Alina (Ort)

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Alina (Ort)
Wappen:
Eine schwarz-weiße Elster auf güldenem Grund
Grafschaft: Grafschaft Ragath
Herrschaft: Emilio Lampérez di Rueda
Einwohner: 210
Tempel/Kultstätten: Wehrtempel der Peraine
Wichtige Gasthöfe/Schänken: Dorfschänke El'Saksağan
Wichtiger Comercio: Marmor-Sägerei, Windmühle, Pferdezucht, Feldbau
Bedeutende Familias: Familia di Rueda, Familia di Alina
Gewässer: Schwarzer See (in der Nähe)
Verkehrswege: Karrenwege nach Schrotenstein und zur Landstraße nach Ragath hin

Die Dorfschaft Alina liegt im gleichnamigen Junkergut der Baronie Schrotenstein östlich des Schwarzen Sees und am westlichen Rand der Elentinischen Ebene, die von den zum Dorf gehörigen Aliner Kuppen begrenzt wird. Das 210-Seelen-Dorf liegt an der Grenze zwischen der Baronie Schrotenstein und dem Kaisergut Selaque, seine Zugehörigkeit war eine Zeitlang umstritten, wobei der formalige Lehensnehmer, Junker Ordonyo di Alina, es geschickt verstand, sowohl dem damaligen Baron Rakolus von Schrotenstein als auch der damaligen Reichsvogtin Selaques (Praiosmin von Elenta) seine Treue vorzuheucheln.

Der Wehrtempel von Alina

Die Bewohner Alinas sind bis auf einige wenige halbfreie Zinsbauern größtenteils Eigenhörige. Das Zersägen und die Weiterverarbeitung der in den Steinbrüchen des Raschtulswalls gebrochenen riesigen Marmorquader ist der Haupterwerbszweig des Ortes, aber auch der mäßig ergiebige Feldbau von Raps und Dinkel, die Schnapsbrennerei und das Mahlen von Korn aus dem gesamten Umland in der örtseigenen Windmühle sind hier Tagwerke von Bedeutung.

Das markanteste Bauwerk und das Wahrzeichen Alinas ist sein imposanter Wehrtempel, der Peraine geweiht, in der Mitte des Dorfes. Dieser wurde von einer Schülerin des Heiligen Owilmar, des Erbauers der Stadt des Lichts, errichtet, die zur Lebzeit des Heiligen oft in Selaque weilte, um hier vor Ort geeignete Marmorblöcke für die Bauwerke ihres Meisters auszusuchen. Es wird berichtet, dass sie eines Tages von einem unkontrolliert zu Tal donnernden Marmorblock schwer verletzt worden sei. Daraufhin brachten die Steinbrecher die Todgeweihte zum Perainegeweihten von Alina als ihrer letzten Hoffnung, der es mit Hilfe der Göttin tatsächlich schaffte, ihr Leben zu retten. Aus Dankbarkeit errichtete die Architektin der Göttin der Heilkunst am Orte ihrer Errettung einen imposanten, turmgekrönten Wehrtempel, wie er in dieser, häufig von Bergbarbaren heimgesuchten Gegend gut angebracht ist. Dass der Storch dennoch nur als Schildhalter, nicht aber als Wappenvogel von Alina fungiert, liegt daran, dass dieser Platz bereits von der Elster eingenommen wird, die auf den Feldern rings um Alina tatsächlich auffällig häufig zu sehen und zu hören ist. Die Elster (tulam. El'Saksağan) war auch der Beiname des Junkers von Alina - nach ihm wurde auch die einzige Schänke des Dorfes benannt.

Der massiv gebaute Tempel der Peraine dient den Bewohnern Alinas als letzter Rückzugsort, wenn das Dorf angegriffen wird.