Galenot von Streitzig ä. H.: Unterschied zwischen den Versionen
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<span style="color:white;">Doch auch hier wusste Alara Paligan einen Rat: Für eine kleine Gefälligkeit werde sie ihn auf Lebzeit mit dem begehrten Wässerchen versorgen, bot sie an. Der Gefallen bestand allerdings darin, dass Dom Galenot in delikater Manier gegen seine eigene Familia intrigierte. Domna Alara war zu Ohren gekommen, dass Galenots Schwester Rohalija ihren Bruder Gendahar mit niemand anderem als der Kaiserin [[Rohaja von Gareth]] zu vermählen versuchte. Um alles in der Welt sei dies zu verhindern, denn ein vermehrter Einfluss ihrer Enkelin am Yaquir wäre der Schwarzen Witwe mehr als ungelegen gekommen. </span> | <span style="color:white;">Doch auch hier wusste Alara Paligan einen Rat: Für eine kleine Gefälligkeit werde sie ihn auf Lebzeit mit dem begehrten Wässerchen versorgen, bot sie an. Der Gefallen bestand allerdings darin, dass Dom Galenot in delikater Manier gegen seine eigene Familia intrigierte. Domna Alara war zu Ohren gekommen, dass Galenots Schwester Rohalija ihren Bruder Gendahar mit niemand anderem als der Kaiserin [[Rohaja von Gareth]] zu vermählen versuchte. Um alles in der Welt sei dies zu verhindern, denn ein vermehrter Einfluss ihrer Enkelin am Yaquir wäre der Schwarzen Witwe mehr als ungelegen gekommen. </span> | ||
<span style="color:white;">Dom Galenots Entscheidung fiel ihm nicht schwer. Er versuchte alles in seiner Macht stehende, um dem Wunsch Domna Alaras nachzukommen: Statt seinen Bruder weiterhin mit Rahjalieb-Tee zu versorgen, den dieser für sich und seine Liebschaften bei Galenot bezog, weil er nur dem eigenen Blute traute, lieferte Galenot in den folgenden Monden ein ähnliches, aber in seiner Wirkung gänzlich unbrauchbares Kraut, in der Hoffnung, Dom Gendahar so anderweitig zu binden. Weiterhin überzeugte er seine Schwester, dass ein Antrag Gendahars an die Kaiserin nirgendwo passender wäre als auf der Kaiserpfalz Cumrat. Dies ermöglichte ihm, die Kaiserin "vorzuwarnen". – Wie sich jedoch herausstellte, hatte diese ohnehin andere Pläne als Galenots Schwester, und aus der geplanten Verlobung wurde auch ohne Galenots Zutun nichts. Dieser Umstand wiederum veranlasset Alara Paligan, von einer "Leibrente" abzusehen und Galenot mit gerade eben so viel des Rauschwassers zu versorgen, dass dieser ihr bis heute weiter gewogen bleiben musste. </span> | <span style="color:white;">Dom Galenots Entscheidung fiel ihm nicht schwer. Er versuchte alles in seiner Macht stehende, um dem Wunsch Domna Alaras nachzukommen: Statt seinen Bruder weiterhin mit Rahjalieb-Tee zu versorgen, den dieser für sich und seine Liebschaften bei Galenot bezog, weil er nur dem eigenen Blute traute, lieferte Galenot in den folgenden Monden ein ähnliches, aber in seiner Wirkung gänzlich unbrauchbares Kraut, in der Hoffnung, Dom Gendahar so anderweitig zu binden. Weiterhin überzeugte er seine Schwester, dass ein Antrag Gendahars an die Kaiserin nirgendwo passender wäre als auf der Kaiserpfalz Cumrat. Dies ermöglichte ihm, die Kaiserin "vorzuwarnen". – Wie sich jedoch herausstellte, hatte diese ohnehin andere Pläne als Galenots Schwester, und aus der geplanten Verlobung wurde auch ohne Galenots Zutun nichts. Dieser Umstand wiederum veranlasset Alara Paligan, von einer "Leibrente" abzusehen und Galenot mit gerade eben so viel des Rauschwassers zu versorgen, dass dieser ihr bis heute weiter gewogen bleiben musste. </span> | ||