Raschtulsweg

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Der Raschtulsweg, Raschtulsstieg oder Raschtulspass , führt in ca. 2.500 Schritt Höhe zwischen südlichem Raschtulswall und Raschtulsturm hindurch und verbindet Almada und Mhanadistan. Dieser Pass ist nur in der schneefreien Zeit zwischen Ingerimm und Rondra passierbar, und nicht für Karren geeignet. Steinschlag, Ferkinas, Wildtiere und andere Bedrohungen machen die Route so gefährlich, dass Reisende den Raschtulsstieg auch Blutpass nennen.

Gelegentlich schließen sich einige wagemutige Händler zusammen und wählen anstelle der ganzjährig gangbaren, aber längeren Haupthandelsroute (über Omlad und Alam-Terekh nach Fasar und vice versa) diesen schlechten Pfad über das Gebirge. Hauptimportgüter nach Almada sind hierbei primär tulamidische Zuchtpferde, Gewürze, Tee und Teppichwaren. In die Gegenrichtung wird vor allem Tabak, Zinngeschirr, Likörweine und Weinbrand, sowie Bausch, Tüll und Samt transportiert.

Kaum eine dieser Karawanen kommt ohne eine nennenswerte Zahl an Bewaffneten aus, sind sie doch ein begehrtes Ziel für sämtliche Gesetzlose und Wegelagerer. Und wer Pech hat kreuzt auch noch den Weg eines jungen Riesenlindwurms, der unweit der Passage auf dem Wolkenturm haust und Tribut verlangt.