Raschtulsweg: Unterschied zwischen den Versionen
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::::::Und das macht auch durchaus Sinn, denn Geschwindigkeit/Strecke ist beim Transport sicherlich ein Faktor. Menge ist aber ebenfalls wichtig, was man ja auch heute noch gut daran sieht, dass es natürlich Waren gibt, die per Flugzeug transportiert werden, der Gros des Welthandels aber über ungleich langsamere Containerschiffe abgewickelt wird. Bei allem was nicht eilt, bei allem was vorab planbar ist - z.B. eine halbjährliche Karawane - ist ab einem bestimmten Punkt Menge wirtschaftlicher als Zeit. Auf einen Karren kann eben bedeutend mehr geladen werden, als auf soundsoviele Maultiere. Entsprechend gibt es immer einen Punkt, an dem es günstiger ist ein, zwei, drei, keine Ahnung wieviele Wochen mehr Zeit mit einem Karren in Kauf zu nehmen, statt die gleiche Warenmenge entsprechend schneller mit soundsovielen Maultieren zu transportieren. | ::::::Und das macht auch durchaus Sinn, denn Geschwindigkeit/Strecke ist beim Transport sicherlich ein Faktor. Menge ist aber ebenfalls wichtig, was man ja auch heute noch gut daran sieht, dass es natürlich Waren gibt, die per Flugzeug transportiert werden, der Gros des Welthandels aber über ungleich langsamere Containerschiffe abgewickelt wird. Bei allem was nicht eilt, bei allem was vorab planbar ist - z.B. eine halbjährliche Karawane - ist ab einem bestimmten Punkt Menge wirtschaftlicher als Zeit. Auf einen Karren kann eben bedeutend mehr geladen werden, als auf soundsoviele Maultiere. Entsprechend gibt es immer einen Punkt, an dem es günstiger ist ein, zwei, drei, keine Ahnung wieviele Wochen mehr Zeit mit einem Karren in Kauf zu nehmen, statt die gleiche Warenmenge entsprechend schneller mit soundsovielen Maultieren zu transportieren. | ||
::::::Am Ende passt es auch besser zum Setting Trans-Bosquirien. Würde da eine bedeutende Handelsroute verlaufen, würden Mittelreich oder Kalifat ja Anstalten machen ihre Ansprüche durchzusetzen. Nachdem es diesbezüglich aber nicht einmal lauwarme Versuche gibt, ist der Landstrich offensichtlich eher wertlos. Daher würde ich den Satz lieber in den Artikel zum Sandschak Omlad verschieben. Dann passen auch die Tulamidischen Reiter wieder...;-)--[[Bild:Familia-Aranjuez-nur-Schild.png|18px|link=Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez]] [[Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez|Der Sinnreiche Junker von Aranjuez]] 21:13, 3. Aug. 2025 (CEST) | ::::::Am Ende passt es auch besser zum Setting Trans-Bosquirien. Würde da eine bedeutende Handelsroute verlaufen, würden Mittelreich oder Kalifat ja Anstalten machen ihre Ansprüche durchzusetzen. Nachdem es diesbezüglich aber nicht einmal lauwarme Versuche gibt, ist der Landstrich offensichtlich eher wertlos. Daher würde ich den Satz lieber in den Artikel zum Sandschak Omlad verschieben. Dann passen auch die Tulamidischen Reiter wieder...;-)--[[Bild:Familia-Aranjuez-nur-Schild.png|18px|link=Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez]] [[Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez|Der Sinnreiche Junker von Aranjuez]] 21:13, 3. Aug. 2025 (CEST) | ||
:::::::Gerne die Söldner rausnehmen. Zur Wirtschaftlichkeit kann ich nicht wirklich viel sagen. Das Thema ist ohnehin ifirnsdünnes Eis in Aventurien. | |||
:::::::Ich habe gerade noch mal die diversen offiziellen Quellen zum Blutpass genauer studiert, um hier nicht aus dem Bauch heraus zu diskutieren (ich glaube, die Mühe sollten wir uns sowieso öfter machen). Einig sind sich die drei Regionalspielhilfen, dass der Weg nicht für Karren und nur von Rondra-Ingerimm nutzbar ist. '''Raschtuls Atem 61''' spricht vom Raschtulsweg als einem "schlechten Pfad" und nennt die seltene Schneefreiheit als Grund, dass viele Karawanen eher über Alam-Terekh reisen. Vielleicht ist es aber auch der jüngere Riesenlindwurm (!) ('''S. 164'''), der gelegentlich Zoll von Reisenden fordert. '''Land der Ersten Sonne 12''' sagt, die ''Zedernstraße'' mit dem Raschtulspass sei weniger wichtig als die Route Fasar-Alam-Terekh-Omlad. Auf S. '''93''' steht dann: "Fasar liegt an der wichtigen Karawanenroute vom Ostrand der Khôm (und via Raschtulspass nach Almada) nach Aranien, der ''Zedernstraße''. '''Herz des Reiches 9''' nennt "Ferkinas und Khoramsbestien" als Gefahren. Auf '''S. 120''' wird erwähnt, die ''Zedernstraße'' sei bereits zu Zeiten Gerons des Einhändigen entlang des Yaquirufers bin zu den Goldfelsen verlaufen. Also durchaus nicht unwichtig. '''S. 130''' behauptet dann, über den Raschtulsweg würden v.a. "Zuchtpferde (sic!), Tee und Teppiche" nach Almada geliefert, und dass "ganze Karawanen" zwischen Punin und Fasar unterwegs seien. Laut '''S. 192''' wohnt der Riesenlindwurm "in einer verlassenen Zwergenfestung am Wolkenturm, unweit des Blutpasses". Was machen wir daraus?--[[Bild:Familia-Vivar-nur-Schild.png|18px|link=Benutzer:León de Vivar]] [[Benutzer:León de Vivar|León de Vivar]] 22:09, 3. Aug. 2025 (CEST) | |||
Version vom 3. August 2025, 22:09 Uhr
Spräche etwas dagegen den Artikel nach "Raschtulsweg" zu verschieben und von "Blutpass" darauf zu verlinken? So hält es jedenfalls Wiki Aventurica, dass der eigentliche Artikel unter "Raschtulsweg" angelegt ist.
Was mir etwas widersprüchlich erscheint, ist, dass es eine Frühjahrs- und Herbstkarawane geben soll, wenn der Pass explizit nur Ingerimm bis Rondra gangbar ist. Auch die Tulamidischen Reiter scheinen mir im Hochgebirge eher deplaziert. Woher stammt denn diese Setzung?--
Der Sinnreiche Junker von Aranjuez 15:10, 1. Aug. 2025 (CEST)
- Aus meiner Sicht spricht nichts dagegen, das zu verschieben. Das mit den Karawanen ist tatsächlich widersprüchlich, wenn der Pass nur drei Monate gangbar ist. Außerdem ist das aventurische Frühjahr der Spätsommer/Herbst ;)--
León de Vivar 16:15, 1. Aug. 2025 (CEST)
- Finde ich gut! Ich hab den Text verschoben nach "Raschtulsweg" und den Teil "im Frühjahr und Herbst" rausgenommen.
- "Blutpass" leitet jetzt dorthin weiter. Habt ihr Quellen für eine Alternative zu den Tulamidischen Reitern, vll bewaffnete Einheiten aus Fasar und Punin die das zusammenarbeiten? Die Tulamidischen Reiter standen schon länger hier um Text. Stimmt aber, dass die Shadifs sicher nicht die beste Wahl sind auf Gebirgssteigen.Amrit 2. Aug. 2025
- Super, vielen Dank. Söldnermäßig fielen mir in der Ecke leider nur die Sandwölfe aus Gorien ein, die aber ebenfalls eine Reitertruppe sind.
- In welchem Text stand das denn hier konkret? Laut GA gehört der Raschtulspass zu den Pässen, die "häufiger von Einzelreisenden, bisweilen von Maultierkarawanen und selten von Wagenzügen genutzt werden". Letzteres fällt ja ohnehin weg, nachdem der Pass explizit nicht mal mit Karren genutzt wird. Aktuell wird da mMn ein falscher Eindruck erweckt, da die eigentliche Handelsroute aus/nach Mhanadistan weiter westlich über die Oase Alam-Terekh verläuft und in Omlad beginnt/endet.--
Der Sinnreiche Junker von Aranjuez 12:28, 2. Aug. 2025 (CEST)
- Zu der Frage wo die Tulamidischen Reiter und die Tuchkarawane original herkommen: https://wiki.punin.de/index.php?title=Transbosquirien&oldid=4679 von der alten Version Tranbosquirien von Steve T.
- Ich hab jetzt dort bisschen bereinigt (Geographie korrigiert und für den Pass eine eigene Seite erstellt)
- Aber das war die Quelle, auf der ich aufgebaut habe. --Amrit (Diskussion) 13:53, 2. Aug. 2025 (CEST)
- Ich denke, zu Pferd oder Kamel sollte der Pass durchaus in den Sommermonaten nutzbar sein. Es müssen ja auch Lasten transportiert werden. Wenn das mühselig über einen besseren Ziegenpfad geschleppt werden muss, ist das wenig ertragreich. Ertrag ergibt sich vermutlich aus Geschwindigkeit, d.h. einer kürzeren und schnelleren Route nach Fasar als über Alam-Terekh. Sonst würde ja kaum jemand diese gefahrvolle Route wählen. Und dann könnten doch auch die Tulamidischen Reiter da Geleitschutz geben? Vielleicht müssen wir das auch gar nicht festlegen, welche Söldnereinheit das macht. Das ist ja ein klassischer Abenteurer-Auftrag, das sollte man aus meiner Sicht nicht zu sehr einengen.--
León de Vivar 17:58, 3. Aug. 2025 (CEST)
- Ich denke, zu Pferd oder Kamel sollte der Pass durchaus in den Sommermonaten nutzbar sein. Es müssen ja auch Lasten transportiert werden. Wenn das mühselig über einen besseren Ziegenpfad geschleppt werden muss, ist das wenig ertragreich. Ertrag ergibt sich vermutlich aus Geschwindigkeit, d.h. einer kürzeren und schnelleren Route nach Fasar als über Alam-Terekh. Sonst würde ja kaum jemand diese gefahrvolle Route wählen. Und dann könnten doch auch die Tulamidischen Reiter da Geleitschutz geben? Vielleicht müssen wir das auch gar nicht festlegen, welche Söldnereinheit das macht. Das ist ja ein klassischer Abenteurer-Auftrag, das sollte man aus meiner Sicht nicht zu sehr einengen.--
- Nun ja, Gebirgsjäger verwenden nicht umsonst Maultiere und Ponys (und trainieren die Tiere auch zusätzlich noch auf Trittsicherheit) und keine arabischen Vollblüter. Die Tulamidischen Reiter machen dort, wo die Bedeckung auf der Strecke sicherlich am meisten gebraucht wird, überhaupt keinen Sinn. Von mir aus muss aber auch keine Söldnereinheit benannt werden, allerdings würde ich ohnehin den ganzen Handelspart sverschieben, weil das die Spielhilfe nicht hergibt. Neben der oben aufgeführten Eingruppierung des Passes wird an gleicher Stelle auch die Route Omlad - Alam-Terekh - Fasar - Baburin als eine der in Aventurien wichtigen Karawanenrouten angegeben. Kein Sterbenswörtchen zum Raschtulsweg.
- Und das macht auch durchaus Sinn, denn Geschwindigkeit/Strecke ist beim Transport sicherlich ein Faktor. Menge ist aber ebenfalls wichtig, was man ja auch heute noch gut daran sieht, dass es natürlich Waren gibt, die per Flugzeug transportiert werden, der Gros des Welthandels aber über ungleich langsamere Containerschiffe abgewickelt wird. Bei allem was nicht eilt, bei allem was vorab planbar ist - z.B. eine halbjährliche Karawane - ist ab einem bestimmten Punkt Menge wirtschaftlicher als Zeit. Auf einen Karren kann eben bedeutend mehr geladen werden, als auf soundsoviele Maultiere. Entsprechend gibt es immer einen Punkt, an dem es günstiger ist ein, zwei, drei, keine Ahnung wieviele Wochen mehr Zeit mit einem Karren in Kauf zu nehmen, statt die gleiche Warenmenge entsprechend schneller mit soundsovielen Maultieren zu transportieren.
- Am Ende passt es auch besser zum Setting Trans-Bosquirien. Würde da eine bedeutende Handelsroute verlaufen, würden Mittelreich oder Kalifat ja Anstalten machen ihre Ansprüche durchzusetzen. Nachdem es diesbezüglich aber nicht einmal lauwarme Versuche gibt, ist der Landstrich offensichtlich eher wertlos. Daher würde ich den Satz lieber in den Artikel zum Sandschak Omlad verschieben. Dann passen auch die Tulamidischen Reiter wieder...;-)--
Der Sinnreiche Junker von Aranjuez 21:13, 3. Aug. 2025 (CEST)
- Gerne die Söldner rausnehmen. Zur Wirtschaftlichkeit kann ich nicht wirklich viel sagen. Das Thema ist ohnehin ifirnsdünnes Eis in Aventurien.
- Ich habe gerade noch mal die diversen offiziellen Quellen zum Blutpass genauer studiert, um hier nicht aus dem Bauch heraus zu diskutieren (ich glaube, die Mühe sollten wir uns sowieso öfter machen). Einig sind sich die drei Regionalspielhilfen, dass der Weg nicht für Karren und nur von Rondra-Ingerimm nutzbar ist. Raschtuls Atem 61 spricht vom Raschtulsweg als einem "schlechten Pfad" und nennt die seltene Schneefreiheit als Grund, dass viele Karawanen eher über Alam-Terekh reisen. Vielleicht ist es aber auch der jüngere Riesenlindwurm (!) (S. 164), der gelegentlich Zoll von Reisenden fordert. Land der Ersten Sonne 12 sagt, die Zedernstraße mit dem Raschtulspass sei weniger wichtig als die Route Fasar-Alam-Terekh-Omlad. Auf S. 93 steht dann: "Fasar liegt an der wichtigen Karawanenroute vom Ostrand der Khôm (und via Raschtulspass nach Almada) nach Aranien, der Zedernstraße. Herz des Reiches 9 nennt "Ferkinas und Khoramsbestien" als Gefahren. Auf S. 120 wird erwähnt, die Zedernstraße sei bereits zu Zeiten Gerons des Einhändigen entlang des Yaquirufers bin zu den Goldfelsen verlaufen. Also durchaus nicht unwichtig. S. 130 behauptet dann, über den Raschtulsweg würden v.a. "Zuchtpferde (sic!), Tee und Teppiche" nach Almada geliefert, und dass "ganze Karawanen" zwischen Punin und Fasar unterwegs seien. Laut S. 192 wohnt der Riesenlindwurm "in einer verlassenen Zwergenfestung am Wolkenturm, unweit des Blutpasses". Was machen wir daraus?--
León de Vivar 22:09, 3. Aug. 2025 (CEST)