Chronik.Ereignis1037 Der fürstliche Cronrat 01: Unterschied zwischen den Versionen
K links |
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 29: | Zeile 29: | ||
Aus Rascals Gesicht dagegen war alles Blut gewichen. Die Zwille hielt er in der Linken. „Ich habe doch nur... das Biest... so schnell... Vater, es will mich aufspießen!“, stammelte er entgeistert. | Aus Rascals Gesicht dagegen war alles Blut gewichen. Die Zwille hielt er in der Linken. „Ich habe doch nur... das Biest... so schnell... Vater, es will mich aufspießen!“, stammelte er entgeistert. | ||
Sein Vater versuchte über den Kuhkopf hinweg nach draußen zu sehen, erkannte aber nur einen großen Heuwagen. Von draußen hörte er noch weitere Rinder verärgert brüllen und Menschen drohend fluchen. Rondrigo schrie in höchsten Tönen, Zaya presste ihn eng an sich und Amir versuchte vergeblich, mit dem Sitzpolster zu verschmelzen. Irgendwer trampelte um die Kutsche herum. Da wusste Dom Amando Bescheid: Ein | Sein Vater versuchte über den Kuhkopf hinweg nach draußen zu sehen, erkannte aber nur einen großen Heuwagen. Von draußen hörte er noch weitere Rinder verärgert brüllen und Menschen drohend fluchen. Rondrigo schrie in höchsten Tönen, Zaya presste ihn eng an sich und Amir versuchte vergeblich, mit dem Sitzpolster zu verschmelzen. Irgendwer trampelte um die Kutsche herum. Da wusste Dom Amando Bescheid: Ein Überfall! „Z-zu Hülf! Odina, zu Hülf!“ | ||
Odina di Salsavûr war mit ihrer Stieftochter Isha vorneweg geprescht um mit ihr bis zur Plaza des Dorfes um die Wette zu galoppieren. Als sie nun die Stimme ihres Gemahls vernahm und in Sorge ihr Ross wendete, wurde sie eines seltsamen Anblicks gewahr. Der von vier weißen Kühen gezogene Heuwagen, dem sie zuvor auf den Feldern keine weitere Beachtung geschenkt hatte, hatte die Reisekutsche ihres Mannes gerammt und zum Stehen gebracht. Der Wagen war voller Ähren. Die vier Khunchomer [[Mercenario]]s waren von mehreren Dutzend [[Rustikal]]en und Fellachen umringt, die wutentbrannt auf sie einschimpften und ihre Sensen und Sicheln in die Höhe reckten. | Odina di Salsavûr war mit ihrer Stieftochter Isha vorneweg geprescht um mit ihr bis zur Plaza des Dorfes um die Wette zu galoppieren. Als sie nun die Stimme ihres Gemahls vernahm und in Sorge ihr Ross wendete, wurde sie eines seltsamen Anblicks gewahr. Der von vier weißen Kühen gezogene Heuwagen, dem sie zuvor auf den Feldern keine weitere Beachtung geschenkt hatte, hatte die Reisekutsche ihres Mannes gerammt und zum Stehen gebracht. Der Wagen war voller Ähren. Die vier Khunchomer [[Mercenario]]s waren von mehreren Dutzend [[Rustikal]]en und Fellachen umringt, die wutentbrannt auf sie einschimpften und ihre Sensen und Sicheln in die Höhe reckten. | ||