Sandschak Ukuban: Unterschied zwischen den Versionen
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Der '''{{PAGENAME}}''' liegt am Südufer des [[Yaquir]]s im [[Emirat Amhallassih]]. Sein Herr ist Bey [[Charim Said Al'Tergaui ibn Dschelafan | Charim Said al-Tergaui ibn Dschelafan]], Sohn des Emirs und damit Kronprinz von Amallassih. Bey Charim residiert im Palast [[Ker'Tulam]] (der früheren Burg Yaquirwacht), der am Südufer des Yaquir über der Stadt [[Ukuban]] thront. Von hier aus werden Aktivitäten am jenseitigen Yaquirufer im Königreich Almada aufmerksam beobachtet. | Der '''{{PAGENAME}}''' liegt am Südufer des [[Yaquir]]s im [[Emirat Amhallassih]]. Sein Herr ist Bey [[Charim Said Al'Tergaui ibn Dschelafan | Charim Said al-Tergaui ibn Dschelafan]], Sohn des Emirs und damit Kronprinz von Amallassih. Bey Charim residiert im Palast [[Ker'Tulam]] (der früheren Burg Yaquirwacht), der am Südufer des Yaquir über der Stadt [[Ukuban]] thront. Von hier aus werden Aktivitäten am jenseitigen Yaquirufer im Königreich Almada aufmerksam beobachtet. | ||
==Derographie== | |||
===Lage=== | ===Lage=== | ||
Der Sandschak wird im Norden vom [[Yaquir]] und im Süden vom Gebirge [[avwik:Raschtulsturm|Raschtulsturm]] begrenzt. Östlich bildet der Fluss [[Orbun]] die Grenze zum [[Sandschak Zul'Djerim]], welches aber nur auf dem Papier Teil des Emirats ist. Im Westen grenzt die [[Yrosa]], welche am Fuße des [[avwik:Raschtulsturm|Raschtulsturms]] entspringt und bis [[Cumrat]] verläuft, Ukuban vom [[Sandschak Omlad]] ab. | Der Sandschak wird im Norden vom [[Yaquir]] und im Süden vom Gebirge [[avwik:Raschtulsturm|Raschtulsturm]] begrenzt. Östlich bildet der Fluss [[Orbun]] die Grenze zum [[Sandschak Zul'Djerim]], welches aber nur auf dem Papier Teil des Emirats ist. Im Westen grenzt die [[Yrosa]], welche am Fuße des [[avwik:Raschtulsturm|Raschtulsturms]] entspringt und bis [[Cumrat]] verläuft, Ukuban vom [[Sandschak Omlad]] ab. | ||
===Örtlichkeiten=== | ===Örtlichkeiten=== | ||
Während direkt am Ufer des Yaquir und der Yrosa noch einige Meilen fruchtbare Ackerlandes zu finden sind, besteht das übrige Gebiet des Sandschak aus zerklüfteten und oft unwegsamen Bergtälern, bewachsen mit Wäldern aus Zedern und Goldpinien, hinter denen das 7.000 Schritt hohe Massiv des [[avwik:Raschtulsturm|Raschtulsturms]] steil aufragt. | Während direkt am Ufer des Yaquir und der Yrosa noch einige Meilen fruchtbare Ackerlandes zu finden sind, besteht das übrige Gebiet des Sandschak aus zerklüfteten und oft unwegsamen Bergtälern, bewachsen mit Wäldern aus Zedern und Goldpinien, hinter denen das 7.000 Schritt hohe Massiv des '''[[avwik:Raschtulsturm|Raschtulsturms]]''' steil aufragt. Die drei eisbekrönten Gipfel des Giganten soll noch keines lebenden Menschen Fuß betreten haben. Obwohl in diesem Steinmassiv vermutlich zahlreiche ungehobene Bodenschätze warten, haben die Zwerge interessanterweise nie die Ruhe dieses Berges gestört. Versteckt in den Gebirgshängen des Gebirgsmassivs liegt südlich von Ukuban irgendwo das verborgene '''[[avwik:Tal des Schleiers|Tal des Schleiers]]'''. | ||
In [[Yrosien]], der Landschaft am Fluss [[Yrosa]], liegt das '''[[Tal der Dornen]]''' [tul.: ''Djafardâl'']. An diesem Ort starb die almadanische Gräfin [[Hadjinsunni vom Yaquirtal]] mit ihrem letzten Aufgebot gegen die novadischen Eroberer. Ein Dickicht aus Kakteen und Dornbüschen wuchs dort auf wundersame Weise aus den Waffen der besiegten Gefallenen, um ihre letzte Ruhestätte zu schützen. Das Tal der Dornen gilt somit als Tsa-Heiligtum und Pilgerort. | |||
==Bewohner, Vegetation und Wirtschaft== | |||
Im schmalen Flachlandbereich des Sandschak nahe des Yaquirs werden neben Schafen auch Pferde gezüchtet. Durch Einkreuzung von erbeuteten [https://dsa.ulisses-regelwiki.de/Best_Ferkinapony.html Ferkinaponys] hofft der Bey auf "Ukubaner" Novadipferde mit verbesserter Trittsicherheit und Robustheit. Bisher konnte aber noch keine stabile Rasse gezüchtet werden. Das fruchtbare Schwemmland entlang der Flüsse wird zum Anbau von Getreide und Feldfrüchten genutzt. | |||
Im Hinterland Richtung Gebirge leben an Wildtieren nur noch Gebirgsböcke, [[avwik:Berglöwe|Berglöwen]] und Kleintiere wie Kaninchen, Siebenschläfer, Eichhörnchen und Füchse, die für ihre Felle gejagt werden. Ackerbau ist in dieser Region kaum möglich. | |||
Sklaven der [[Beni Sabah]] arbeiten in den Ausläufern des Raschtulturms in Marmorsteinbrüchen oder gewinnen mitgeschwemmtes Gold und Obsidian in den eisigen und reißenden Wildbächen. Häufige Lawinen- und Murenabgänge machen dies zu einem riskanten Unterfangen. | |||
Überfälle wilder Ferkina aus dem Stamme der '''[[avwik:Shai'Aian|Shai'Aian]]''' auf die "Blutlosen" im Tal sind eine weitere ständig drohende Gefahr. Die Shai'Aian gelten bei den Flachländern als der typischste und 'rückständigste' Stamm der Ferkina. Das Raschtulsgebirge ist für die Ferkina ein lebendes, göttliches Wesen, dessen heilige Stätten und Geheimnisse gehütet und verteidigt werden müssen. Entsprechend erbarmungslos wird mit (auch novadischen) Siedlern nahe dem Raschtulsturm umgegangen. | |||
Ein gefährlicher aber beliebter "Wirtschaftszweig" ist auch in Ukuban das nächtliche Überqueren des Yaquirs, um von der almadanischen Seite mit geraubten Sklaven und Pferden zurückzukehren. | Ein gefährlicher aber beliebter "Wirtschaftszweig" ist auch in Ukuban das nächtliche Überqueren des Yaquirs, um von der almadanischen Seite mit geraubten Sklaven und Pferden zurückzukehren. | ||
[[Kategorie:Sandschak]] | [[Kategorie:Sandschak]] | ||