Valguzia

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Valguzia
Ausdehung: Valguzia liegt nördlich des Valquirs im fruchbarsten Hügelland der ansonsten stark gebirgigen Grafschaft Waldwacht und erstreckt sich über die Baronie Herisson, Gräflich Taladur und den Großteil der Baronie Jennbach mit der königlichen Fasanerie.
Topographische Lage: An den Ufern des Valquirs liegen furchtbare Hügelkämme von selten mehr als hundert Schritt Höhe, nur bei Burg Aguilón unweit der Cresvalmündung und bei den Alaun-Minendörfern Premura und Calcato nordwestlich der Grafenstadt Taladur finden sich Anhöhen von über 300 Schritt Höhe.
Bekannt für: Taladurer Stahl, Alaun, Rapsöl, Praiosblumenfelder, Erzkutscher & die Eisenstraße, Wollverarbeitung, die Valguzier gelten gemeinhin als verschlage Leute, denen mit Vorsicht zu begegnen ist.
Städte & Dörfer: Taladur, Retingen, Pundred, Hundred, Neudorf, Curission
Castillos: Castillo Aguilón, Burg Spähricht (Grafensitz in Taladur), Burg Retobrück
Gewässer: Yaquir, Valquir, Cresval

In

Die Eisenstraße vor den Mauern Taladurs

der fruchtbare Senke des zumeist silbern glitzernden Valquirstroms prallen seit alters her die Interessen der rivalisierenden Städte Punin, Ragath, Taladur und Al'Muktur aufeinander.

Stein des Anstoßes für zahllose waffenklirrende Scharmützel untereinander, die sich schon mehrmals wie ein Lauffeuer über das ganze Königreich ausbreiteten, war und ist das Alaun - ein seltenes Mineral, das unerlässlicher Bestandteil beim Färben von Tuchen ist, und im Neuen Reich nur im verlorenen Ilsur und eben in den Hügeln Valguzias vorkommt.

Das Land rund um die Streitturmstadt Taladur ist nur vergleichsweise spärlich bewaldet. Knorrige Pinienwälder und Olivenhaine wechseln sich ab mit riesigen Dinkel-, Raps- und Praiosblumenfeldern inmitten von dichtem Mastix-Gestrüpp, denn Valguzia ist die Kornkammer der ansonsten stark gebirgigen Grafschaft Waldwacht unter der Oberhoheit des gleichnamigen zwergischen Bergkönigreichs.

Trotz der zwergischen Vorherrschaft ist die Senke Valguzias seit jeher auch die Heimstatt eines anderen alten Volkes, dem der Auelfen Yaquiriens, die am stillen Valquirstrom in Pfahldörfern vom Fischfang, der Jagd, dem Bauschanbau und natürlich seit langem auch vom Tauschhandel mit den Menschen der Region leben.

Wenn es darum geht, ihr de-facto Monopol im Alaunhandel zu schützen, sind die Valguzier keine Waisenknaben und Rohalsjünger, was ihnen in anderen Landesteilen den Ruf eingetragen hat, ein verschlagenes, hinterlistiges Völkchen zu sein.