Almadanya Nasredi-Cigano

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Almadanya Nasredi-Cigano
Wappen:
Grün auf Silber, wellig schräglinks geteilt, darauf durchlässig eine Kugel, darauf zwei aufrechte, gekreuzte Säbel
Familia: Nasredi-Cigano
Titel: Caballera
Tsatag: &20000009950602 2. HES 995 BF
Alter: etwa 54 Jahre
Größe: 1,68
Haare: dunkelblond
Augenfarbe: dunkelbraun
Geschwister: Rondraldo Nasredi-Cigano, Hadjinya Nasredi-Cigano (Halbgeschwister)
Travienstand: verwitwet Raul von Abundil y Braast ( 1034 BF)
Nachkommen: Leonore von Abundil ( 1019 BF)
Verwandte und Schwager: Nichten und Neffen: Sarkyoza, Ordonya, Nandorito
Spielstatus (Ansprechpartner): SC

Domna Almadanya Leonora Nasredi-Cigano ( 995 BF zu Punin) ist eine nachgeborene Halbschwester Rondraldo Nasredi-Ciganos, des Soberans der Familia Nasredi-Cigano und Landjunker von Tolacas.

Äußeres

Domna Amaldanya ist nicht sonderlich groß und von drahtiger Statur. Üblicherweise trägt sie dem Umständen angemessen edle, wenn auch praktische Kleidung. Erst wenn sie Kleider trägt werden ihre durchaus weiblichen Rundungen und ihre Geschick, sich zurecht zu machen, offenbar. Ihre Haltung lässt niemals Zweifel ob ihres Standes, ihres Stolzes und ihrer Erfahrung im (Zwei-) Kampf aufkommen.

Curriculum Vitae

Geboren im Exil zu Punin wuchs Domna Amaldanya nördlich des Yaquir auf, stets umgeben von den Geschichten und Legenden zu Herkunft und den Stammlanden der Familia.

Als einziges Kind ihres Vaters mit seiner dritten Ehefrau kämpfte Domna Amaldanya von klein auf um die Anerkennung und Zuneigung ihrer älteren Geschwister. Insbesondere um die Dom Rondraldos, des Ältesten und designierten Nachfolgers ihres Vaters.

Seit frühster Kindheit träumte sie davon, nach Yrôstal im heutigen Sandschak Ukuban heimzukehren, zu den Wurzeln ihrer Familia. Ein Besuch des dortigen Perainetempels und ehemaligen Herrenhauses als junges Mädchen fachte die Sehnsucht nach der alten Heimat weiter an. Danach folgte sie dem Pfad der Kriegerin, wurde glühende Anhängerin der Reconquista und war Gründungsmitglied der Hüter des Almadin.

Bei einem Militärball in der Capitale 1016 BF traf sie ihren zukünftigen Gatten, Dom Raul von Abundil y Braast, einen ausgesprochen feschen Offiziersanwärter des Leibregiments Eslam von Almada. Trotz eines gewissen Alterunterschiedes ließen die beiden sich auf eine leidenschafltich Amorette ein. Wenig später kamen sie zu dem Schluss, dass sie mehr als eine Liebschaft wollten und erbaten die Erlaubnis ihrer Soberans, vor Travia und Rondra den Ehebund zu schließen. Die Ehe war glücklich, die gemeinsamen Interessen vielfältig. Nur der Segen Tsas ließ auf sich warten. Umso mehr freuten sich alle über die Geburt des ersten und einzigen Kindes im Jahre 1019, Domnita Leonore von Abundil. Im gleichen Jahr bezog die kleine Familie ihr neues Stadthaus zu Punin, ‚Casamanta‘, ein Geschenk der ehemaligen Hof Hofmarschallin Moratella von Abundil zur Geburt Leonores. Für Domna Almadanya begann eine Zeit der Zerrissenheit, liebte sie ihre Tochter doch abgöttisch, während sie zugleich die Zweisamkeit mit ihrem Gatten vermisste und vermehrt in die Verflechtungen der Reconquista und der entstehenden Hüter des Almandin hinengezogen wurde.

Als im Rahmen des Vertrags von Unau auch die Familia Nasredi-Cigano ‘aufgefordert’ wurde, einen der 144 für Kämpfer für die Entsendung ins Kalifat zu stellen, beugte sie sich widerwillig dem Wunsch und Argumenten ihres Bruder.

Unter Tränen verabschiedete sie sich im Jahr 1027 von Gatten und Tochter. Hielt sie zu Beginn noch ob der Entfernung und Umstände erstaunlich regelmäßig Kontakt mit ihren Lieben, so wurden die Nachrichten im Laufe der Zeit seltener. In wie weit sie von den Geschehnissen in ihrer Heimat und dem Tod ihres Gatten im Jahr 1034 erfuhr, ob Briefe verloren gingen oder nie geschrieben wurden ist unklar. Ebenso, ob ihr bekannt ist, dass hier Gatte ihr das Stadthaus ‚Casamanta‘ zu Punin in absentia übereignet hatte, um es vor Gläubigern der Familia von Abundil zu schützen. Ansprüche hat sie jedenfalls bislang nicht erhoben.

Gelegentlich erreichen Domna Leonore auf Umwegen über das offiziell Domna Amaldanya gehörende Stadthaus zu Punin kleine Aufmerksamkeiten und Zuwendungen, deren Absenderin ihre Mutter zu sein scheint.