Chronik.Ereignis1033 LSV 49: Unterschied zwischen den Versionen

Von Scheffelstein (Diskussion | Beiträge)
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"[[Hüter des Almadin]]?" fragte die [[Richeza Aldonaza von Scheffelstein|Edle]] und blickte Dom Boraccio aus halb zusammengekniffenen Augen an. "Und in welcher Art unterstellt Ihr mir, dem Kaiser zu folgen, koste es, was es wolle? Das hört sich ganz so an, als würdet Ihr Eurem Kaiser nicht um jeden Preis folgen, Dom Boraccio. Wie nun? Seid Ihr käuflich? Oder steht Ihr nur nicht zu einem einst geleisteten Eid? - Wenn das so ist, dann werden wir auf Einigkeit wohl lange warten können."  
"[[Hüter des Almadin]]?" fragte die [[Richeza Aldonaza von Scheffelstein|Edle]] und blickte Dom Boraccio aus halb zusammengekniffenen Augen an. "Und in welcher Art unterstellt Ihr mir, dem Kaiser zu folgen, koste es, was es wolle? Das hört sich ganz so an, als würdet Ihr Eurem Kaiser nicht um jeden Preis folgen, Dom Boraccio. Wie nun? Seid Ihr käuflich? Oder steht Ihr nur nicht zu einem einst geleisteten Eid? - Wenn das so ist, dann werden wir auf Einigkeit wohl lange warten können."  
[[Boraccio D'Altea|Boraccios]] Miene versteinerte. "Eide? Welchen genau meint Ihr? Den gegenüber Königin Rohaja von Almada, die uns einst gegen die Wickelköpfe anführte? Oder den auf König Selindian-Hal von Almada, für den ich an seinem 18. Tsa-Tag beinahe mein Leben gegeben hätte? Oder den auf König Brin, der uns in Tobrien gen den Bethanier und seine Horden führte? Oder schließlich den auf das Reich, das zu schützen ich einst schwor, vor allen anderen.
Das Reich aber, Domna Richeza, hört nicht hinter [[Caldaia]] auf, auch wenn einige hier nicht weiter sehen wollen. Das Reich steht noch, weil tausende Ihr Blut gaben um die Legionen der Niederhöllen aufzuhalten. Und es steht hoffentlich auch in fünf Jahren noch, wenn der Fürst-Komtur erneut Tod und Verderben entfesselt. Alles was bis dahin ohne Not das Reich schwächt, ist Verrat, ist eine Misachtung der Götter, die wir an diesem Tag um ihren Beistand anflehen werden. Und wenn es der Eid auf das Reich nötig macht, dem nicht durchsetzbaren Anspruch eines Königs nicht zu folgen, dann muss es wohl so sein. Ich würde es sehr begrüßen, wenn Schwester und Bruder wieder einander in geschwisterlicher Liebe umarmen, wer auch immer dann die Kaiserkrone tragen mag. Aber ich ziehe in keinen sinnlosen Bruderkrieg. Doch seht Euch vor, ich werde mein Land zu verteidigen wissen, wenn es sein muß! Gegen wen auch immer."


{{Chronik.Ereignis|Zurück=[[Chronik.Ereignis1033 LSV 48|Teil 48]]|Chronik:Jahr=Chronik:1033|Ereignisname=Die Landständeversammlung|Teil=Teil 49|Weiter=[[Chronik.Ereignis1033 LSV 50|Teil 50]]}}
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