Chronik.Ereignis1036 Besuch im Vanyadâl 20: Unterschied zwischen den Versionen

Von Scheffelstein (Diskussion | Beiträge)
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Morena von Harmamund schien einen Moment über die Worte ihres Gastes nachzudenken, dann schüttelte sie leicht den Kopf. "Nein", sagte sie, "bei allem Respekt: Die Inquisition werde ich sicher nicht mit dieser Angelegenheit betrauen. Das wäre so, als wollte ich den Soberan der da Vanyas selbst über seine Sippschaft Gericht sitzen lassen. Es wurde ein Kloster Borons entweiht. Dann soll auch die Kirche Borons über die Schuld oder Unschuld der Domnas entscheiden. Eine Überstellung an den Komtursitz der Golgariten zu Punin wäre wohl angemessen."
Morena von Harmamund schien einen Moment über die Worte ihres Gastes nachzudenken, dann schüttelte sie leicht den Kopf. "Nein", sagte sie, "bei allem Respekt: Die Inquisition werde ich sicher nicht mit dieser Angelegenheit betrauen. Das wäre so, als wollte ich den Soberan der da Vanyas selbst über seine Sippschaft Gericht sitzen lassen. Es wurde ein Kloster [[:avwik:Boron|Borons]] entweiht. Dann soll auch die [[:avwik:Boron-Kirche|Kirche Borons]] über die Schuld oder Unschuld der Domnas entscheiden. Eine Überstellung an den Komtursitz der [[:avwik:Golgariten|Golgariten]] zu [[Punin]] wäre wohl angemessen."
 
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'''Autor:''' [[Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez|Der Sinnreiche Junker]]
 
Falten zeigten sich auf der Stirn ihres Gastes, als dieser skeptisch die Augenbrauen hob. Offenbar wäre es ihm nicht in den Sinn gekommen, jemanden wie den [[:avwik:Großinquisitor|Großinquisitor]] der Parteilichkeit zu verdächtigen. Gleich ob es sich um seine Angehörigen handelte. Geschweige denn, dies laut auszusprechen. Oder hoffte die Junkerin nur, dass sie auf ein Gericht der Boronkirche über ihren Bruder Einfluss würde nehmen können? So zuckte er schließlich mit den Schultern: "Ich glaube nicht, dass der kämpferische Arm der Boronkirche wirklich für derlei Freveltaten zuständig ist, doch ist bis zur endgültigen Anberaumung eines Prozesses, vor welchem Gericht auch immer, eine kirchliche Verwahrung gewisslich so gut wie die andere."
 
"Hm...", strich er sich sodann nachdenklich über das bärtige Kinn. "Vermutlich wird Domna Richeza sich aber ohnehin weigern, Eure Obhut ohne Domna Belisetha zu verlassen. Vielleicht solltet Ihr also vorsorglich ein Schreiben aufsetzen lassen, dass sie somit auf eigenen Wunsche hier verbleibt, bis zur vollständigen Wiederherstellung Domna Belisethas. Damit hätte dann sie den ''Schwarzen Alrik'', und Ihr wäret für alle Fälle abgesichert. Zuvor aber würde ich gerne mit den beiden Domnas sprechen, vielleicht vermag ich sie ja zu überzeugen, um größeren Schaden für alle abzuwenden. Wenn Ihr gestattet, versteht sich..."