Chronik.Ereignis1047 Wildnis 03: Unterschied zwischen den Versionen
Amrit (Diskussion | Beiträge) Die Seite wurde neu angelegt: „==Transbosquirien, Efferd 1047 BF== '''Autoren:''' Jan, Amrit Vor dem dunklen Waldsaum prangte das Lager der Ferkina mit rot gefärbten Zeltbahnen und prasselnden Feuern. Rauch zog in langen Schleiern durch die kühler werdende Bergluft des beginnenden Abends und trug den Geruch von gebratenem Fleisch mit sich. Versammelte Frauen bewegten sich geschäftig an der Glut oder um ausgebreitete Leder…“ |
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Draußen empfingen ihn angenehme Kühle und gedämpfte Geräusche, die seinen schweißnassen Körper kühlten und seine Ohren ins Leben zurückholten. Anerkennend klopfen die Ferkina ihm auf die Schulter, er ahnte nicht wieso und nahm es kaum wahr. Das was er wahrnahm, war ein mächtiger Steinbock, mit der Statur eines Bullen, auf einer felsigen Anhöhe, der sich vor dem Mond abhob. Sein verklärter Blick fokussierte die Kreatur kurzzeitig, das Lachen der Umstehenden holte ihn zurück, beim nächsten Blick war das Wesen nicht mehr zu sehen. Er stimmte mit den anderen ins Lachen ein, es fühlte sich befreiend an. | Draußen empfingen ihn angenehme Kühle und gedämpfte Geräusche, die seinen schweißnassen Körper kühlten und seine Ohren ins Leben zurückholten. Anerkennend klopfen die Ferkina ihm auf die Schulter, er ahnte nicht wieso und nahm es kaum wahr. Das was er wahrnahm, war ein mächtiger Steinbock, mit der Statur eines Bullen, auf einer felsigen Anhöhe, der sich vor dem Mond abhob. Sein verklärter Blick fokussierte die Kreatur kurzzeitig, das Lachen der Umstehenden holte ihn zurück, beim nächsten Blick war das Wesen nicht mehr zu sehen. Er stimmte mit den anderen ins Lachen ein, es fühlte sich befreiend an. | ||
Als die kleine Gruppe wieder zum Ferkinalager zurückkehrte, bemerkten einige der Almadaner dies mit Erleichterung, zuvorderst Emilio. Cuerno schien gelöster als zuvor, und für einen Moment fragte sich der Maler, was sich zugetragen haben mochte. Die Gesandtschaft zog sich bald darauf zurück. Emilio entschied freiwillig, die erste Nachtwache zu übernehmen. Die Söldner hätten dies zwar unter sich erledigt, doch er fühlte sich zu angespannt, um Schlaf zu finden; wollte auch den offenen Nachthimmel noch nicht gegen den begrenzten Baldachin seines Zeltes eintauschen. Cuerno indes schien ihm | Als die kleine Gruppe wieder zum Ferkinalager zurückkehrte, bemerkten einige der Almadaner dies mit Erleichterung, zuvorderst Emilio. Cuerno schien gelöster als zuvor, und für einen Moment fragte sich der Maler, was sich zugetragen haben mochte. Die Gesandtschaft zog sich bald darauf zurück. Emilio entschied freiwillig, die erste Nachtwache zu übernehmen. Die Söldner hätten dies zwar unter sich erledigt, doch er fühlte sich zu angespannt, um Schlaf zu finden; wollte auch den offenen Nachthimmel noch nicht gegen den begrenzten Baldachin seines Zeltes eintauschen. Cuerno indes schien ihm berauscht, was keine Seltenheit war, aber diesmal war er irgendwie entrückt. Sie wechselten zwar noch ein paar nette Worte und Gesten, aber dann zog der Caballero sich zurück. Nur um nach einer gewissen Zeit, ungewöhnlich wortkarg, wiederzukehren und sich einfach neben Emilio zu setzen. | ||
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