof gehören - zum einen die Kaiserliche Stallburg, die die Hofreitschule und den kaiserlichen Marstall mit einigen der besten Zuchtrösser beherbergt, und zum anderen die Kaiserliche Kellerei, wo Aberhunderte von Fuderfässern Wein jeden Jahrgangs lagern, den die Magnaten der Nobleza der Krone an 'Fuderzehnt' schuldig waren.