Chronik.Ereignis1036 Besuch im Vanyadâl 14: Unterschied zwischen den Versionen

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Richeza zupfte an ihrer Unterlippe, dann wandte sie sich wieder dem Großinquisitor zu. "Ich werde zu den Harmamunds reiten und Belisetha heimführen. Sie werden sie aber gewiss nicht freiwillig herausrücken. Daher setzt mir bitte ein Schreiben auf, in dem Ihr … meinetwegen den Harmamunds dankt, wenn es denn sein muss, dass sie Eure Schwester aus dem brennenden Kloster in Sicherheit gebracht haben und erklärt, dass ich sie nach Quazzano bringen werde, damit sie sich dort weiter erholen kann."   
Richeza zupfte an ihrer Unterlippe, dann wandte sie sich wieder dem Großinquisitor zu. "Ich werde zu den Harmamunds reiten und Belisetha heimführen. Sie werden sie aber gewiss nicht freiwillig herausrücken. Daher setzt mir bitte ein Schreiben auf, in dem Ihr … meinetwegen den Harmamunds dankt, wenn es denn sein muss, dass sie Eure Schwester aus dem brennenden Kloster in Sicherheit gebracht haben und erklärt, dass ich sie nach Quazzano bringen werde, damit sie sich dort weiter erholen kann."   
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Amando Laconda da Vanya blickte Richeza einen Augenblick lang nachdenklich an, dann nickte er: "Das ist eine ausgezeichnete Idee, meine Tochter - auch wenn ich davon ausgehe, dass ein solches Schreiben gar nicht notwendig sein wird, denn es handelt sich bei den Harmamunds wirklich um rechtschaffene Untertanen der Krone und der Kirche!" 
Sein Blick verriet, dass er darüber auch keine weiteren Diskussionen mehr wünschte. Falls es ihn irritierte, dass Richeza entgegen seiner Weisung eigene Wege gehen wollte, so ließ er es sich nicht anmerken - vielleicht hatte er dies von vorneherein erwartet - oder wusste er, was der wahre Grund dahinter war und erahnte er ihren körperlichen Zustand?
"Mein Secretarius Praiolob wird dir ein entsprechendes Schreiben aufsetzen und es mit meinem Zeichen siegeln!", befahl er in Richtung eines alten Mannes, der dicke Puniner Augengläser trug. Dieser nickte dienstbeflissen. Für Gujadanya aber hatte der Soberan offenbar andere Pläne, oder er wollte bei der Verfolgung des gefährlichen Nekromanten nicht auf ihre und Lucranns Klingenfertigkeiten verzichten, denn beide folgten mit ihrem bewaffneten Gefolge der Pferdesänfte des
Großinquisitors, die sich nun in Bewegung setzte.
"Ich werde Euch sogleich ein entsprechendes Schreiben aufsetzen und es in Euer Gemach bringen lassen!", trat nun der als Praioslob vorgestellte Greis - sicher nur wenige Jahre jünger als Amando Laconda selbst - mit leiser Stimme an Richeza heran.
"Da Eure Gewandung, mit Verlaub, für einen solchen Ausritt zu dieser Jahreszeit mir nur wenig geeignet erscheint, könnt Ihr mir gerne auch auftragen, was Ihr an Kleidung oder sonstigen Dingen benötigt, und ein Diener unseres Hauses wird es umgehend für Euch in Ragath beschaffen!"