Badajoz II. von Jurios: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Badajoz der Kahle''', von den Bewohnern Caldaias auch ''Badajoz der Fromme'' genannt, herrschte als 13ter Landgraf Caldaias von 305 BF bis 338 BF über die hügelige Landgrafschaft in der Almadanischen Pforte. Neben der in seine Regierungszeit fallenden Blutfehde mit den südlichen Nachbarn aus [[Ragath]], sind mit seinem Namen vor allem zwei Ereignisse verknüpft, deren Nachwirkungen bis heute fortdauern: Der ''Landtausch von Molay'' und sein ''Plgergang nach Greifenfurt'', um sich von dem gegen ihn verhängten Kirchenbann reinzuwaschen. | '''Badajoz der Kahle''', von den Bewohnern Caldaias auch ''Badajoz der Fromme'' genannt, herrschte als 13ter Landgraf Caldaias von 305 BF bis 338 BF über die hügelige Landgrafschaft in der Almadanischen Pforte. Neben der in seine Regierungszeit fallenden Blutfehde mit den südlichen Nachbarn aus [[Ragath]], sind mit seinem Namen vor allem zwei Ereignisse verknüpft, deren Nachwirkungen bis heute fortdauern: Der ''Landtausch von Molay'' und sein ''Plgergang nach Greifenfurt'', um sich von dem gegen ihn verhängten Kirchenbann reinzuwaschen. | ||
[[Bild:BadajozDerKahle.jpg|left|thumb|350px| | [[Bild:BadajozDerKahle.jpg|left|thumb|350px|Landgraf Badajoz der Kahle von Jurios]]Geboren als ''Badajoz II. Gaftaro Optimas von Jurios zu Hochdrachenstein'', trat Badajoz im Alter von etwa 40 Jahren das Erbe seines nicht nachhaltig in Erinnerung gebliebenen Vaters - Landgraf Badajoz des Ersten - an. Er hatte wohl zwei Kinder, Almaderich den Kühnen und Lumetta die Jägerin, wovon Letztgenannte später einmal seine Erbe antreten sollte. Wenige Monde nach seiner Krönung wurde bei einer landgräflichen Audienz auf dem Marktplatz von [[Jurios]] eine verhutzelte kleine graue Kreatur vor Badajoz vorstellig - ein Angehöriger des sagenumwobenen Volkes der Grolme oder Feilscher, wie sich später herausstellen sollte - und prophezeite dem verdutzten Landgrafen, daß "in Kürze" eine Gruppe von Zwergen bei ihm vorsprechen und ihm ein Angebot unterbreiten werde, daß er in jedem Fall annehmen solle - wie widersinnig auch immer es sich anfangs für ihn anhören möge. Als Belohnung für diesen Rat, verlangte das wunderliche Männchen, das der Landgraf für einen Kobold oder ein anderes Zauberwesen hielt, ein Viertel des Gewinns, den der Landgraf aus diesem Rat zöge.<br>Zehn Jahre gingen ins Land ohne daß irgendetwas geschah und die sonderbare Audienz geriet bei Badajoz fast in Vergessenheit - dann aber sprach tatsächlich eine zwergische Delegation im Auftrag des weisen Bergkönigs Fanderam (des Vaters des heutigen Bergkönigs Fargol) auf Burg Hochdrachenstein vor, die Badajoz einen Landtausch vorschlug: Sie boten den Berg Molay im [[Amboss]], unweit von Jurios gelegen, den die Angroschim offenbar als wertlos erachteten und forderten dafür die riesigen Wälder im Norden der Fasanerie von Jennbach, wo in ihren Augen hervorragendes Grubenholz wuchs. <br>Der Kahle sah auf den ersten Blick einen für ihn selbst mehr als schlechten Tausch: Der an jagdbarem Wild und Edelhölzern reiche Forst gegen einen zweitausend Schritt hohen, meist schneebedeckten Berg - dann aber er erinnerte sich des Ratschlags des "Kobolds" und ging intuitiv und wider alles Zureden seiner entsetzten Ratgeber auf das Landtausch-Angebot des Bergkönigs ein, so daß Jennbach an die Zwerge fiel und Molay an Caldaia. | ||
Wenige Wochen danach rumpelte nachts die Erde in einem mächtigen Sumusbeben so stark, daß auf Burg Hochdrachenstein Kronleuchter von der Decke fielen und in [[Jurios]], [[Yasamir]] und [[Franfeld]] zahlreiche Häuser einstürzten. Nördlich von Jurios war die Erde aufgerissen, die ''[[Feuerfälle von Algormosch]]'' spien flüssiges Feuer und Lava an die Oberfläche und auch der Berg Molay zeigte plötzlich tiefe Risse, in denen man - zu jedermanns Verblüffung - auf reinstes Silber in bester Qualität stieß. | Wenige Wochen danach rumpelte nachts die Erde in einem mächtigen Sumusbeben so stark, daß auf Burg Hochdrachenstein Kronleuchter von der Decke fielen und in [[Jurios]], [[Yasamir]] und [[Franfeld]] zahlreiche Häuser einstürzten. Nördlich von Jurios war die Erde aufgerissen, die ''[[Feuerfälle von Algormosch]]'' spien flüssiges Feuer und Lava an die Oberfläche und auch der Berg Molay zeigte plötzlich tiefe Risse, in denen man - zu jedermanns Verblüffung - auf reinstes Silber in bester Qualität stieß. | ||