Emilio Lampérez
Familia: Lampérez
Tsatag: &20000010230525 25. BOR 1023 BF
Alter: etwa 26 Jahre
Haare: schwarz
Augenfarbe: bernsteinbraun
Kurzcharakteristik: Talentierter Maler, hat Visionen durch Marbo, seelisch zerrüttet
Eltern: Gajado Lampérez
Geschwister: Avessandro Lampérez
Travienstand: ledig

Maestro Emilio Pérez ist ein Maler aus Ragath.

Äußeres

Junger Mann mit umschatteten Augen und einem warmen Lächeln. Die für Familia Lampérez charakteristisch schwarzen Haare fallen ihm in weichen Locken in die Stirn. Er trägt bevorzugt ragathischen Landsknechtsstil in gedeckten Farben, abseits von gesellschaftlichen Anlässen aber auch weite Roben, die kostbar bestickt sind mit traumartigen Bildern aus Emilios eigener Feder.

Curriculum Vitae

Als Spross einer klassischen arrangierten Zweckehe zwischen dem wohlhabenden Ragather Großbürgerhaus Lampérez und einem Adelszweig in Geldnöten wuchs Emilio mit seiner Familia in Punin auf, verbrachte aber vor allem die Sommermonate auch oft bei den Verwandten und Großvater Luiz Lampérez in Ragath.

Im Alter von 15 konnte er den Soberan überzeugen, ihn zum Studium der Malerei nach Methumis zu schicken. Dort lernte er mit großer Hingabe und merklichem Talent, und er macht sich nun zunehmend einen Namen als Maler.

Viele seiner Bilder sind dunkel, traumartig und reich an Symboliken. Inspiration dieser Bilder sind tatsächliche Visionen - Emilio ist Zelot (Visionär) der Gottheit Marbo.

1042 BF, mit Anfang Zwanzig, reiste Emilio mit seinem Bruder Avessandro und gemeinsamen Freunden ins östliche Mittelaventurien, er war aber der einzige dieser Gruppe, welcher lebend zurückkehrte.

Das Erlebnis hat den jungen Lampérez so stark erschüttert, dass er von seiner Familia ein Jahr in einem Noionitenkloster untergebracht wurde. (Allerdings nicht im nahe liegenden Kloster Ragathsquell und damit im direkten Machtgebiet der Radia von Franfeld, sondern in Santa Noiona della Quiescosa in Horasien)

Seit 1044 ist der junge Maler und Adelige zurück in Almada und gliedert sich langsam in das gesellschaftliche Leben ein.

Charakter

Emilio steht noch unter dem Schatten vergangener Erlebnisse, zeigt aber ein sonniges Gemüt und Begeisterungsfähigkeit, wenn ein Vorhaben, ein künstlerisches Projekt oder spannende Wissensthemen seine Aufmerksamkeit fesseln können. Grundsätzlich ist er selbstbewusst, aber eher gutmütig und manchmal leicht manipulierbar. Er ist Philantroph: Wenn ein Anliegen dem Wohl der Zwölfgötter oder der Bevölkerung dient, lässt er sich bereitwillig und ohne Gegenleistung einspannen.

Aufgrund seiner Faszination für Marbo lernte Emilio neben Malerei auch Urtulamidya, und möchte mehr lernen über die "Wiege der Menschheit": den Raschtulswall mit seinen uralten summurischen Relikten.

Romantischen Avancen gegenüber zeigt er sich bislang unnahbar.