Lope II. Castañeda im Taubental

Lope II. Castañeda im Taubental
Wappen:
Familia: Castañeda
Titel: II. Baron im Taubental
Tsatag: &20000005740000 574 BF
Boronstag: &20000005990000 599 BF
Alter: mit etwa 25 Jahren
Spezies: Mensch
Haare: schwarz
Eltern: Lope Castañeda im Taubental
Verwendung im Spiel: Lope der Wahnsinnige ist einer der Geister von Chellara, der Besuchern des Castillo des Nächtens erscheinen kann.

Dom Lope II. Glaciano Castañeda im Taubental ( 574 zu Punin; 599 auf Castillo Chellara), genannt Lope der Wahnsinnige, war von 597 BF bis zu seinem Tode Baron im Taubental. Noch heute spukt er als Geist in dem alten Castillo herum.

Äußeres

Dom Lope erscheint als ein schmaler junger Mann in wallenden Roben, einst wohl von ansehnlicher Erscheinung, nun jedoch gezeichnet von einem sonderbaren Verfall. Sein Gang ist schleppend und sein Rücken ist zu Boden gedrückt wie die Krüppelkiefern auf dem Hochplateau von Ximesín. Die Augen irren unabhängig voneinander umher, das Haar ist stellenweise ausgefallen, und seine Arme, von langen Kratzspuren durchzogen, bewegen sich in unruhigen, zuckenden Gesten.

Curriculum Vitae

Lope Glaciano wurde als Sohn des Lope Castañeda, einem Günstling des Fürsten Tyandaris von Punin, in der Capitale geboren, wuchs jedoch von seinem zweiten Lebensjahr an in der für seinen Vater - den man damit vom Hofe fortzuloben suchte - neu geschaffenen Baronie Taubental auf.

Baron Lope hatte von Anfang an nicht nur gegen den Widerstand seiner Vasallen, sondern auch gegen die zusammen gestückelte Derographie seines Lehens zu kämpfen. So ließ er sich zunächst mit seinem Weib und seinem jungen Sohn in Orondo nieder. Nach einigen Jahren zog Dom Lope vorsichtshalber auf das Castillo Chellara um und konnte sich so immerhin die Einnahmen des efferdwärtigen Teils seiner Baronie sichern.

Dom Lope war zwar ein guter Vater für seinen Sohn, jedoch ein unfähiger Baron. Er konnte nicht verhindern, dass sich um 590 ein Anhänger des Schwarzen Borbarad in Villanúa niederließ und seine finsteren Experimente durchführte. Um die jenseitigen Mächte anzurufen, bedurfte dieser Unhold einer reinen Seele, und so entführte er in einer sternenlosen Nacht den Abt der Catalinenser, Bonaventura I. Colombi und brachte ihn als Opfer dar.

Die Mächte des Chaos brachen daraufhin aus dem Katzenwald hervor. Felder und Wiesen verdorrten, Lichtungen wurden von verkrüppelten Gewächsen bedeckt, und Dämonen und böse Geister nahmen Besitz von mehreren Menschen im Taubental, unter anderem von Dom Lopes Sohn, der 597 als Lope II. sein Nachfolger geworden war und folgerichtig als Lope der Wahnsinnige bekannt wurde. Erst 599 gelang es den Catalinensern, den Schwarzmagier endgültig zu vertreiben und die Seele des jungen Barons zu befreien. Dabei fand dieser allerdings den Tod.

Charakter

Dom Lope hat auch nach seinem Tod seinen zerrütteten Geisteszustand nicht überwunden und ist nicht in der Lage, zusammenhängende Sätze zu sprechen. Gefühle wie Wohlwollen, Missbilligung oder Furcht kann er jedoch mimisch und durch lautes Brummen ausdrücken.

Geschichten und Artikel über Lope II. Castañeda im Taubental