Chronik.Ereignis1036 Wider die Taifas 01: Unterschied zwischen den Versionen

Endor Dorén (Diskussion | Beiträge)
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
K links
Zeile 6: Zeile 6:
Der Herbst hielt Einzug und morgens war es schon etwas kühler. Nebel hing über dem Tal unweit von [[Dâl]]. Die kräftigen Farben des Sommers verwandelten sich langsam in zarte Rot- und Braunschattierungen und das ganze Tal bereitet sich auf die Ankunft des grim´gen Herrn Firun und die Monate der [[Tristeza]] vor, so schien es.  
Der Herbst hielt Einzug und morgens war es schon etwas kühler. Nebel hing über dem Tal unweit von [[Dâl]]. Die kräftigen Farben des Sommers verwandelten sich langsam in zarte Rot- und Braunschattierungen und das ganze Tal bereitet sich auf die Ankunft des grim´gen Herrn Firun und die Monate der [[Tristeza]] vor, so schien es.  


Es war der frühe Morgen des 28zigsten Tages im Monat der Herrin [[Travia]] als sich das Heer des Reiches zum Kampf wider den [[Taifa|Taifados]] in einem kleinen Tal zusammengefunden hatte. Es war sicher eines der größten Heere die der junge Rondrageweihte [[Cordovan III. Dorén|Cordovan]] jemals gesehen hatte.
Es war der frühe Morgen des 28zigsten Tages im Monat der Herrin [[avwik:Travia|Travia]], als sich das Heer des Reiches zum Kampf wider den [[Taifa|Taifados]] in einem kleinen Tal zusammengefunden hatte. Es war sicher eines der größten Heere die der junge Rondrageweihte [[Cordovan III. Dorén|Cordovan]] jemals gesehen hatte.


[[Gerone vom Berg|Marschallin vom Berg]] hatte ihr Heerlager zum Sturm auf [[Dâl]] nahe einem kleinen Wäldchen, auf einem großen Feld aufschlagen lassen. Dutzende Zelte und Wagen des Trosses reihten sich aneinander, noch lag die Stille der Nacht über dem Lager. Die [[Fellachen]] der Umgebung hatten im Frühherbst das Feld umgepflügt und das Wintergetreide gesät, die Ackerkrume war daher weich und locker. Vor dem Eintreffen des [[Chronik:1036/Dramatis Personae|Heeres]] hatte es tagelang so intensiv geregnet, dass es in der Region zum Anschwellen der Flüsse und kleineren Überschwemmungen gekommen war. Der Boden hatte die Grenzen seiner Aufnahmefähigkeit überschritten, und überall bildete das Regenwasser Lachen, die nicht mehr versickern konnten. Der weiche Ackerboden war daher so vollgesogen, dass er mehr einem Sumpf glich als einem Getreidefeld.
[[Gerone vom Berg|Marschallin vom Berg]] hatte ihr Heerlager zum Sturm auf [[Dâl]] nahe einem kleinen Wäldchen, auf einem großen Feld aufschlagen lassen. Dutzende Zelte und Wagen des Trosses reihten sich aneinander, noch lag die Stille der Nacht über dem Lager. Die [[Fellachen]] der Umgebung hatten im Frühherbst das Feld umgepflügt und das Wintergetreide gesät, die Ackerkrume war daher weich und locker. Vor dem Eintreffen des [[Chronik:1036/Dramatis Personae|Heeres]] hatte es tagelang so intensiv geregnet, dass es in der Region zum Anschwellen der Flüsse und kleineren Überschwemmungen gekommen war. Der Boden hatte die Grenzen seiner Aufnahmefähigkeit überschritten, und überall bildete das Regenwasser Lachen, die nicht mehr versickern konnten. Der weiche Ackerboden war daher so vollgesogen, dass er mehr einem Sumpf glich als einem Getreidefeld.