Sandschak Ukuban

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Sandschak Ukuban
Herrschaft: Bey Charim Said al-Tergaui ibn Dschelafan
Ortschaften: Ukuban
Castillos: Ker'Tulam (frühere Burg Yaquirwacht)
Bedeutende Familias: Familie al-Tergaui
Landschaften: Nash'Yaquim
Gewässer: Yaquir, Yrosa

Der Sandschak Ukuban liegt am Südufer des Yaquirs im Emirat Amhallassih. Sein Herr ist Bey Charim Said al-Tergaui ibn Dschelafan, Sohn des Emirs und damit Kronprinz von Amallassih. Bey Charim residiert im Palast Ker'Tulam (der früheren Burg Yaquirwacht), einem Gebäude das am Südufer des Yaquir über der Stadt Ukuban thront. Von hier aus werden Aktivitäten am jenseitigen Yaquirufer im Königreich Almada aufmerksam beobachten.

Derographie

Lage

Der Sandschak wird im Norden vom Fluß Yaquir und im Süden vom Gebirge Raschtulsturm begrenzt. Östlich bildet der Fluß Orbun die Grenze des Sandschak und auch des Kalifats. Im Westen grenzt Ukuban an den Sandschak Omlad, getrennt durch die Yrosa, welche am Fuße des Raschtulsturms entspringt und bis Cumrat verläuft.

Örtlichkeiten

Während direkt am Ufer des Yaquir und der Yrosa noch einige Meilen fruchtbare Ackerlandes zu finden sind, besteht das übrige Gebiet des Sandschak aus zerklüfteten und oft unwegsamen Bergtälern, bewachsen mit Wäldern aus Zedern und Goldpinien, hinter denen das 7.000 Schritt hohe Massiv des Raschtulsturms steil aufragt.

Die drei eisbekrönten Gipfel des Giganten soll noch keines lebenden Menschen Fuß betreten haben. Obwohl in diesem Steinmassiv vermutlich zahlreiche ungehobene Bodenschätze warten, haben die Zwerge interessanterweise nie die Ruhe dieses Berges gestört.

Versteckt in den Gebirgshängen des Gebirgsmassivs liegt südlich von Ukuban irgendwo das verborgene avwik:Tal des Schleiers.

Tiere, Vegetation und Wirtschaft

Im schmalen Flachlandbereich des Sandschuk nahe dem Yaquir werden neben Schafen auch Pferde gezüchtet. Durch Einkreuzung von erbeuteten Ferkinaponyshofft der Bey auf "Ukubaner" Novadipferde mit verbesserter Trittsicherheit und Robustheit. Bisher konnte aber noch keine stabile Rasse gezüchtet werden. Das fruchtbare Schwemmland entlang der Flüsse wird zum Anbau von Getreide und Feldfrüchten genutzt.

Im Hinterland Richtung Gebirge leben an Wildtieren nur noch Gebirgsböcke, [[avwik:Berglöwe|Berglöwen] und Kleintiere wie Kaninchen, Siebenschläfer, Eichhörnchen und Füchse, die für ihre Felle gejagt werden. Ackerbau ist in dieser Region kaum möglich.

Sklaven der Beni Sabah arbeiten in den Ausläufern des Raschtulturms in Marmorsteinbrüchen oder gewinnen mitgeschwemmtes Gold und Obsidian in den reißenden Wildbächen. Häufige Lawinen- und Murenabgänge machen dies zu einem riskanten Unterfangen. Überfälle wilder Ferkina aus dem Stamme der avwik:Shai'Aian auf die "Blutlosen" im Tal sind eine weitere ständig drohende Gefahr.

Ein gefährlicher aber beliebter "Wirtschaftszweig" ist auch in Ukuban das nächtliche Überqueren des Yaquirs, um von der almadanischen Seite mit geraubten Sklaven und Pferden zurückzukehren.

Ferkina

Die avwik:Shai'Aian gelten bei den Flachländern als der typischste und 'rückständigste' Stamm der Ferkinas. Der Raschtulsgebirge ist für die Shai'Aian ein lebendes, göttliches Wesen, dessen heiliger Stätten und Geheimnisse gehütet und verteidigt werden müssen. Entsprechend erbarmungslos wird mit (auch novadischen) Siedlern nahe des Raschtulturmes umgegangen.